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Fraport Skyliners – der Kader für 2014/15

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Die Fraport Skyliners hatten in der vergangenen Saison großes Verletzungspech. Unter anderem fielen Topscorer Andy Rautins, Dane Watts, Kevin Bright und Quantez Robertson längerfristig aus. So konnten die Frankfurter nicht um einen Playoffplatz kämpfen und mussten sich mit einem Mittelfeldplatz begnügen. Das Team von Gordon Herbert nahm wieder einige Änderungen vor. Wir werfen einen Blick auf den Kader.

Headcoach: Gordon Herbert

Zugänge: Mikko Koivisto (Royal Hali Gaziantep), Niklas Kiel (Paderborn), Richard Williams (RASTA Vechta), Mike Morrison (Kataja Basket), Sean Armand (Iona University), Aaron Doornekamp (Basketball Löwen Braunschweig)

Abgänge: Jacob Burtschi (Karriereende), Marius Nolte (Karriereende), Andrew Rautins (Cimberio Varese), Dane Watts (Cajasol Sevilla), Ramon Galloway (Ziel unbekannt), Jarred DuBois (Ziel unbekannt), Aziz N’Diaye (Ziel unbekannt)

Point Guards: Richard Williams / Konstantin Klein / Max Merz

Mit Richie Williams konnten die Skyliners einen dicken Fisch an Land ziehen. Williams Stärken liegen im Scoring. Vor allem aus dem Zweipunktebereich trifft er sehr sicher. Seine Probleme hat er beim Dreipunktewurf, der sehr wackelig ist. Williams reboundet für seine Größe (1.78m) außergewöhnlich gut und pflückte in der vergangenen Saison 4.7 Rebounds pro Spiel. Er hat aber auch das Auge für den freien Mann und kommt auf 4.4 Assists. Der US-Amerikaner produziert aber auch zu viele Turnover. Er kommt auf 2.8 Ballverluste pro Spiel.
Sein Backup ist Konstantin Klein. Der junge deutsche Backup hat in der vergangenen Saison mit 39.8% den Dreipunktewurf recht gut getroffen. An seinem Zweipunktewurf und an seiner allgemeinen Wurfauswahl muss er noch arbeiten. Außerdem muss er seine Passing Skills verbessern (2.7 Assists) sowie seine Turnover verringern (2.5 Ballverluste). Der dritte Point Guard ist Max Merz. Er muss sich noch in jedem Bereich verbessern und wird wohl häufig Minuten in der Garbage Time bekommen.

Dass sich Richard Williams für Frankfurt entschieden hat, ist schon ein wenig überraschend. Der Spielmacher ist besser als seine Vorgänger. Somit stellen die Frankfurter auf der Eins ein Upgrade gegenüber der vergangenen Saison dar.

Shooting Guards: Sean Armand / Mikko Koivisto

Sean Armand kommt frisch aus dem College. Der junge US-Amerikaner ist ein Scharfschütze. Er besitzt einen sehr guten Jumpshot. Auf dem College traf er starke 43.1% seiner Dreipunktewürfe bei 4 Versuchen pro Spiel. Er macht auch beim Rebounding und Passing einen guten Eindruck. Der Shooting Guard hat aber auch Schwächen. Er muss seine Foulanfälligkeit abstellen und seine Turnover reduzieren.
Mikko Koivisto ist ein typischer finnischer Nationalspieler. Der Swingman ist ein sehr harter Verteidiger und geht vielen Gegenspielern auf die Nerven. In der Offense ist er ein sehr guter Dreipunktewerfer, der auf jeden Fall nicht viel Platz bekommen sollte. Außerdem weiß er auch, wie man seine Mitspieler einsetzt.

Die Skyliners sind auf der Zwei ganz gut besetzt. Mit Koivisto und Armand haben sie zwei verschiedene Spielertypen in ihren Reihen, die dem Spiel guttun werden. Ein Upgrade zum Vorjahr.

