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Dienstag, November 29, 2022

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DaShaun Wood – „Little Toni“

DaShaun Wood

Nach einem Jahr ohne ein Spiel zu bestreiten, kam er nach Frankfurt und spielte er so, wie wenn es diese Verletzung gar nicht gegeben hätte. Dank seinem Scoring sorgte dieser Guard für Kopfschmerzen bei der gegnerischen Mannschaft. Dieser Spieler ist DaShaun Wood. Nun stellen wir euch den Ex-BBL-Spieler genauer vor.

Spielerinformationen zu DaShaun Wood

DaShaun Lynch wurde am 29. September 1985 in Detroit, Michigan geboren. Erst zu Beginn seines Studiums übernahm er den Nachnamen seines Vaters und heißt seitdem DaShaun Wood. Der 1.85 Meter große Basketballer wiegt 76 Kilogramm. Wood ist ein Point Guard, der auch auf der Zwei spielen kann. Sein Spitzname ist „Little Toni“.

Highschool und College

Er besuchte die Crockett Highschool in Detroit. Danach studierte er von 2003 bis 2007 an der Wright State University und spielte für deren Basketballmannschaft, die Raiders. In den vier Jahren spielte absolvierte der Point Guard 119 Partien und kam in durchschnittlich 36 Minuten Einsatzzeit auf 15.5 Punkte, 4.7 Rebounds, 3.9 Assists und 1.7 Steals pro Spiel. Er traf 44.2% aus dem Feld, 34.7% von Downtown und 78.8% von der Freiwurflinie. Beim NBA Draft 2007 wurde er nicht berücksichtigt.

MVP in der BBL nach einem Jahr ohne Pflichtspiel

Nachdem DaShaun Wood beim Draft von keiner Mannschaft gepickt wurde, wagte er den Schritt nach Europa und schloss sich für die Saison 2007/08 Pallacanestro Cantù an. Dort legte der Rookie in durchschnittlich 34 Minuten 16.9 Punkte, 3 Rebounds, 3.3 Assits und 2.7 Steals pro Partie auf. Wood war einer von nur zwei Spielern, die in dieser Saison über 600 Punkte erzielten. Nach der Saison zog es ihn zu Benetton Treviso, wo er sich in der Rückrunde einen Kreuzbandriss zuzog und deswegen nur 20 Spiele absolvieren konnte. In diesen gelangen ihm in durchschnittlich 26 Minuten 6.9 Punkte, 2.6 Rebounds, 2.9 Assists und 1.2 Steals pro Spiel. Wegen seinem Kreuzbandriss setzte er die komplette Saison 2009/10 aus. Die darauffolgende Saison verbrachte der Guard im Trikot der Fraport Skyliners. Von der Verletzung war überhaupt nichts zu spüren, der US-Amerikaner lief in allen Hauptrundenspielen auf, führte sein Team in die Playoffs, erzielte 19 Punkte, 4.7 Rebounds, 5.8 Assists und 1.3 Steals pro Partie und wurde zum besten Offensivspieler sowie MVP der Beko BBL gekürt. Im Viertelfinale legte Wood noch einen drauf und kam beim Sweep gegen die BG Göttingen auf 19.3 Punkte, 7 Rebounds und 7.7 Assists pro Spiel. Im Halbfinale war nach großem Kampf gegen ALBA Berlin Schluss. Die Skyliners verloren trotz durchschnittlich 17.8 Punkten, 3.2 Rebounds und 5.4 Assists pro Spiel die Serie mit 2:3 gegen die Hauptstädter. Nach der Saison zog es den Frankfurter Headcoach Gordon Herbert zu den Albatrossen. Wood folgte ihm. In Berlin spielte der US-Amerikaner wieder eine starke Saison und erzielte im Eurocup in durchschnittlich 34 Minuten 14.2 Punkte, 3.2 Rebounds, 5.4 Assists und 1.1 Steals pro Begegnung. In der BBL kam er in durchschnittlich 31 Minuten auf 15.4 Punkte, 3.9 Rebounds, 4.9 Assists und 1.2 Steals pro Partie und wurde erneut zum besten Offensivspieler gekürt. In den Playoffs erzielte er in durchschnittlich 34 Minuten 12 Punkte, 3.3 Rebounds, 3.8 Assists und 1 Steal pro Spiel und konnte das blamable 1:3 gegen Aufsteiger Würzburg nicht verhindern, was die Entlassung von Coach Herbert bedeutete. Auch die Saison 2012/13 absolvierte er für die Berliner. Mit Sasa Obradovic wurde ein Disziplinsfanatiker der neue Trainer. Dank einer Wildcard spielten die Albatrosse in der Euroleague, in der Wood in durchschnittlich 24 Minuten 9.8 Punkte, 1.6 Rebounds und 2.5 Assists pro Spiel auflegte. In der BBL-Hauptrunde gelangen ihm in durchschnittlich 28 Minuten 11.8 Punkte, 2 Rebounds, 3.4 Assists und 1.5 Steals pro Partie. In den Playoffs war im Viertelfinale gegen die Münchener Bayern nach drei Partien Schluss. In diesen stand er durchschnittlich 24 Minuten auf dem Parkett und erzielte 11 Punkte, 2 Rebounds und 3.7 Assists pro Partie auf. Dennoch war die Saison einigermaßen in Ordnung, da die Berliner den Pokal gewannen. Nach einigen Differenzen mit Coach Obradovic verließ Wood ALBA Berlin und heuerte bei Le Mans Sarthe Basket an. Dort spielte er im Eurocup und in der Liga. Im Eurocup kam er auf durchschnittlich 27 Minuten pro Partie und erzielte 16.4 Punkte, 1.3 Rebounds, 2.4 Assists und 1.6 Steals. In der französischen ProA gelangen ihm in durchschnittlich 31 Minuten 14.2 Punkte, 2.5 Rebounds, 4.2 Assists und 1.1 Steals. In der kommenden Saison wird DaShaun Wood für den türkischen Erstligisten Tofas Bursa spielen und auch in der EuroChallenge zum Einsatz kommen.

