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Donnerstag, August 5, 2021

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Dieses Mal nach Leipzig zum MBC!

Alba Berlin Team Portrait

Auch ich liebe so was, man steigt am Nachmittag in einen Bus, setzt man sich kurz hin und bevor man es sich ganz gemütlich gemacht hat, ist man auch schon da.

In Leipzig angekommen, hieß es erst mal einmal um die ganze Halle laufen, und auf die Tickets warten. Ich wollte ja vorher schon klären ob wir Rollis nach unten dürfen, oder ob wir wieder oben stehen müssen, aber es führte kein Weg nach unten. Also hieß es doch oben weit vom Spielfeld und von den anderen ALBA-Fans sitzen. Man da sieht man ja im Fernsehen mehr! OK Frust runter schlucken und lautstark ALBA anfeuern.
Mit einem super Start legten wir dann auch schon los. Man merkte gleich dass die Weißenfelser mit der guten Defensivarbeit überfordert waren. Den Größenvorteil den ALBA hatte wurde sehr gut ausgenutzt, was man den Stand sah 2:15 oder kurz danach 5:21. Aber mit der Zeit schlichen sich Fehler ins Spiel ein, und durch gute Dreier von MBC, stand es Ende des ersten Viertels 16:23.

Im zweiten Viertel fielen auf der Seite des MBCs einige Dreier, aber durch gute Aktionen von Alex King lief da Spiel weiter gut für ALBA. Akeem Vargas und Alex Renfroe zeigten sich auch gut von der Dreierlinie ihr Können. So stand es 40:60 zur Halbzeit, 37 Punkte in einen Viertel, Rekordverdächtig!!!

Im dritten Viertel ging das Schießen von der Dreierlinie weiter, dann unter den ALBA-Korb war kein durchkommen. Da ALBA das Spiel im Griff hatte, fand sich auch für die Gelegenheit für Ismet Akpinar – unseren Youngster – zu spielen (10 Minuten, 5 Punkte, 1 Rebound, 1 Assist). Am Ende stand es 65:79, ein klarer Sieg von der ersten Minute an.

Beste Spieler ALBA:  King (19 Punkte, 3 Steals, 2 Rebrounds);  Vargas (13 Punkte, 3 Rebounds, 2 Assists); Renfroe (9 Punkte, 8 Assists, 3 Rebounds, 3 Steals)

Beste Spieler MBC:  Nicholas (13 Punkte, 2 Rebounds, 2 Steals); Wyrick (11 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists)

Nach dem Spiel, kurzer Seitenwechsel für die Rollis, um aus der Ferne sichtbar fürs Team zu werden und die Jungs abzufeiern.
Als Fangruppe vor geschlossenem Gelände zu verharren und auf das Team zu warten, hatten wir ja schon Übung, auf ein Neues. Nach einer geraumen Zeit fuhr unser Bus auch vor und hielt bei uns. Also auch die Zeit für uns Rollifahrer den persönlichen Kontakt zu den Spielern zu pflegen.

So hieß es dann, Rückfahrt, für uns alle. Ich fuhr dieses Mal nicht mit dem Bus mit, sondern mit Freunden im Auto.
Trotz der miesen Sicht als Rollstuhlfahrer, war es eine erfolgreiche Auswärtsfahrt. Ob mich es noch einmal als Rollstuhlfahrer zu einem Spiel nach Leipzig verschlägt, wer weiß?

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