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Donnerstag, September 29, 2022

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Krise in Bonn

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Es läuft nicht rund bei den Telekom Baskets Bonn. Fünf Spiele in Folge haben die Baskets nun hintereinander verloren. Dem 70:77 im Eurocup gegen die EWE Baskets Oldenburg folgte eine deutliche Niederlage in der Bundesliga gegen die Spitzenmannschaft der Fraport Skyliners.

Fischer sah es kommen

Auch Trainer Fischer hat unlängst verlauten lassen, dass es sich in Bonn definitiv um eine Krise handelt.  Denkbar schlechte Voraussetzungen und ein schlechter Zeitpunkt um eine Mannschaft zu empfangen, die in dieser Saison von ihrem langjährigen Jugendkonzept profitiert. Über Jahre hinweg haben die Fraport Skyliners einen Weg verfolgt, von dem sie nun die Früchte ernten.

Klein und Voigtmann überragend

Klein, Voigtmann und Barthel um nur einige Namen zu nennen, entsprangen der guten Nachwuchsarbeit der Frankfurter. In dieser Saison haben aber beide Mannschaften bereits überzeugt und großartige Siege, wie zum Beispiel gehen Bayern München, erzielen können. Am Sonntag abend sollten sich nun zwei talentierte Mannschaften gegenüberstehen. Man könnte meinen, dass es sich um so etwas wie ein Verfolgerduell der Geheimtipps handeln sollte. In gewisser Art und Weise also ein Spitzenspiel!

Leider spielten die Telekom Baskets Bonn dabei nicht so richtig mit. Bereits im ersten Viertel zeigten die Frankfurter ihre Überlegenheit. Eine deutliche 16:8-Führung sollte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt die Hoffnungen der Bonner auf einen Heimsieg schmälern. In der Offensive lief zu diesem Zeitraum nicht viel zusammen bei den Gastgebern. Auch die Frankfurter hatten einen offensiv eigentlich gar nicht so guten Start, profitierten aber nach einem 9:0-Lauf immer wieder von haarsträubenden Abwehrfehlern  der Bonner.

 Der ehemalige Frankfurter Jimmy McKinney, der es seinem alten Kollegen Tez Robertson noch einmal beweisen wollte, fand allerdings nicht richtig in die Partie. Am Ende sollte es für ihn zu gerade einmal vier Punkten reichen.

Im zweiten Viertel wachten die Bonner auf und konnten sich mit einem 11:2-Lauf etwas an die Frankfurter heran robben. Das war allerdings auch schon die beste Phase des Spiels für die Gastgeber. In der zweiten Halbzeit ließen die Frankfurter überhaupt nichts mehr anbrennen. Vor allem Konstantin Klein und National-Center Jo Voigtmann spielten die Bonner regelrecht an die Wand. Beide Mannschaften lieferten insgesamt allerdings eine Partie auf eher niedrigem Bundesliga-Niveau ab. Sowohl die Bonner, als auch die Frankfurter leisteten sich viele Ballverluste so dass keine ansehnliche Begegnung entstehen konnte.

Dadurch, dass die Bonner überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekamen, blieb es am Ende bei einem deutlichen Auswärtserfolg für die Skyliners. Mit 82:59 sicherten sich die Frankfurter die Punkte.

Bei den Bonnern stemmten sich Klimavicius (16 Punkte) und Lawrence (9 Assists) noch am meisten gegen den Blow-Out. Auf Seiten der Frankfurter überragten in Voigtmann (20 Punkte / 9 Rebounds) und Klein (19 Punkte) zwei deutsche Spieler.

Für beide Mannschaften geht es nun europäisch weiter. Bonn trifft auf Bilbao Basket, die Frankfurter treten im FIBA Eurocup gegen Novo an.

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