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Samstag, August 13, 2022

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FC Bayern schlägt FRAPORT SKYLINERS

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Es ist immer wieder bemerkenswert, dass innerhalb von nur wenigen Tagen 2 Spiele so unterschiedlich verlaufen können und mal die eine Mannschaft sehr hoch gewinnt, und 2 Tage später gewinnt dann die andere Mannschaft sehr hoch. In diesem Fall musste sich der FC Bayern mit 24 Punkten nach einer desaströsen und teilweise peinlichen Leistung in Frankfurt mit 24 Punkten geschlagen geben. Keine 2 Tage später kam es einem so vor, als hätte es dieses Spiel 2 nie gegeben, und der FC kam zu einem sehr deutlichen (+18) Heimsieg. So mancher fragt sich, wie solche unterschiedlichen Ausgänge in so kurzer Zeit möglich sind

Wo liegen die Unterschiede zwischen Spiel 2 und Spiel 3

Ein Unterschied ist ganz klar, dass das Spiel in München und nicht in Frankfurt stattgefunden hat. Dass die Mannschaft eine Auswärtsschwäche hat, ist mittlerweile recht bekannt. Und das war in diesem Spiel 2 wieder offensichtlich. Was auch offensichtlich war, ist, dass gerade ein Bryce Taylor, in Spiel 2 mit 2 Punkten weit unter seinen Möglichkeiten, zeigte in Spiel 3 eine Paradeleistung und wusste mit 23 Punkten und 6 Rebounds zu überzeugen. Gerade die Wurfquote war bei ihm sehr stark. 7 von 8 aus dem Zweierbereich, und insgesamt knapp 70% Trefferquote aus dem Feld zeigen von seinem wiedergefundenen Selbstbewusstsein. Auch Dusko Savanovic zeigte eine ansteigende Form. In 29:14 Minuten holte er zwar nur 6 Punkte, aber 6 Rebounds und ein +/- von 31, der beste Wert der gesamten Mannschaft. Ein weiterer Unterschied ist auch bei den Frankfurter Matchwinnern des 2. Spiels zu finden. Cobbs kann zwar wieder eine gute Partie abliefern, aber Ersatzcenter Morrison und Shooting Guard Armand können bei weitem nicht an ihre Leistungen aus Spiel 2 anknüpfen. Und 2 Spieler in guter Form (Barthel und Cobbs) reichen nicht aus, auswärts zu gewinnen. Diese Erfahrung musste auch der FC Bayern in Spiel 2 machen.

Das 3. Viertel

Bemerkenswert ist das 3. Viertel. Wie so häufig kommen die gegnerischen Mannschaften aus der Kabine, und schaffen es, dem Meister den Schneid abzukaufen. Dieses Phänomen lässt sich seit dem Aufstieg in die Bundesliga immer wieder „bewundern“. Zwar hatte man einige Zeit den Eindruck, dass dieses magisch schlechte 3. Viertel des FC Bayern der Vergangenheit angehören würde, gegen Frankfurt taucht diese Schwäche wieder auf. Plötzlich Riss der Faden, es häuften sich die leichtsinnigen Fehler. Beim Einwurf wurde mehrfach der Ball einfach weggeworfen. Durch eine Ganzfeldpresse schafften es die Frankfurter, den Aufbau des FC Bayern entscheidend zu stören und den Aufbauspielern den Ball einfach aus der Hand zu reißen. Man hatte den Eindruck, als würde der sehr komfortable Vorsprung, der gerade durch ein starkes 2. Viertel herausgespielt, einfach hergeschenkt werden würde. Gegen Ende des Viertels schaffte der FC Bayern es aber wieder, sich die Gegenspieler wieder vom Hals zu schaffen und in den gewohnten Rhythmus zu finden.

Stats

Im 2-Punktbereich zeigen sich beide Mannschaften sehr ausgeglichen. Der FC Bayern kann 20 seiner 43 Versuche im Korb unterbringen (46,7%), die Frankfurter treffen 19 ihrer 39 Versuche (48,7%). Auch bei den Freiwürfen gibt es kaum Unterschiede (18 von 25 gegenüber 20 von 29). Hier ist vor allem bemerkenswert, dass, obwohl Frankfurt mehr Freiwürfe erhält als der FC Bayern, müssen auf Seiten der Gäste 3 Spieler mit 5 Fouls vorzeitig vom Feld, beim FC Bayern aber nur 1 (Bryant). Hier ist bemerkenswert, dass Bryant 4 seiner 5 Fouls innerhalb von sehr kurzer Zeit im 3. Viertel erhält. Dies könnte ein Zeichen von mangelnder Cleverness bei den Frankfurtern liegen, dass die Fouls von den falschen Spielern begangen wurden. Der große Unterschied in dieser Partie ist aber bei den Dreiern zu finden. Während Frankfurt nur 2 Versuche trifft, finden beim FC Bayern immerhin 8 Versuche den Weg ins Ziel. Dieses Mal gewinnt der FC Bayern auch wieder das Rebound Duell mit 40 zu 32.

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Patrick Link
Mein Interesse für den Basketball habe ich von meinem Vater, der selbst aktiv in der Bundesliga gespielt hat. Deshalb habe auch ich im Verein zu spielen begonnen. Seit nunmehr 5 Jahren habe ich eine Dauerkarte für den Fc Bayern Basketball, sehe so gut wie jedes Heimspiel. Ich pflege aber keine Abneigung gegen irgendeine Mannschaft oder einen Spieler.

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