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Dienstag, September 21, 2021

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Sven Schultze – der Mann, mit den vielen Spitznamen

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Sven Schultze ist ein deutscher Basketball-Nationalspieler, der aktuell für die Eisbären aus Bremerhaven aufläuft. Der 36-jährige zählt schon zum alten Eisen und möchte im Endstadium seiner Karriere in Braunschweig nochmal voll angreifen. Er bekleidet sowohl die Position des Small Forwards, als auch die des Power Forwards.

Info

Schultze wurde am 11. Juli 1978 in Bamberg geboren und ging dort im Umfeld auch die ersten Schritte seiner Basketballkarriere. Mit 2, 06 m zählt Sven eher zu den großen Akteuren in der Basketball Bundesliga. Er trägt bei den Eisbären die Trikotnummer 6. Auf die Waage bringt der deutsche Forward 112 kg. Seit der aktuellen Spielzeit trägt Schultze das Trikot der Eisbären. Vergangene Saison war er noch Kapitän bei Alba Berlin.

Ein Mann mit vielen Spitznamen

Die Spitznamen Vet, welches für Veteran steht und Big Guy bekam er vom Center der Eisbären, Devin Searcy. Der Bremerhavener Guard Tyrus McGee gab ihm den Spitznamen „Old School“. Jedoch der bekannteste „Nickname“ für Schultze ist „SCHULLE“, welcher von seinem Namen abgeleitet wird.

Karriere

Sven Schultze lernte das Basketball spielen in der Jugend seines Heimatvereins TTL Bamberg. In der Saison 1995/1996 betrat er mit 17 Jahren das erste Mal das Parkett der 1. Bundesliga für Bamberg. Dort war er mit einer Doppellizenz ausgestattet und spielte zusätzlich in der selben Spielzeit beim TSV Breitengüßbach in der 2. Bundesliga. Zur Saison 1998/99 wechselte er zum Hauptstadtklub Alba Berlin.
Dort war er ebenfalls mit einer Doppellizenz ausgerüstet und spielte auch für den Kooperationspartner TuS Lichterfelde Berlin in der 2. Liga, mit denen er im Jahr 2000 in die 1. Basketball Bundesliga aufstieg. Zur kommenden Saison wurde er dann endgültig in den Profikader Berlins geschickt. Dort kam er jedoch nur auf wenig Spielzeit.
Zum Saisonende wechselte er zu den Bayer Giants Leverkusen, bei denen sich Schultze mehr Spielzeit erhoffte. Er entwickelte sich tatsächlich zu einem Führungsspieler der Mannschaft. Als er mit Leverkusen die Playoffs verfehlte, bekam er überraschend ein Angebot vom italienischen Topteam Olimpia Milano, welches er annahm. Dort konnte er mit tollen Leistungen überzeugen und sein Vertrag wurde verlängert.
Schultze wechselte nach Vertragsende zu einem anderen italienischen Team, welches er aber nach nur einem Jahr in Richtung Griechenland verließ. Nach dem Jahr in Griechenland zog es ihn wieder nach Italien, wo er bis 2010 blieb. Anschließend wechselte er wieder zurück zu Alba Berlin. Dort blieb Sven Schultze vier Jahre. Zur Saison 2014/2015 unterschrieb er einen Kontrakt beim Bundesligaklub Eisbären Bremerhaven.

Schultze in der Nationalmannschaft

Sein Debüt gab er in der Nationalmannschaft im Februar 2000. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde er im Kader zur Europameisterschaft 2001 nicht berücksichtigt. Bei der EM 2003 wurde Schultze in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen, bekam aber nur wenig Spielzeit. Bei der EM 2005 war er erstmals fester Bestandteil des Teams und gewann mit dem Team die Silbermedaille. Ebenfalls wurde er in den Kader der Basketball-WM 2006 in Japan berufen. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking durfte er ebenfalls teilnehmen. 2010 zog Schultze sich aus familiären Gründen aus der Nationalmannschaft zurück. Er bestritt bisher 121 Spiele für diese und erzielte im Schnitt 4,1 Punkte pro Spiel. Insgesamt erziehte er 497 Punkte. Seine Bestmarke waren 21 Punkte.

Vergangene Saison

Bei einer sehr guten Wurfquote von 53,1 Prozent kam er für Alba Berlin durchschnittlich auf 3,2 Punkte pro Spiel. Ebenfalls markierte er durchschnittlich 0.7 Rebounds und 0.2 Assists pro Game.

Highlights der Karriere

  • 1993: Deutscher Meister der Schulen
  • 1994: Deutscher Meister mit der Bayern-Auswahl
  • 1999: Deutscher Meister und Pokalsieger mit Alba Berlin
  • 2000: Deutscher Meister mit Alba Berlin
  • 2000: Aufstieg in die 1. Basketball-Bundesliga mit TuS Lichterfelde Berlin
  • 2001: Deutscher Meister mit Alba Berlin
  • 2002: Deutscher Meister und Pokalsieger mit Alba Berlin
  • 2005: Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2005
  • 2008: Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking
  • 2013: Pokalsieger mit Alba Berlin
  • 2014: Pokalsieger mit Alba Berlin
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Sven Fleischmann
Unser Autor Sven Fleischmann ist beim Basketball vor und hinter den Kulissen mit vollem Herzen dabei. Als Fan unterstützt Sven leidenschaftlich Brose Bamberg, wie auch das Team der Young Pikes Baunach. Neben Neuigkeiten widmet sich Sven ebenfalls den Themen Portraits und Interviews. Zudem arbeitet Sven seit der Spielzeit 2016/17 als Sport-Kommentator.

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