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Dienstag, Dezember 7, 2021

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Telekom Baskets Bonn – der Kader für 2014/15

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In der vergangenen Saison starteten die Bonner sehr gut in die Hauptrunde, aber danach gab es einen Einbruch. Später verließ Jared Jordan das Team und Eugene Lawrence musste in das Team integriert werden. Am Ende wurden sie Hauptrundenfünfter und scheiterten in fünf Spielen an den EWE Baskets Oldenburg. Im Eurocup schieden die Bonner mit jeweils fünf Siegen und Niederlagen bereits in der Gruppenphase aus. Im Pokal schieden die Bonner nach einem Krimi im Viertelfinale gegen ALBA Berlin aus.

Headcoach: Mathias Fischer

Zugänge: Tadas Klimavicius (Zalgiris Kaunas), Dirk Mädrich (RASTA Vechta), Mickey McConnell (Texas Legends), Angelo Caloiaro (Mitteldeutscher BC)

Abgänge: David McCray (Artland Dragons), Jamel McLean (ALBA Berlin), Tony Gaffney (Ziel unbekannt), Kurt Looby (Ziel unbekannt)

Point Guards: Eugene Lawrence / Mickey McConnell

Mit Eugene Lawrence haben die Bonner den wohl bulligsten Point Guard der Liga in ihren Reihen. Der US-Amerikaner ist physisch sehr stark und ist daher beim Zug zum Korb nur sehr schwer zu bremsen. Sein Jumpshot ist auch nicht von schlechten Eltern. Außerdem sorgt er für einen ruhigen Spielaufbau und ist ein ausgezeichneter Passer. In der Defense hat er gegen bewegliche und schnelle Guards Probleme, gegen diese hat er aber physische Vorteile. Mickey McConnell ist der zweite Point Guard. Er hat seine Stärken in der Offense. McConnell ist schnell und kann daher gut zum Korb ziehen. Er besitzt aber auch einen verlässlichen Jumpshot und ist ein gefährlicher Dreipunkteschütze. Zudem ist McConnell ebenfalls ein sehr guter Passer. In der Verteidigung versucht er meist, den Ball zu klauen und wenn ihm das misslingt, ist er meist geschlagen.

Lawrence wird sich noch besser in das Team eingefunden haben. McConnell dürfte vor allem in der Offense ein Upgrade gegenüber David McCray darstellen. In der Defense war McCray ein richtiger Kettenhund. Dennoch dürfte McConnell der bessere Spieler sein. Deswegen ist es ein Upgrade gegenüber dem Vorjahr.

Shooting Guards: Benas Veikalas / Andrej Mangold

Mit Benas Veikalas haben die Telekom Baskets einen typischen Litauer. Veikalas ist ein Scharfschütze. Wenn er seinen Wurfrhythmus findet, ist er unstoppable. Sein Jumpshot ist sehr gefährlich und jeden freien Zentimeter bestraft er eiskalt. Der Litauer reboundet auch für einen Guard sehr gut. Zudem ist er ein durchschnittlicher Passer. Der andere Shooting Guard ist Andrej Mangold, der im Sommer bei der deutschen Nationalmannschaft dabei war. Mangold hat noch Defizite beim Scoring und sollte seinen Wurf weiterhin verbessern, damit er eine Gefahr für den Gegner ist. Für einen Guard reboundet er durchschnittlich. In der Verteidigung ist Andrej Mangold eine Pest für seine Gegenspieler. Auch wenn er nicht viele Bälle klaut, klebt er an seinen Gegenspielern.

Mit den beiden haben die Bonner die gleiche Shooting-Guard-Rotation wie im Vorjahr. Deswegen sind sie genauso gut auf der zwei wie in der vergangenen Spielzeit.

Small Forwards: Ryan Brooks / Florian Koch / Valentin Blass

Der Starter auf der Drei dürfte Benas Veikalas sein, der danach ausschließlich auf der Zwei agiert. Ryan Brooks ist meist 6th Man und der Anführer der Second Unit. Mit Brooks haben die Bonner einen der variabelsten Scorer der Liga in ihren Reihen. Brooks kann auf jede Art punkten. Brooks ist sehr beweglich, besitzt eine sehr gute Sprungkraft und kann gut zum Korb ziehen, er kann aber auch per Jumpshot scoren. Seine Mitteldistanzwürfe und Dreier sind extrem gefährlich. Brooks reboundet auch sehr gut und ist ein durchschnittlicher Verteidiger. Florian Koch, der in der vergangenen Saison nur wenig Einsatzzeit bekam, wird sein Backup sein. Koch ist ein ordentlicher Mitteldistanzschütze, der einen unterdurchschnittlichen Dreipunktewurf hat. Er ist auch ein guter Freiwerfer. Beim Rebounding muss sich Koch noch steigern. Valentin Blass dürfte nur Garbage-Time-Minuten bekommen.

