Mittwoch , 25 Mai 2016

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Paul George – „Georgeous“

Paul George

Ab der kommenden Saison bekommt Paul George einen Maximum-Vertrag bei den Indiana Pacers. In der kommenden Saison wird der Superstar aufgrund einer schrecklichen Verletzung aussetzen müssen. Nun stellen wir euch Paul George genauer vor.

Spielerinformationen zu Paul George

Paul George wurde am 2. Mai 1990 in Palmdale, Kalifornien geboren. Er ist 2.06 Meter groß und 100 Kilogramm schwer. Der US-Amerikaner ist ein Small Forward, kann aber auch als Shooting Guard spielen. In seiner Kindheit war George ein Anhänger der Los Angeles Clippers. Dennoch war Kobe Bryant vom Stadtrivalen, den Lakers, sein Idol.

Schon während der Schulzeit ein Führungsspieler

George ging von 2004 bis 2008 auf die Knight Highschool in Palmdale. Dort war er ein Leader und führte das Team 2007 zur Golden League Championship und wurde zudem zum MVP der Golden League gekürt. In seinem letzten Jahr erzielte er 23.2 Punkte und 11.2 Rebounds pro Spiel. Danach sagte George bereits der Santa Clara University zu. Aufgrund des Rats seines Highschool-Coaches machte George einen Rückzug und entschied sich für ein Engagement an der California State University und spielte für ihre Basketballmannschaft, den Fresno State Bulldogs. In seinem ersten College-Jahr auf dem College legte Paul George in durchschnittlich 35 Minuten 14.3 Punkte, 6.2 Rebounds, 1.9 Assists, 1.7 Steals und 1 Block pro Begegnung auf und traf 47% seiner Feldwürfe und 44.7% von der Dreipunktelinie. In seinem zweiten und letzten Jahr bei den Fresno State Bulldogs erzielte der Small Forward in durchschnittlich 33 Minuten 16.8 Punkte, 7.2 Rebounds, 3 Assists und 2.2 Steals und versenkte 42.4% seiner Würfe aus dem Feld und 35.3% vom Perimeter. Daraufhin meldete er sich beim NBA Draft 2010 an.

Leader der Indiana Pacers

Beim NBA Draft 2010 wurde Paul George von den Indiana Pacers an 10. Stelle gepickt. In seinem Rookie-Jahr erzielte er als Shooting Guard in durchschnittlich 21 Minuten 7.8 Punkte, 4.7 Rebounds, 1.1 Assists und 1 Steal pro Spiel, traf 45.3% seiner Feldwürfe und 29.7% von Downtown und wurde in das All-Rookie Second Team gewählt. In den Playoffs kam der US-Amerikaner in durchschnittlich 27 Minuten auf 6 Punkte, 5 Rebounds, 1 Assist, 1.4 Steals und 2 Blocks pro Partie, versenkte 30.3% seiner Feldwürfe und 23.1% vom Perimeter, konnte die 1:4-Erstrundenniederlage gegen die Chicago Bulls aber nicht verhindern. In der Saison 2011/12 erzielte George in durchschnittlich 30 Minuten 12.1 Punkte, 5.6 Rebounds, 2.4 Assists und 1.6 Steals pro Spiel, traf 44% aus dem Feld sowie 38.5% aus dem Dreipunktebereich und zog mit seinem Team erneut in die Playoffs ein. Dort schieden die Pacers in Runde zwei gegen die Miami Heat aus. George legte in der Postseason in durchschnittlich 34 Minuten 9.7 Punkte, 6.6 Rebounds, 2.4 Assists und 1.6 Steals pro Begegnung auf und versenkte 38.9% seiner Feldwürfe und 26.8% seiner Dreier und schied mit seiner Franchise in Runde zwei mit 2:4 gegen die Miami Heat aus. In der Saison 2012/13 spielte Paul George als Small Forward, nachdem sich Danny Granger verletzte. Er spielte stark auf und erzielte in der Saison in durchschnittlich 38 Minuten 17.4 Punkte, 7.6 Rebounds, 4.1 Assists und 1.8 Steals pro Spiel, traf 41.9% seiner Würfe aus dem Feld sowie 36.2% von Downtown und wurde folgerichtig zum „Most Improved Player gekürt“ sowie in das All-Defensive Second Team und All-NBA Third Team gewählt. Zudem erzielte er mit 24 Punkten, 12 Rebounds und 12 Assists sein erstes Triple-Double seiner NBA-Karriere. In den Playoffs lieferte George packende Duelle mit LeBron James und scheiterte mit seinen Indiana Pacers nach einer 3:4-Niederlage im Conference-Finale erneut an den Miami Heat. Er erzielte in der Postseason in durchschnittlich 41 Minuten 19.2 Punkte, 7.4 Rebounds, 5.1 Assists und 1.3 Steals pro Partie und traf 43% seiner Wurfversuche und 32.7% vom Perimeter. In der vergangenen Spielzeit spielte der Small Forward mit seiner Franchise eine überragende erste Saisonhälfte und war neben Kevin Durant und LeBron James der heißeste Kandidat für den MVP-Award. In der zweiten Saisonhälfte konnte Paul George diese Leistungen nicht bestätigen und beendete die Regular Season mit 21.7 Punkten, 6.8 Rebounds, 3.5 Assists und 1.9 Steals in durchschnittlich 36 Minuten pro Spiel und wurde in das All-Defensive First Team sowie erneut in das All-NBA Third Team gewählt. In den Playoffs erzielte George der Superstar in durchschnittlich 41 Minuten 22.6 Punkte, 7.6 Rebounds, 3.8 Assists und 2.2 Steals pro Partie und traf 43.8% seiner Würfe aus dem Feld und 39.8% von Downtown. In den kommenden Saisons steht Paul George noch in Indianapolis unter Vertrag.

