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Dienstag, Juli 27, 2021

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Allstar Day – The Will to win

Beko BBL Allstar Day Logo

Der Allstar Day fand dieses Jahr in der ratiopharm arena in Neu-Ulm statt. Ich war mit zwei weiteren Mitgliedern von bblprofis.de unterwegs.

Autogrammstunde

Nachdem wir um 15:30 Uhr in der Arena waren, gingen wir erstmal zu unseren Plätzen. Wir guckten uns erst einmal das Aufwärmen der NBBL-Youngster an. Da aber um 16 Uhr die Autogrammstunde anstand, gingen wir bereits um 15:50 zur Autogrammstunde und hofften, mit einigen Spielern Bilder zu machen. Doch wir mussten schon zu Beginn einen Dämpfer hinnehmen, da schon eine Riesenschlange auf die Autogrammstunde wartete. Zu Beginn ging es überhaupt nicht voran und die Hoffnung, die Spieler hautnah zu erleben, verschwand immer mehr. Auf einmal war es schon 17 Uhr (das NBBL-Spiel begann) und wir waren kurz vor den Spielern. Der einzige Gedanke war: „Hoffentlich machen sie sich nicht gleich vom Acker.“ Dann war es kurz nach 17 Uhr und wir waren bei den Spielern. Das Highlight: Fotos mit David Holston, Reggie Redding und Jamel McLean. Auch ein Kompliment an die Spieler, die knapp 15-20 Minuten länger da geblieben sind, um die Fans nicht zu enttäuschen.

NBBL-Spiel

Gut, wir kamen später zum NBBL-Game. Ich glaube, wir waren erst in der Mitte des 2. Viertels auf unseren Plätzen. Vor der Partie dachte ich, dass die Allstars aus dem Norden das eigentlich mit ungefähr 10 Punkten Differenz machen werden. Sie hatten mit Moritz Wagner, Isaiah Hartenstein und Jan-Niklas Wimberg Spieler, die ich als NBBL-Noob wenigstens kannte. Gut, der Süden hatte Mahir Agva, der schon in der ProA sein Potenzial zeigt und Double-Doubles en masse auflegt.
Es war eigentlich über das komplette Spiel ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende gewannen die Jungs aus dem Norden trotz ihrer Freiwurfschwäche verdient. MVP wurde Haris Hujic von Phoenix Hagen. Er hat auch wichtige Würfe getroffen und war als einer von wenigen Spielern ziemlich cool an der Frewurflinie. Mein MVP war Mahir Agva. Er hat die Partie an den Brettern dominiert und war nicht zu stoppen. Hätte der Süden gewonnen, wäre er MVP geworden.
Noch eine kleine Randnotiz. Es war echt nervig, dass in den ersten drei Vierteln die Spieluhr nie angehalten wurde.

Telekom Dreipunktecontest

Ich finde die Regelung, dass der Spieler, der am Dreipunktecontest teilnimmt, in das Allstar Team gewählt werden muss, ist ein großer Schwachsinn. Es gibt viele Dreierspezialisten, die nicht auf Allstar-Niveau sind. Beispielsweise fällt mir da ein Chad Toppert ein. Also eine Bitte: Diese Regelung wieder umändern!
Die Vorrunde war sehr interessant. Der Qualifkant konnte nicht überzeugen, war dennoch besser als Danilo Barthel. Auch Patrick Richard war nicht so souverän vom Perimeter, wie man es von ihm normalerweise gewohnt ist.
So kamen Philipp Schwethelm, David Brembly und ein extrem heißer David Holston ins Finale. Nach der Performance aus der Vorrunde war Holston der Favorit. Als Ulmer drückte ich natürlich Philipp Schwethelm die Daumen. David Brembly fing an und hatte bei den ersten Würfe seine Probleme, aber danach war er nicht mehr zu stoppen. Danach war Philipp Schwethelm dran. Er wirkte ein wenig aufgeregt und dann traf er ein paar Würfe nacheinander, sodass ich den Eindruck hatte, dass der Knoten platzt. Aber am Ende reichte es dann doch nicht, um Brembly einzuholen. Danach kam David Holston, aber auch der Zauberzwerg hatte Probleme mit seinem Wurf. Am Ende wurde er nur Dritter.
Es ist aber eine tolle Geschichte. David Brembly rückte für den verletzten Bryce Taylor in das Teilnehmerfeld und konnte triumphieren.

Slam Dunk Contest, oder auch The Will to win

Nachdem Trent Lockett absagte, waren es nur vier Teilnehmer. Ich unterstützte natürlich die beiden Ulmer Will Clyburn und Marvin Omuvwie. Nach der ersten Runde sah es nicht so gut aus für die Ulmer, da Qualifikant Salu Benjamin Tadi und David Brembly besser gedunkt haben. Doch in den letzten beiden Runden drehte Will „Flyburn“ mit Partner David Holston so stark auf, dass er als Erster in das Finale einzog und dort auf David Brembly traf. Brembly hatte zwar mit seinem American Football Dunk den kreativsten Dunk des Abends, aber der Windmill von Clyburn war einfach der Hammer! Am Ende gewann Clyburn verdient gegen David Brembly.

Team National vs. Team International

Das Spiel war wie erwartet eine Show, in der fast keine Defense gespielt wurde. Wieso nur fast? Weil Daniel Theis mit einem Block gegen Raymar Morgan gezeigt hat, wer Herr im Hause ist. Auch sonst merkte man, dass die Spieler anders spielten als sonst. McLean nahm einen Stepback-Dreier, Raymar Morgan und Tim Ohlbrecht nahmen mehrere Würfe von Downtown obwohl sie nichts von draußen trafen. Per Günther wollte dunken. Philipp Schwethelm machte den Brandon Jennings und nahm aus 9-10 Metern einen Dreier bei noch 20 Sekunden auf der Shotclock. Brad Wanamaker zauberte mit Crossovern.
Wanamaker spielte zwar gut, aber eigentlich müsste John Bryant oder Javon McCrea MVP werden. Bryant holte sich gefühlt jeden Rebound. McCrea zeigte vor allem im Lowpost seine Stärke. Auch sein Dunk gegen Ohlbrecht war stark.

Alles in Allem war es ein cooles Event!

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Enes Cakmak
Unser Autor Enes Cakmak ist seit Kindesbeinen Basketballfan. In der NBA fiebert Enes mit den Oklahoma City Thunder. Gefragt nach seinen Lieblingsspielern nennt der Autor Russell Westbrook und D.J. Strawberry

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