Seine bisherigen Erfolge

  • Horizon League Player of the Year 2007
  • MVP der Beko BBL 2011
  • Best Offensive Player der Beko BBL 2011 und 2012
  • Deutscher Pokalsieger 2013

Auf dem Court – ein flinker Spieler

Der Point Guard ist eine Offensivwaffe. Er kann per Dreier, Mitteldistanz, Penetration, Catch-and-Shoot, Spot-Up Shooting, Floater und Fadeaway scoren. Zudem ist DaShaun Wood ein sehr guter Passer und dank seinem guten Ballhandling ein guter Ballführer bei Pick´n Roll und Pick´n Pop Spielzügen. Sein erster Schritt ist einzigartig, er ist so schnell und kommt leicht an seinen Gegenspielern vorbei. In der Defense ist Wood dank seinen flinken Händen ein guter Balldieb. Das war es auch schon mit der Defense, denn Wood kann nicht viel mehr als stealen. Seine Off-Ball Defense ist sehr schwach. Bei der On-Ball Defense ist er zwar bemüht, hat aber gerade gegen physisch überlegene Spieler oft das Nachsehen.

Wer MVP und bester Offensivspieler der Liga wird, der hat in der Beko BBL definitiv ein Zeichen gesetzt. DaShaun Wood war ein Problem für jede Defense und hatte viele überragende Auftritte. Vielleicht wird er in der kommenden Saison, sollten beide Teams weit kommen, auf seinen ehemaligen Verein Fraport Skyliners in der EuroChallenge treffen.

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Enes Cakmak
Unser Autor Enes Cakmak ist seit Kindesbeinen Basketballfan. In der NBA fiebert Enes mit den Oklahoma City Thunder. Gefragt nach seinen Lieblingsspielern nennt der Autor Russell Westbrook und D.J. Strawberry

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