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Dienstag, September 27, 2022

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ALBA BERLIN entscheidet Spitzenduell für sich

ALBA BERLIN 2015 2016 - Elmedin Kikanovic

ALBA BERLIN bleibt der unangefochtene Spitzenreiter der Basketball-Bundesliga. Das Spiel gegen Bayern München polarisierte die Liga bereits mehrere Tage vor dem Spiel. Die Geschichten rund um ALBA BERLIN und den Bayern sind hinlänglich bekannt. Das Parkett war bereitet für eine emotionale Partie.

ALBA zieht Bayern früh den Zahn

Die Albatrosse erwischten vor einer Kulisse von über 14.000 Zuschauern einen Traumstart mit einem 8:0-Lauf und machten damit deutlich, dass sie sich heute für die bittere Play-Off-Niederlage der letzten Saison rächen wollten. Die Bayern kamen zu keinem Zeitpunkt in einen Offensiv-Rhythmus, sodass nach dem ersten Viertel bereits ein 15:24-Rückstand auf der Anzeigetafel zu lesen war.

Im zweiten Viertel konnten die Bayern die Partie etwas ausgeglichener gestalten, aber den Rückstand nicht entscheidend verkürzen. Die Berliner blieben souverän und konnten, trotz verbesserter Bayern, eine deutliche Führung mit zum Pausentee nehmen. Highlight dabei war ein unglaublicher Buzzerbeater von Alex King.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt, die Albatrosse machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Die Gastgeber starteten direkt nach der Pause einen Lauf und setzten sich weiter ab. Die Bayern wirkten in vielen Phasen des Spiels rat- und teilweise lustlos. Die mitgereisten Fans der Münchener warteten vergeblich darauf, dass die Bayern sich noch einmal gegen die drohende Niederlage stemmten. Svetislav Pesic wechselte bereit in der Mitte des Schlussviertels einige Leistungsträger aus und signalisierte damit, dass man sich Berlin geschlagen gab.

Big John Bryant erwischt gebrauchten Tag

Sicher konnte man die Niederlage der Bayern hauptsächlich daran fest machen, dass ALBA einfach in der heutigen Partie zu stark war. John Bryant war aufgrund seiner Leistung selbst nicht zufrieden und konnte nach gerade einmal 13 gespielten Minuten 0 Punkte, 3 Rebounds, 3 Turnover und 3 Fouls aufweisen. Die beste Leistung der Bayern brachte am heutigen Tage K.C. Rivers, der sich mit 17 Punkten äußerst treffsicher zeigte. Kurz vor Schluss der Partie musste er nach einem Offensiv-Foul und dem anschließendem technischen Fouls aufgrund von „Trash-Talk“ mit den Schiedsrichtern aber mit 5 Fouls auf die Bank setzen.

Bei ALBA BERLIN konnten vor allem Loncar (11 Punkte, 6 Rebounds) und Kikanovic (16 Punkte, 10 Rebounds) glänzen. Alles in allem war der deutliche 90:74-Erfolg einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken.

Berlin holte sich den 8. Sieg im 8. Bundesliga-Spiel und bleibt damit Tabellenführer vor den MHP Riesen Ludwigsburg. Am nächsten Wochenende reisen die Ungeschlagenen Albatrosse zu den Donnervögeln nach Oldenburg. Die Bayern erwartet ebenfalls ein Auswärtsspiel im Norden, sie treten dann als Tabellen-Achter bei den Eisbären Bremerhaven an.

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