Die Hauptrotation um Veikalas als Starter wird wohl gleich bleiben, nur dass Koch wohl mehr Einsatzzeit bekommen wird. Da von Koch der nächste Schritt kommen könnte, ist es eher ein Upgrade zum Vorjahr.

Power Forwards: Angelo Caloiaro / Steve Wachalski / Robin Lodders

Mit Angelo Caloiaro spielt einer der MVP-Kandidaten aus der vergangenen Saison für die Telekom Baskets Bonn. Caloiaro ist ein sehr guter Allrounder. Er ist wahrscheinlich der Big Man mit dem gefährlichsten Jumpshot und trifft auch von Downtown sehr zuverlässsig. Caloiaro kann auch im Lowpost scoren. Der Italo-Amerikaner ist zudem ein erstklassiger Rebounder. Außerdem ist der Power Forward auch ein ausgezeichneter Passer. Sein Backup wird wohl Steve Wachalski sein, der auch einen ordentlichen Jumpshot besitzt. Auch Wachalski sollte man nicht vom Perimeter werfen lassen. Er ist außerdem für den ein oder anderen Rebound gut. Robin Lodders dürfte, ähnlich wie Blass, höchstens Garbage-Time-Minuten bekommen.

Zwar ist Publikumsliebling Tony Gaffney nicht mehr da, dafür haben die Bonner mit Caloiaro einen sehr vielseitigen Spieler verpflichtet, der das Team tragen kann. Deswegen ist es ein Upgrade gegenüber dem Vorjahr.

Center: Tadas Klimavicius / Dirk Mädrich

Mit Tadas Klimavicius haben die Bonner einen sehr erfahrenen Spieler für die Center-Position verpflichtet. Der Litauer ist eigentlich ein Power Forward. Er ist ein hervorragender Blocksteller. Dank seinem guten Mitteldistanzwurf kann er mit seinen Teamkollegen Pick’n Pop spielen. Klimavicius ist aber auch in Korbnähe erfolgreich und hat auch seine Stärken im Pick’n Roll. In der Offense ist er auch ein wichtiger Faktor, wenn er den Ball nicht in seinen Händen hat. Der Serbe ist eher der Ausboxer und reboundet daher nicht häufig. In der Defense könnte er gegen die großen und starken Center seine Probleme bekommen. Mit Dirk Mädrich haben sie auf der Bank einen richtigen Center. Mädrich besitzt einen sehr guten Jumpshot, kann aber auch in Korbnähe scoren. Zudem ist der Center auch ein ordentlicher Rebounder. In der Defense hat er aber erhebliche Probleme und lässt seine Gegner einfach punkten.

Zwar ist Klimavicius ein sehr guter und erfahrener Spieler, ihm fehlt aber die Athletik für die 5. Er dürfte McLeans‘ Abgang nur schwer kompensieren. Außerdem ist Mädrich ein sehr schwacher Defender, da hatten die Bonner mit Looby einen deutlich besseren Backup. Deswegen ist es ein Downgrade gegenüber dem Vorjahr.

Bei den Bonnern wird in diesem Jahr vieles über das Shooting gehen. Werfen sie gut, gewinnen sie die Partien. Haben sie einen schwachen Tag, werden sie wahrscheinlich verlieren. Die Bonner werden viel Smallball spielen und haben auf den großen Positionen durch den McLean-Abgang an Athletik eingebüßt. Im kommenden Jahr werden die Telekom Baskets mit großer Wahrscheinlichkeit um die Playoffs spielen und könnten im Kampf um die ersten vier Plätze ein Wörtchen mitreden. Im Eurocup kommt es auch auf die Gegner an, ob sie die Gruppenphase überstehen können.

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Enes Cakmak
Unser Autor Enes Cakmak ist seit Kindesbeinen Basketballfan. In der NBA fiebert Enes mit den Oklahoma City Thunder. Gefragt nach seinen Lieblingsspielern nennt der Autor Russell Westbrook und D.J. Strawberry

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