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Dienstag, Oktober 4, 2022

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EWE Baskets Oldenburg zittern sich zum Sieg

EWE Baskets Oldenburg Teamportrait

Die EWE Baskets Oldenburg haben ihr zweites Eurocup-Spiel in Folge gewonnen. Bei Olimpia Ljubljana reichte es zu einem knappen 82:81-Erfolg. Die Gäste kontrollierten die Partie über 38 Minuten und machten es nur zum Schluss noch einmal spannend. Bei den Baskets startete Lockhart für den erkrankten Chris Kramer.

Zu Beginn des Spiels brachten beide Mannschaften den Ball gut ans Brett und punkteten ausgeglichen. Der slowenische Ex-Klub von Baskets-Guard Klemen Prepelic konnte aber nur bis zum 10:10 mithalten, ehe die Oldenburger sich mit einem 10:2-Lauf auf 20:12 absetzen konnten.

Der starke Oldenburger Center Brian Qvale kam bereits im ersten Viertel auf zehn seiner insgesamt 21 Punkte. Qvale, der aufgrund von Foul-Problemen nur 14 Minuten spielte, profitierte immer wieder von den Anspielen seines Point Guards Scott Machado (8 Assists). Nach langer Verletzung und erst dem zweiten längeren Einsatz für den US-Amerikaner, stellte die Achse „Machado-Qvale“ die Verteidigung der Gastgeber immer wieder vor große Probleme.

Im zweiten Viertel konnten die Baskets immer wieder kleinere Läufe starten, die von der jungen slowenischen Mannschaft postwendend gekontert wurden. So entstand eine, vom Ergebnis her, enge Partie. Allen voran der erfahrene Ronalds Zakis (17 Punkte) konnte unter dem Korb viele Punkte erzielen. Die Huntestädter konnten eine 43:36-Führung in die Halbzeitpause retten.

Die Anfangsphase des dritten Viertels gehörte ganz klar den Slowenen. Drei schnelle Ballverluste der Gäste bescherte Ljubljana einen 7:0-Lauf innerhalb von einer Minute. Drijencic nahm eine Auszeit, nach der Scott Machado einen Step-Back-Dreier zum 48:43 verwandelte und den kurzen Lauf von Olympia Ljubljana beendete. Insgesamt trafen beide Mannschaften nicht gut von der Dreier-Linie und das Viertel blieb ausgeglichen, sodass die sieben-Punkte-Halbzeitführung vor dem Schlussviertel bestand haben sollte.

Im Schlussviertel feierte zu Beginn der ebenfalls lange verletzte Dennis Kramer sein Comeback auf der Power-Forward-Position. Die ersten drei Minuten des finalen Spielabschnitts gehörten Klemen Prepelic, er verwandelte drei Drei-Punkte-Würfe in Folge und sorgte für einen 9:4-Lauf und die erste zweistellige Führung des Spiels (74:63). Ljubljana schien am Boden, da der offensive Rhythmus komplett verloren war und die Baskets in Person von Machado und Qvale sogar für eine 14-Punkte-Führung sorgten. Doch die jungen Wilden vom slowenischen Vertreter kämpften sich zurück in die Partie. Zunächst sorgte Zakis per Alley-Oop und im Anschluss einige unkontrollierte Aktionen der Oldenburger für einen 13:0-Run der Heimmannschaft, die sich eine Minute vor dem Ende sogar die erste Führung seit der zweiten Spielminute zurückholten. Für den Angriff des Bundesligisten blieben 20 Sekunden, die Vaughn Duggins nutzte um beherzt und nervenstark zum Korb zu ziehen und abzuschließen. Ein Pfiff der Referees ließ die Spannung noch einmal steigen, da erst nach dem offiziellen Replay auf Goaltending entschieden wurde. In den letzten fünf Sekunden gelang den Slowenen kein Abschluss mehr, sodass die Oldenburger am Ende unnötig knapp mit 82:81 gewinnen konnten.

Die besten Werfer für Oldenburg waren Brian Qvale (21), Vaughn Duggins (19) und Klemen Prepelic (12 / 4 Dreier)
Bei Ljubljana trafen Zakis (17), Lapornik und Lesic (je 13) am Besten.

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