Montag , 27 Juni 2016

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Jan-Hendrik Jagla – zurück zum FC Bayern Basketball

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Er stand schon kurz vor dem Wechsel in die Türkei. Danach bekam er ein Angebot vom FC Bayern Basketball und wechselte nach München. Jan-Hendrik Jagla ist zurück! Wir stellen euch den Routinier vor.

Spielerinformationen zu Jan-Hendrik Jagla

Jan-Hendrik Jagla wurde am 25. Juni 1981 in Berlin geboren. Er ist 2.13 Meter groß und 105 Kilogramm schwer. Jagla ist ein Power Forward, kann aber auch auf der Center-Position spielen. Jagla begann bereits mit 7 Jahren mit dem Basketball beim TuS Neukölln.

Nächster Halt – München

Nachdem Jagla bei Neukölln mit dem Basketballspielen begann, wechselte er 1999 zur TuS Lichterfelde in die 2. Bundesliga, wo er gleich Profi war. 2001 wechselte der Deutsche zur Pennsylvania State University. In seinen drei Jahren in Pennsylvania erzielte er 10.2 Punkte, 6.9 Rebounds und 1.4 Blocks pro Spiel und traf 41.% seiner Feldwürfe sowie 25.8% von Downtown. Beim NBA Draft 2004 wurde er nicht berücksichtigt und wechselte zu Panellinios Athen. Sein Intermezzo in Griechenland war jedoch sehr kurz. In nur drei Spielen kam er zum Einsatz und erzielte durchschnittlich 2.3 Punkte und 1 Rebound pro Partie und traf 23.1% seiner Würfe aus dem Feld und 16.7% vom Perimeter. Danach wechselte Jagla mit sofortiger Wirkung zu den Artland Dragons, welche damit seine erste Bundesligastation waren. Dort kam er auf 6.7 Punkte und 3.3 Rebounds pro Begegnung und versenkte 46.2% der Wurfversuche aus dem Feld sowie 30.2% aus dem Dreipunktebereich. In der Saison 2005/06 lief er für Drac Inca Mallorca auf, erzielte 11.1 Punkte und 7.5 Rebounds pro Spiel bei einer Trefferquote von 45.5% aus dem Feld und 34.2% von der Dreipunktelinie. 2006/07 spielte der Big Man für Türk Telekom Ankara und legte 14.3 Punkte, 5.7 Rebounds und 1.5 Steals pro Partie bei einer Trefferquote von 46.7% aus dem Feld und 37.4% vom Perimeter auf. Vor der Saison 2007/08 bekam er einen Zweijahresvertrag beim spanischen Traditionsklub Joventut Badalona. Im ersten Jahr gewann Jagla mit seinem Team den spanischen Pokal und den ULEB Cup. Im ULEB Cup kam er auf 11.2 Punkte und 6.1 Rebounds pro Begegnung und versenkte 44.9% seiner Feldwürfe und 23.1% von Downtown. In der Liga waren es 9 Punkte und 4.6 Rebounds pro Spiel bei einer Trefferquote von 42.9% aus dem Feld und 32.3% aus dem Dreipunktebereich. In seinem zweiten und letzten Jahr für Badalona gab der gebürtige Berliner sein Debüt in der Euroleague. Dort kam er auf 9 Punkte und 3.3 Rebounds pro Partie und traf 39.7% seiner Feldwürfe und 37.2% vom Perimeter. In der Liga erzielte er 6 Punkte und 2.7 Rebounds pro Begegnung und versenkte 37.5% seiner Würfe aus dem Feld und 28.6% von der Dreipunktelinie. Vor der Saison 2009/10 unterschrieb der Big Man einen Zweijahresvertrag beim polnischen Topklub Asseco Prokom Gdynia. Im ersten Jahr erzielte er in der Euroleague 6.5 Punkte und 4.4 Rebounds pro Spiel und traf 42.6% seiner Feldwürfe und 26.6% von Downtown. In der polnischen Liga kam er auf 8.1 Punkte und 4.2 Rebounds pro Partie bei einer Trefferquote von 46.6% aus dem Feld und 39.2% aus dem Dreipunktebereich. Im zweiten Jahr absolvierte Jagla nur 10 Euroleague-Partien und zwei Ligaspiele für Gdynia. In der Euroleague legte er 5.6 Punkte und 5.4 Rebounds pro Begegnung auf und versenkte 37.5% der Wurfversuche aus dem Feld und 34.5% vom Perimeter. Den restlichen Teil der Saison verbrachte der Power Forward wieder bei Türk Telekom Ankara. Dort konnte er aber auch nicht auf die starken Leistungen aus der Saison 2006/07 anknüpfen und erzielte nur 4.5 Punkte und 2.4 Rebounds pro Spiel und traf schwache 30.7% seiner Wurfversuche aus dem Feld und 26.8% von der Dreipunktelinie. Vor der Saison 2011/12 wechselte Jagla zum damaligen Aufsteiger FC Bayern Basketball und unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre. Im ersten Jahr kam er im Eurocup auf 8.8 Punkte und 3.5 Rebounds pro Partie und versenkte 58.1% seiner Feldwürfe und überragende 70% von Downtown. In der Beko BBL waren es 5 Punkte und 2.8 Rebounds pro Begegnung bei einer Trefferquote von 40% aus dem Feld und 26.9% aus dem Dreipunktebereich. In seinem zweiten Jahr in München erzielte der Power Forward in der Liga 5.1 Punkte, 1.6 Rebounds und 3 Assists pro Spiel und traf 43.4% seiner Würfe aus dem Feld und 23.1% vom Perimeter. In der Saison 2013/14 spielte Jagla für ALBA Berlin. Im Eurocup kam er auf 4 Punkte und 2.7 Rebounds pro Partie und versenkte 43.2% seiner Feldwürfe und 28.9% von der Dreipunktelinie. In der Beko BBL legte er 7.5 Punkte und 3.5 Rebounds pro Begegnung bei einer Trefferquote von 47.8% aus dem Feld und 40.3% von Downtown auf. In der Spielzeit 2014/15 wird der Big Man für den FC Bayern Basketball unter Schwiegervater Svetislav Pesic spielen.

