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Mittwoch, Dezember 1, 2021

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Spieltag der Überraschungen – Phoenix Hagen überrennt Oldenburg

Phoenix Hagen Logo

 

Es war ein Spieltag der Überraschungen. Während die Bonner in Göttingen tiefer in die Krise geraten sind und ALBA BERLIN gegen die Eisbären die zweite Pleite in Folge kassierte, konnte auch Phoenix Hagen mit einem starken Schlussviertel gegen Oldenburg gewinnen.

Die Oldenburger waren mit einer Empfehlung von sieben Siegen aus acht Spielen angereist. Die Mannschaft von Phoenix-Coach Ingo Freyer konnte nur eins der letzten fünf Spiele gewinnen. Auch die letzten Partien zwischen Hagen und Oldenburg gingen jeweils klar an die EWE Baskets. Bereits vor dem Spiel begrüßten sich beide Fangemeinden freundlich und skandierten im Wechselgesang: „Hallo Oldenburg, Hallo Hagen“. Die Fanclubs beider Teams sind untereinander befreundet.

Zu Beginn sah es danach aus, als sollten die Oldenburger in sicherem Fahrwasser unterwegs sein. Die Huntestädter traten zwar ohne Rickey Paulding an, aber die Spieler die zur Verfügung standen, wirkten von Beginn an konzentriert und erspielten sich im ersten Viertel eine Führung in der „Ischehölle“. Vor allem Klemen Prepelic setzte mit seinen Dreiern immer wieder deutliche Akzente und ließ die Führung der Gäste wachsen. Aber die Hagener konnten sich durch den starken Auftritt vom wiedergenesenen Owen Klassen bis zur Viertelsirene wieder auf 22:24 herankämpfen. Sollte es tatsächlich eine enge Partie zwischen den beiden Kontrahenten werden?

Bis zur Halbzeit blieb das Spiel recht ausgeglichen, beide Mannschaften hatten immer wieder kleinere Läufe, es dominierten aber vor allem die Abwehrreihen. Das zweite Viertel endete 17:17, was an zwei guten Abwehrreihen lag. So sollten die EWE Baskets mit einer knappen Führung in die Kabine gehen (41:39). Mladen Drijencic konnte mit seiner Mannschaft zufrieden sein. Nur drei Tage nach der Eurocup-Niederlage der Oldenburger spielte seine Mannschaft hier gut mit. Lediglich das Thema Offensivrebounds dürfte dem Baskets-Coach ein Dorn im Auge gewesen sein.

In der zweiten Halbzeit schien es, als sollte das Spiel seinen „normalen“ Gang gehen. Die Oldenburger setzten sich durch ein starkes drittes Viertel (20:12) auf zehn Punkte ab. Vaughn Duggins war es zu verdanken, dass Oldenburg sich eine gute Siegchance erspielt hatte. Brian Qvale und Klemen Prepelic reihten sich neben Duggins ein und lieferten wichtige Punkte zu einer 68:55-Führung. Die Partie schien gelaufen.

Völlig unverständlich ist, was mit den Oldenburgern im letzten Viertel geschah. Mit der 13-Punkte-Führung im Rücken, schienen die Baskets auf Leerlauf geschaltet zu haben. Als Hagen das Tempo noch einmal anzog, bekamen die Oldenburger den Gang nicht mehr rein und so schmolz die Führung dahin. In den letzten drei Minuten gelang den Gästen kein Korb mehr und so war es Hagens Brandon Jefferson vorbehalten den entscheidenden Wurf zum 76:74 zu treffen. Auf der Gegenseite vergab Nemanja Aleksandrov die letzte Chance der Oldenburger.

Phoenix Hagen gelang mit dem Sieg ein kleiner Befreiungsschlag im Abstiegskampf, während die Oldenburger einen Dämpfer im Kampf um eine gute Play-Off-Position hinnehmen mussten. Überragender Akteur bei den Gastgebern war Owen Klassen mit einem Double-Double (17 Punkte, 10 Rebounds), bei Oldenburg konnte vor allem Klemen Prepelic überzeugen (19 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists).

Für die EWE Baskets geht es nun im Eurocup bei Bilbao Basket weiter (2.12. / 20:30 Uhr live bei oeins.de). Die Hagener müssen am 5.12. bei den MHP RIESEN Ludwigsburg in der BEKO BBL antreten.

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