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Donnerstag, August 11, 2022

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FC Bayern hofft auf Wiedergutmachung gegen Frankfurt

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Nach dem Heimerfolg des FC Bayern und der Verletzung des Frankfurter Centers Johannes Voigtmann hatten viele erwartet, dass es eine klare Angelegenheit zwischen dem Meister und der jungen Mannschaft um Trainer Gordon Herbert werden würde. Dem war aber nicht so. Gerade in der 2. Hälfte von Spiel 2 schafften es die Frankfurter, vor allem durch die Arbeit unter den Körben bei den Rebounds und der teils miserablen Wurfquote des FC Bayern, das Spiel deutlich zu gewinnen und die Serie auszugleichen.

Frankfurts Optimismus

Die Frankfurter waren schon vor Beginn der Playoffs sehr optimistisch und begannen mit dem Vorverkauf für ein mögliches Spiel 4, bevor Spiel 1 überhaupt gespielt wurde. Anderen Mannschaften würde dieses Verhalten sicher als Arroganz ausgelegt werden, die Frankfurter hatten das Risiko nicht gescheut und wurden letztlich dafür belohnt. Die junge und sehr hungrige Mannschaft beweist, dass die Ambitionen, in den nächsten Jahren um die Meisterschaft mitspielen zu wollen, keineswegs vermessen sind. Die Hoffnung, den FC Bayern in ein 5. Spiel zu zwingen, ist am Leben.

Worauf wird es in Spiel 3 ankommen?

Obwohl bei Frankfurt mit Joe Voigtmann einer der etatmäßigen Center fehlte, schafften es die Frankfurter in Spiel 2 das Reboundduell mit 34:31 für sich zu entscheiden. Und das obwohl die großen Spieler gar nicht so stark unter den Körben aufgeräumt hatten. Vor allem Quantez Robertson und Aaron Doornekamp kämpften um jeden Ball und holten 5, respektive 6 Rebounds. Jedes Mal, wenn eine der beiden Mannschaften in dieser Saison das Reboundduell für sich entscheiden konnte, gewann diese letztendlich auch das Spiel. Der FC Bayern wird eine Lösung erarbeiten müssen, wie mit den starken Spielern unter dem Brett das Reboundduell für sich entscheiden werden kann.
Wie schon häufiger in dieser Saison hat der FC Bayern in einigen verschiedenen Bereichen Schwächen offenbart. Zum einen fehlt der Plan B, falls die Dreier nicht fallen. Es ist offensichtlich, dass der FC Bayern trotz vieler Fehlwürfe von außen weiterhin versucht, sein Heil über die Würfe von außen zu suchen. Gerade in einer Phase, in der Bryce Taylor nicht nach Belieben trifft, ist das vielleicht nicht hilfreich. John Bryant hat auch in Spiel 2 gezeigt, dass er trotz vergleichsweise wenig Minuten sehr gute Werte auflegt. In 19:50 Minuten auf dem Parkett sind 16 Punkte und 6 Rebounds sehr stark. Leider bringen die anderen Big Men nicht das, was sich der FC Bayern von ihnen erwartet. Dieses Mal hat Jan Jagla mit 12 Punkten anständig gespielt, aber von Dusko Savanovic kam beim FC Bayern erschreckend wenig. Und das, obwohl beim Gegner mit Voigtmann ein wichtiger Big Man fehlt. Wichtig für den FC Bayern wird sein, dass Bryce Taylor wieder ein stärkerer Faktor in der Offensive wird, aber auch, dass deutlich mehr über die 4 und die 5 gespielt wird. Auch Savanovic wird wieder stärker spielen müssen.
Was der FC Bayern wiederholt gezeigt hat, ist, dass sich die Spieler gerade auswärts von einem Lauf der Heimmannschaft gerade kurz vor Schluss sehr leicht einschüchtern lassen. Das dürfte Frankfurt als ein sehr erfolgreiches Rezept erkannt haben. Mit der Unterstützung der Fans im heimischen Audi Dome war das bisher noch kein Faktor. Es bleibt zu hoffen, dass dies gegen Frankfurt nicht zum Faktor wird.

Auf wen muss der FC Bayern besonders achten?

Wie stark Justin Cobbs ist, hat er auch wieder in Spiel 2 gezeigt. Mit 18 Punkten und 6 Assists war er fast im Alleingang dafür verantwortlich, dass der FC Bayern verloren hat. Auch Sean Armand war mit 18 Punkten maßgeblich an dem deutlichen Sieg in Spiel 2 beteiligt. Daher wird sich der FC Bayern sehr darauf fokussieren, den Spielaufbau der Hessen möglichst zu unterbinden. Aber auch Morrison, der Voigtmann sehr gut ersetzt, dürfte vom FC Bayern größere Beachtung finden als noch in Spiel 2.

Schlüsselspieler des FC Bayern

Nihad Djedovic zeigt sich nach seiner langen Verletzung seit Wochen in Topform. Es macht nicht den Eindruck, als würde seine Anfangseuphorie auch nur ansatzweise nachlassen. Wie effizient John Bryant über die gesamte Saison spielt, ist beeindruckend. Selten mehr als 20 Minuten auf dem Feld, schafft er es dennoch regelmäßig, deutlich zweistellig zu Punkten. Dahinter tut sich leider eine Lücke auf. Viele Spieler spielen bei weitem nicht konstant genug. Bestes Beispiel dafür sind die schon erwähnten Dusko Savanovic und Bryce Taylor. Wenn die beiden Spieler wieder ihre Form finden, wird es für Frankfurt schwer, an einen Sieg zu glauben.

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Patrick Link
Mein Interesse für den Basketball habe ich von meinem Vater, der selbst aktiv in der Bundesliga gespielt hat. Deshalb habe auch ich im Verein zu spielen begonnen. Seit nunmehr 5 Jahren habe ich eine Dauerkarte für den Fc Bayern Basketball, sehe so gut wie jedes Heimspiel. Ich pflege aber keine Abneigung gegen irgendeine Mannschaft oder einen Spieler.

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