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Montag, September 20, 2021

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Jamel McLean – der MVP

Alba Berlin_Jamel_McLean

Er ist der dominierende Spieler der Liga und auf dem Weg zum MVP-Award. Er spielt eine starke Rookie-Saison in der Euroleague. Die Verpflichtung von Jamel McLean ist für ALBA Berlin ein Volltreffer und hat sich schon jetzt bezahlt gemacht. Nun nehmen wir den MVP der akutellen Spielzeit genauer unter die Lupe.

Spielerinformationen zu Jamel McLean

Jamel McLean wurde am 18. April 1988 in New York geboren. Der US-Amerikaner ist 2.03 Meter groß und 104 Kilogramm schwer. Er bekleidet die Position des Power Forwards, kann aber auch als Center agieren. Wer ihm auf Twitter folgen will, findet ihn unter seinem Pseudonym „@Melx22“.

Von Tulsa zu Xavier

Jamel McLean besuchte die Bethel Highschool in Hampton, Virginia. Danach beschloss er, auf die University of Tulsa zu gehen. Doch nach nur einem Jahr, in dem er auf 6 Punkte, 4.8 Rebounds und 1.1 Blocks pro Spiel kam und dabei 56.2% seiner Feldwürfe traf, war das Kapitel Tulsa für ihn beendet. Weil der Big Man sein College wechselte, musste er in der Saison 2007/08 aussetzen.

Danach ging es für ihn an der Xavier University in Cincinnati, Ohio weiter. In seinem ersten von drei Jahren in Ohio erzielte Jamel McLean 4.4 Punkte und 4.4 Rebounds pro Spiel. Er versenkte 57.7% seiner Feldwürfe.

In der Saison 2009/10 bekam McLean auf einmal 25 Minuten pro Spiel (10 Minuten mehr als in der vergangenen Saison) und konnte 8.5 Punkte und 7.5 Rebounds bei einer Trefferquote von 52.1% aus dem Feld verbuchen.

In seinem letzten Jahr an der Xavier University steigerte Jamel McLean seine Einsatzzeit auf knapp 30 Minuten pro Spiel und legte 10.6 Punkte und 8.4 Rebounds pro Partie auf. Dabei traf er 53.9% seiner Feldwürfe.

Bei der NBA Draft 2011 wurde Jamel McLean nicht berücksichtigt.

Der MVP 2014/15

Nachdem McLean bei der Draft nicht berücksichtigt wurde, heuerte er bei Leuven Bears in Belgien an. In seinem Rookiejahr kam der Big Man auf 9.1 Punkte und 6.9 Rebounds pro Spiel. Er traf 49% seiner Würfe aus dem Feld.

Zu Beginn der Saison 2012/13 unterschrieb der Power Forward einen Vertrag beim italienischen Zweitligisten Givova Scafati, doch nach wenigen Wochen wurde McLean entlassen. Daraufhin unterschrieb er einen Kurzvertrag beim belgischen Topclub BC Telenet Oostende. In sechs Ligaspielen gelangen ihm 4.7 Punkte und 4.8 Rebounds pro Spiel. Dennoch verließ er nach dem Kurzvertrag den belgischen Klub. Mitten in der Saison bekam McLean einen Vertrag von den Telekom Baskets Bonn, welchen er annahm. Bei den Baskets kam er auf 13.5 Punkte, 6.2 Rebounds und 1.3 Assists pro Spiel. Dabei traf er 59.6% seiner Feldwürfe. In den Playoffs legte McLean sogar 17.6 Punkte und 7.8 Rebounds pro Partie bei einer Trefferquote von 60.4% auf.

Trotz diesen starken Leistungen verlängerte Jamel McLean seinen Vertrag in Bonn um ein weiteres Jahr. In der Liga kam er auf starke 13.2 Punkte, 7.7 Rebounds und 1.2 Assists pro Spiel und traf dabei 54.7% seiner Feldwürfe. Im Eurocup legte der Big Man 15.5 Punkte und 6.8 Rebounds pro Spiel bei einer Trefferquote von 53.1% aus dem Feld auf.

Jamel McLean wagte vor der Saison 2014/15 den nächsten Schritt und wechselte zu ALBA Berlin. In Berlin ist er der Star im Team und wurde mit 14.5 Punkten, 6.8 Rebounds und 2 Assists pro Spiel bei einer Trefferquote von 60.8% aus dem Feld (Stand: 18.04.2015, beko-bbl.de) zum MVP gekürt. Auch in der Euroleague beweist der US-Amerikaner, zu was er in der Lage ist. Dort trifft er 55.9% seiner Feldwürfe und kommt auf 13 Punkte, 5.6 Rebounds, 1.6 Assists und 1 Steal pro Partie (Stand: 18.04.2015, euroleague.net).

Auf dem Court – ein athletischer Big Man

Jamel McLean ist ein exzellenter Finisher. Obwohl er meist kleiner ist als die gegnerischen Big Men, schließt er in Korbnähe hochprozentig ab. Vor allem beim Pick’n Roll ist er als Abroller nicht zu stoppen. Dies liegt zum einen an seiner Athletik und zum anderen an seiner Sprungkraft. Dank seiner Sprungkraft gehört er auch zu den besten Reboundern der Liga. Des Weiteren hat der Power Forward in letzter Zeit seine Passfähigkeiten verbessert, sodass er immer für Assists gut ist. Zu seiner Defense kann man sagen, dass sie sehr stark ist und somit wie Faust auf’s Auge zu ALBA Berlin passt. Vor allem im Eins-gegen-Eins ist er sehr schwer zu schlagen. Doch Jamel McLean hat eine Schwäche. Er hat keine Range. Selbst der Mitteldistanzwurf ist wacklig. Den Dreier besitzt er nicht im Repertoire. So können ihm die Gegner Platz beim Wurf geben. Dennoch kaschiert er diese Schwäche mit seiner Athletik und ist permanent in Korbnähe zu finden.

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Enes Cakmak
Unser Autor Enes Cakmak ist seit Kindesbeinen Basketballfan. In der NBA fiebert Enes mit den Oklahoma City Thunder. Gefragt nach seinen Lieblingsspielern nennt der Autor Russell Westbrook und D.J. Strawberry

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