Small Forwards: Quantez Robertson / Kevin Bright

Quantez Robertson ist seit Jahren der Star und das Herz dieser Frankfurter Truppe. Er ist DER Kämpfer der Skyliners. Tez weiß, wie verteidigt wird. Häufig war er ein Kandidat für den Award des besten Verteidigers. Auch beim Rebounding ist er hervorragend (4.8 Rebounds). Er kann auch die Rolle des Passers übernehmen und für seine Mitspieler kreieren (3 Assists pro Spiel). Robertson kann aber auch scoren, am besten durch den Zug zum Korb. Beim Jumpshot offenbart er einige Probleme, gerade von jenseits der Dreipunktelinie (27.3% Dreier).
Sein Backup wird mit Kevin Bright ein junger deutscher Spieler sein. Der junge Small Forward ist sehr athletisch. Darüber hinaus ist er ein sehr guter Werfer von Downtown. Er weist starke Werte von diesen Regionen auf und kratzt häufig an der 40-Prozent-Marke. Bright muss aber noch einiges an seinem Spiel verbessern. Er muss seine Athletik ausnutzen. Denn wenn er dies tut, könnte er ein besserer Verteidiger sein sowie besser zum Korb ziehen.

Auf dieser Position sind die Frankfurter schwächer besetzt als im Vorjahr. Gerade die Verletzungsanfälligkeit von Bright tut ihnen überhaupt nicht gut. Ein Downgrade zum Vorjahr.

Power Forwards: Danilo Barthel / Aaron Doornekamp / Johannes Richter

Der „Most Improved Player“ hatte eine tolle vergangene Saison hinter sich. Er ist ein sehr guter Scorer. An seinem Dreipunktewurf muss er aber noch arbeiten. 31.3% sind nicht wirklich gut. So kann man ihn auch mal am Perimeter freilassen. Außerdem muss er seine Defense verbessern. Gerade in der Post-Defense sah er häufiger nicht gut aus. Beim Shotblocking macht er dagegen einen guten Eindruck. 0.8 Blocks pro Spiel sind ganz ordentlich.
Aaron Doornekamp war in der vergangenen Saison ein hervorragender Allrounder im Braunschweiger Jersey. Er kann scoren, trifft vor allem stark von draußen (37.4%, stark für einen Forward!). Der Kanadier ist aber auch ein sehr starker Rebounder. Darüber hinaus weiß er auch, wie man seine Mitspieler bedient. Die einzige Schwäche von Doornekamp ist seine Foulanfälligkeit. Er handelt sich häufig sehr dumme Fouls ein und ist nicht selten in Foulproblemen. Johannes Richter wird als dritter Power Forward wohl nur wenige bis gar keine Minuten sehen.

Mit Aaron Doornekamp konnten die Skyliners einen begehrten Spieler verpflichten, der ein klares Upgrade zu Jacob Burtschi stellen wird. Somit haben sich die Frankfurter auf der Vier verbessert.

Center: Johannes Voigtmann / Mike Morrison

Johannes Voigtmann ist ein ebenfalls junger deutscher Spieler. Er ist ein guter Werfer, der auch von Downtown werfen kann. Der Nationalspieler muss aber noch an seinen Moves arbeiten und von seiner Größe profitieren. Denn im Lowpost könnte er noch viel gefährlicher werden. Sein Rebounding ist okay, aber verbesserungswürdig. Sein Passing ist für einen Center gut (1.5 Assists pro Spiel).
Mike Morrison ist einer der athletischsten Spieler der BBL, vielleicht sogar der Athletischste. Seine Spielweise ähnelt der von DeAndre Jordan. Er hat keine Range und scort meistens durch Dunks. Außerdem ist er sehr schwach an der Freiwurflinie und trifft nur 57.7%. Auch in der Verteidigung will er meist spektakulär sein und bevorzugt statt einer knallharten Defense lieber einen Blockversuch.

Mike Morrison ist ein noch besserer Spieler als Aziz N’Diaye. Die Frankfurter Fans werden noch viel Spaß an ihm haben. Ein Upgrade zum Vorjahr.

Die Fraport Skyliners gehen wieder einmal den deutschen Weg. Sie setzen erneut auf viele junge deutsche Spieler. Sollten die Skyliners in dieser Saison kein Verletzungspech haben, dann könnten sie sehr lange im Kampf um die Playoffs dabei sein. Mit Williams haben sie einen sehr guten Point Guard. Armand, Robertson, Barthel und Voigtmann können ihn scoringtechnisch unterstützen.

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Enes Cakmak
Enes Cakmak
Unser Autor Enes Cakmak ist seit Kindesbeinen Basketballfan. In der NBA fiebert Enes mit den Oklahoma City Thunder. Gefragt nach seinen Lieblingsspielern nennt der Autor Russell Westbrook und D.J. Strawberry

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