Lange Zeit ein Teil der Nationalmannschaft

Jan-Hendrik Jagla gab 2003 sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft. Er nahm an drei Europameisterschaften (2007, 2009 und 2011) teil, an denen er durchschnittlich 5.9 Punkte und 4.3 Rebounds pro Spiel kam und traf 37.7% seiner Feldwürfe sowie 35.6% von Downtown. Außerdem nahm Jagla auch an den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 teil, bei den er durchschnittlich 8.4 Punkte und 3.7 Rebounds pro Partie kam und 49.2% seiner Würfe aus dem Feld sowie 56% vom Perimeter versenkte. Zudem spielte der Power Forward bei den Olympischen Spielen 2008 für Team Germany und legte dort 5.8 Punkte und 4.6 Rebounds pro Begegnung auf und traf 36.4% seiner Wurfversuche aus dem Feld sowie 31.2% seiner Würfe von der Dreipunktelinie. 2012 kündigte Jagla sein Karriereende in der deutschen Nationalmannschaft an.

Seine bisherigen Erfolge

  • ULEB-Cup-Sieger 2008 (heute Eurocup)
  • Spanischer Pokalsieger 2008
  • Polnischer Meister 2010
  • Deutscher Pokalsieger 2014

Ein gefährlicher Distanzschütze auf dem Court

Zuallererst muss man Jaglas Qualitäten neben dem Court erwähnen. Er ist eine Identifikationsfigur, eine Führungsperson und ein wichtiger Spieler im Locker Room. Des Weiteren ist der ehemalige deutsche Nationalspieler ein sehr guter Schütze, vor allem von Downtown. Auch die Mitteldistanzwürfe von Jagla sind sehr gefährlich. Bei seinen Würfen profitiert er natürlich auch von seiner Größe. Da er auch häufig draußen parkt, wird er meistens vom gegnerischen Power Forward verteidigt, weil der Center die Zone dichthalten muss. Jagla ist auch häufiger mal in der Zone. Dank seiner Größe kann er gut aufposten. In der Defense besitzt der Routinier nicht mehr die Beweglichkeit und hat Probleme gegen kleinere, wendige Forwards. In den letzten Jahren reboundet er immer weniger, was auch mit der kürzeren Einsatzzeit als zu Beginn seiner Karriere zu tun hat.

Jan-Hendrik Jagla wird bei seiner Rückkehr sicherlich einiges vorhaben. Zum einen will er eine ernsthafte Alternative im Team sein. Zum anderen will der Power Forward seine Kritiker verstummen lassen, die behaupten, dass er erneut so schwache Leistungen zeigen wird wie beim ersten Engagement in München.

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über Enes Cakmak

Enes Cakmak
Basketball ist ein Muss - egal ob NBA, BBL, oder Euroleague. In der BBL Fan von ratiopharm Ulm. Lieblingsspieler: Kevin Durant, Derrick Rose und Philipp Schwethelm

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