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Freitag, August 12, 2022

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Bayern erzwingt Showdown in Bamberg

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Unterschiedliche Serie

Bamberg konnte sich nach zwei Sweeps relativ kraftsparend für das Finale qualifizieren. Der FC Bayern hingegen musste durch eine schwere Serie gegen Frankfurt und spielte eine knüppelharte Serie gegen ALBA BERLIN. So wäre eigentlich zu erwarten gewesen, dass der FC Bayern nach nur zwei Tagen Pause körperlich angeschlagen in die Serie gegen Bamberg gehen würde. Dem war nicht so. Nach Spiel 1 in Bamberg und dem Auswärtssieg des FC Bayern hatten viele erwartet, dass der FC Bayern spätestens nach Spiel 4 die Meisterschaft würde verteidigen können. Nachdem Bamberg in der 2. Halbzeit des 2. Spieles einen 18-Punkte-Rückstand aufholen konnte, sahen viele Bamberg im Vorteil. So hatte Wolfgang Heyder vor Spiel 4 prophezeit, dass Bamberg in München die Meisterschaft klar machen würde. Nun kam es dann doch ein wenig anders.

Spiel 4 dominiert der amtierende Meister

Auch wenn es den Eindruck erweckte, dass sich die Serie gedreht hätte, kam der FC Bayern gleich stark ins Spiel und lies den Bambergern kaum Gelegenheiten, sich zu entfalten. So gab es wenige Situationen, in denen Bamberg zu einfachen Fastbreak-Punkten kam. Dies ermöglichte dem FC Bayern, die Führung in den Vierteln 1 – 3 kontinuierlich auszubauen. Nur das letzte Viertel ging zugunsten der Gäste. Es blieb aber letztlich ein ungefährdeter Sieg der Mannschaft aus München. Hauptursachen für den Sieg waren zum einen die Punkte aus dem 2-Punktbereich (16 Treffer der Münchner bei 12 Treffern der Gäste) und die mehr getroffenen Freiwürfe (9 von 16 der Münchner und 7 von 13 für die Bamberger). Ein weiterer Unterschied war wie so oft in der Vergangenheit das Reboundduell, dass der FC Bayern für sich entscheiden konnte (29 zu 25 Defensiv Rebounds und 12 zu 8 Offensiv Rebounds). Und gerade da war wieder einmal Big John Bryant kaum zu überwinden und sammelte insgesamt 15 Rebounds ein.

Welche Spieler haben einen Anteil am Spielausgang?

Beim FC Bayern ist bemerkenswert, dass immer wieder andere Spieler eine entscheidende Rolle am Sieg haben. Wenn ein Spieler von den Bambergern aus dem Spiel genommen wird, springen wieder andere Spieler ein. Konnte Nihad Djedovic noch gegen Berlin überzeugen, spielt er gegen Bamberg kaum eine Rolle und konnte in allen 4 Spielen zusammen erst 40 Punkte erzielen. Dafür konnte gerade in Spiel 4 Bryce Taylor wieder mal groß aufspielen und steuerte 22 Punkte (80% Trefferquote) und 4 Rebounds bei. Wer immer weiter zu großer Form aufläuft ist Heiko Schaffartzik. Auch wenn er in Spiel 4 „nur“ 9 Punkte erzielte, während der Playoffs zeigt er deutlich bessere Quoten, als während der Hauptrunde. Nicht zu vernachlässigen sind seine wilden Dreier vom „Parkplatz“, die gerade in entscheidenden Phasen dem Gegner wehtun. Auf der anderen Seite scheint es so, dass das Spiel der Bamberger viel stärker von der Leistung einzelner Spieler abhängig zu sein. In Spiel 4 konnte Daniel Theis, Brad Wanamaker und Elias Harris komplett aus dem Spiel genommen werden. Auch Trevor Mbakwe blieb trotz seiner 13 Punkte und 9 Rebounds ein wenig blass und konnte dem Spiel nicht so den Stempel aufdrücken, wie man es in Franken sonst gewohnt ist. Die einzigen beiden Spieler, die sich der Niederlage mit allen Kräften stemmten, waren Janis Strelnieks mit 22 Punkten und Darius Miller mit 21 Punkten. Bemerkenswert hierbei war, dass beide Spieler von der Bank kamen.

Überraschende Rotation beim Meister

Dass Svetislav Pesic immer wieder während des Spiels Spieler bei einem guten Lauf herausnimmt, führt bei vielen Außenstehenden zu Verwunderung. So wurde in Spiel 3 in Bamberg Robin Benzing ausgewechselt, obwohl er wieder mal einen starken Auftritt zeigte. Konsequenz war, dass er in Spiel 4 überhaupt nicht zum Einsatz kam. Ähnlich erging es Vasilije Micic, der bei den entscheidenden Spielen gegen ALBA BERLIN und zu Beginn der Serie gegen Bamberg auf der Bank Platz nehmen. In Spiel 4 kam er dann wieder zum Einsatz, lieferte aber eine gute Leistung ab und zeigte ein ums andere Mal auf, warum er in die NBA gedraftet wurde. So düpierte er Brad Wanamaker des Öfteren und konnte in 21:43 Minuten 12 Punkte und 8 Assists zum Sieg beisteuern. Eigentlich eine Bewerbung für einen Platz in der Starting Five im entscheidenden Spiel 5.

Neben dem Platz

Nachdem Dennis Schröder, Aufbauspieler der Atlanta Hawks, in Spiel 2 und 3 in der Halle anzutreffen war, wurde ihm sein Kartenwunsch (5 Karten direkt am Spielfeldrand) seitens des FC Bayern diesmal verwehrt. Nach seiner sehr deutlichen Unmutsbekundung in den sozialen Medien, stellte Marko Pesic noch am Abend des Spiels zügig klar, dass die Anfrage des deutschen Nationalspielers für dieses Spiel erst wenige Stunden vor dem Spiel eingegangen sei. Bei über 30.000 Kartenanfragen war die Halle schon 2 Tage nach Spiel 2 restlos ausverkauft und somit war es dem FC Bayern nicht mehr möglich, eine solche Anfrage zu erfüllen.

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Patrick Link
Mein Interesse für den Basketball habe ich von meinem Vater, der selbst aktiv in der Bundesliga gespielt hat. Deshalb habe auch ich im Verein zu spielen begonnen. Seit nunmehr 5 Jahren habe ich eine Dauerkarte für den Fc Bayern Basketball, sehe so gut wie jedes Heimspiel. Ich pflege aber keine Abneigung gegen irgendeine Mannschaft oder einen Spieler.

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