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Verdammt, es sollte nicht sein!

Alba Berlin Logo 25 JahreDonnerstag der 04.Juni 2015, ein ganz wichtiger Tag in Basketballdeutschland, zumindest bei den Berlinern und den Münchnern. Denn beide Teams standen sich im 5. Spiel des Halbfinales gegenüber.

In den vergangenen Spielen in der O2 World in dieser Saison, ging ALBA BERLIN gegen die Münchner jeweils als Sieger hervor. Nun im entscheidenden Spiel zum Einzug in das Finale ging es leider für uns ALBA-Fans nicht so wie gewünscht aus. ALBA BERLIN verlor in der Overtime 96:101.

Den ganzen Tag war man schon aufgeregt, konnte die Spannung kaum aushalten. „Würde der Heimvorteil reichen um die Münchner zu bezwingen? Würde München noch eine gute Leistung erbringen können?“

An der Halle angekommen, war die Laune gut. Die ALBA-Spieler nahmen die Wünsche mit in die Kabine. „Macht sie fertig! Bitte nochmal so gute Dreier! Und bitte passt auf die Rebounds auf!“

In der O2 war eine gute Stimmung, insgesamt 11443 Zuschauer machten die Halle sehr laut.

Ein Spiel, was von der ersten Minute spannend war, niemand konnte sich groß absetzen. Aber leider ging es dann in die Verlängerung und das Glück verließ ALBA. Es war ein klasse Spiel von Nihad Djedovic, der es zu insgesamt 30 Punkten brachte, darunter 6 von 9 Dreiern. Auch Bryce Taylor traf 3 von 4 Dreier, darunter einen reinen Glücksdreier.

Die Viertelstände des Spieles lauteten 22:18, 44:41, 63:66, 88:88, 96:101.

Beste Spieler

ALBA BERLIN: McLean (29 Punkte, 10 Rebounds), Redding (18 Punkte, 3 Rebounds), Banic(15 Punkte, 5 Rebounds)

Bayern München: Djedovic (30 Punkte, 6/9 Dreier), Stimac (14 Punkte, 4 Rebounds), Bryant (12 Punkte, 8 Rebounds)

Verdammt, die Münchner im Finale! OK, gegen die Bamberger werden sie schon zu kämpfen haben. Das dachte sich wohl jeder Berliner Fan in der Halle.

Nach dem Spiel hieß es für viele ALBA-Fans sich an den Premiumeingang zu stellen und trotz der Niederlage die Jungs wieder aufzubauen. Es war so ein Misch-Masch, wer baut denn hier wen auf. Alle Spieler bedankten sich bei uns, dass wir immer hinter ihnen standen, für die schönen Momente.

Bei mir kamen die Tränen erst zu Hause. Es dauert immer einen Moment ehe einem bewusst wird, dass nun die Saison ein Ende hat. Sich von Spielern und Trainern in den nächsten Tagen verabschieden zu müssen. Nicht mehr jedes Wochenende quer durch Deutschland fahren, was mache ich bloß jetzt mit meiner vielen Freizeit. Was wird es für Veränderungen im Team geben? Das waren die Gedanken, die mir so kamen.

Zum Glück gibt es ja bald Spiele der deutschen Nationalmannschaft, die man sich anschauen kann. Die Vorrunde der Eurobasket 2015 wird sicher ein schönes Erlebnis.

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