Am zweiten Spieltag der Beko BBL Saison 2014/2015 kam es zum Duell der Basketball Löwen Braunschweig gegen die Brose Baskets aus Bamberg. Am Ende blieb von diesem Spiel viel Spannung, schlechte Dreierquoten auf beiden Seiten und großer Einsatz bei beiden Teams im Gedächtnis des Zuschauers hängen. Am Ende gewann Braunschweig mit 77:66 gegen den Favoriten aus Bamberg.
Unterschiedlicher können die Viertel nicht laufen
Das ganze Spiel war geprägt von großen Schwankungen auf beiden Seiten. Dies zeigte sich auch auf dem Statistikzettel, denn die einzelnen Viertel hätten nicht unterschiedlicher laufen können. Während Bamberg das erste Viertel mit 20:18 für sich entscheiden konnte, ging im zweiten Durchgang sehr wenig. Braunschweig konnte dieses mit 21:7 für sich entscheiden und ging somit mit einer 39: 27 Führung in die Pause gehen. In Bambergs Kabine muss es laut geworden sein, denn im dritten Viertel war Bamberg nicht wiederzuerkennen. Konzentrierte Aktionen und hoher Einsatz in der Defense sorgten für ein 27:13 und eine tolle Aufholjagd. Wer das Spiel nun eindeutig nach Bamberg gehen sah, lag völlig daneben. Bis zum Schluss wurde um den Sieg gekämpft, so dass das letzte Viertel mit 14:12 für Braunschweig endete. Dies bedeutete – Verlängerung – denn Daniel Theis konnte 2 Sekunden vor Ablauf der Uhr zum Ausgleich stopfen.
Die Verlängerung
Die gesamte Verlängerung über war eine große Anspannung auf Bamberger Seite zu erkennen. Schlechte Würfe und individuelle Fehler sorgten dafür, dass Braunschweig 4 Minuten vor Ende mit 7 Punkte in Führung gehen konnte. Am Ende ergab Bamberg sich seinem Schicksal, denn auch auf Fouls wurde verzichtet, um die Uhr zu stoppen.
Schlechte Wurfquoten auf beiden Seiten
So unterschiedlich die Viertel auch waren – dies lag nicht nur an guter Defense. Viele Fehlwürfe prägten das Spiel, denn auf beiden Seiten wurden freie Würfe oder gar Korbleger vergeben, welche auch einen höheren Score verhinderten. Besonders von der 3 Punktelinie ging beispielsweise für beide Teams sehr wenig.
Das Fazit
Unter dem Strich bleibt ein durchaus überraschender Ausgang mit einem Ergebnis, mit dem sicherlich nur die wenigsten gerechnet hatten. Beide Teams zeigten durchaus sehr gute Ansätze, wenngleich Konstanz in den Mannschaften noch fehlt. Bei Bamberg blitzt die vorhandene individuelle Klasse immer wieder auf, wenngleich auf Braunschweiger Seite gerade das Zusammenspiel von Joyce und Visser auf Mehr in dieser Saison hoffen lässt.