Horrorverletzung im Trainingsspiel von Team USA

Eigentlich sollte die Nationalmannschaftskarriere von Paul George mit der anstehenden Weltmeisterschaft in Spanien beginnen. Er hinterließ in den Trainings einen guten Eindruck und hatte seinen Kaderplatz so gut wie sicher. Bei einem Trainingsspiel wollte George einen Wurf von James Harden blocken und knallte mit seinem Bein ziemlich unsanft gegen die Korbanlage. Er erlitt einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch und wird nicht nur die WM, sondern auch die komplette nächste NBA-Saison verpassen. Sollte der Small Forward zu alter Stärke zurückfinden, könnte er an den Olympischen Spielen 2016 mit Team USA teilnehmen.

Seine bisherigen Erfolge

  • Golden League Champion 2007
  • MVP der Golden League 2007
  • Antelope Valley Press Player of the Year 2007
  • Wahl in das All-WCA Second Team 2010
  • Wahl in das All-Rookie Second Team der NBA 2011
  • NBA Rising Star 2012
  • Most Improved Player 2013
  • Wahl in das NBA All-Defensive Second Team 2013
  • Wahl in das NBA All-Defensive First Team 2014
  • Teilnahme am Slam Dunk Contest 2012 und 2014
  • Wahl in das All-NBA Third Team 2013 und 2014
  • NBA-Allstar 2013 und 2014

Auf dem Court – ein athletischer Allrounder

Paul George ist trotz seiner starken Athletik sehr beweglich und gehört zu den besten Dunkern der Liga. Dazu ist er ziemlich schnell und schließt häufig Fastbreaks mit einem Dunk ab. Gerade sein 360 Windmill Dunk gegen die Los Angeles Clippers ist unvergesslich. Der Small Forward kann aber mehr als nur dunken, denn er ist ein sehr vielseitiger Scorer. Neben seinem guten Zug zum Korb besitzt er einen guten Mitteldistanzwurf und einen soliden Dreipunktewurf. Während er Fadeaways hochprozentig trifft, fällt sein Floater nicht gut. George ist auch für den Ballvortrag der Pacers zuständig, was für einen Spieler kraftraubend ist. Dazu ist er ein guter Passer und sehr guter Rebounder. In der Verteidigung ist der Superstar ein hervorragender Balldieb und kann auch für den ein oder anderen Block sorgen, was an seiner sehr guten Antizipation liegt. Auch sonst ist er ein guter On-Ball und Off-Ball Defender und ein Teil des Bollwerks der Indiana Pacers.

In der kommenden Saison wird er nur Zuschauer sein und wie geht es dann weiter? Wie wird Paul George zurückschlagen? Es wird sehr interessant zu sehen sein, ob er mit den Indiana Pacers wieder ein Contender werden kann.

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über Enes Cakmak

Enes Cakmak
Basketball ist ein Muss - egal ob NBA, BBL, oder Euroleague. In der BBL Fan von ratiopharm Ulm. Lieblingsspieler: Kevin Durant, Derrick Rose und Philipp Schwethelm

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