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Dienstag, September 27, 2022

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Oldenburg scheitert an SIG Strasbourg

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Die kleine EWE-Arena war ausverkauft. 3148 Zuschauer warteten gespannt auf die Eurocup-Partie zwischen den EWE Baskets Oldenburg und SIG Strasbourg. Erstmals in der Vereinsgeschichte hätten die Gastgeber ins Viertelfinale des Wettbewerbs einziehen können. Die Ausgangslage war keine Schlechte für die Oldenburger, die das Hinspiel in Frankreich mit zwei Punkten Unterschied gewonnen hatten.

Trainer Mladen Drijencic schickte mit Chris Kramer, Klemen Prepelic, Ricky Paulding, Nemanja Aleksandrov und Brian Qvale eine gewohnte Starting Five auf das Parkett.

Anfangsphase lässt hoffen

Als es losging, gab es kein Abtasten zwischen beiden Mannschaften. In den ersten Minuten erzielen für die Gäste zunächst Beaubois für die Gäste, dann Rickey Paulding die ersten drei Punkte für ihre Mannschaften. Bis zum 10:10 konnten die Baskets mithalten, dann zeigen die Gäste mit Collins, Beaubois und co. erstmals Ihre Stärke und ziehen mit einem 11:0-Lauf auf 21:10 davon. Im Anschluss an die genommene Auszeit von Mladen Drijencic, kamen die Oldenburger am gegnerischen Brett etwas besser in Fahrt, bis zur Pause allerdings nicht mehr näher an die Gäste heran. Mit 14:27 ging es das erste Mal an die Seitenlinie zum Verschnaufen.

Auch das zweite Viertel geht klar an die Gäste aus Strasbourg, auch wenn die Oldenburger hin und wieder herankommen können. Vor allem zu Beginn des Viertels haderten die Baskets des Öfteren mit den Schiedsrichtern, die mit fragwürdigen Entscheidungen das Publikum gegen sich aufbrachten. Collins & Beaubois mit 13 bzw. 11 Punkten sind die Punktelieferanten für die Gäste. Mladen Drijencic versucht an der Seitenlinie alles und nimmt beim Stand von 16:33 die Auszeit. Im Anschluss an diese kommen die Oldenburger besser in Fahrt – Prepelic trifft einen Dreier vom Parkplatz, Qvale trifft einen schweren Lay-Up nach einem Traumanspiel von Scott Machado, der bis hierhin eher blass blieb. Nun nahm der US-Amerikaner mehr und mehr das Heft in die Hand und versucht der Oldenburger Offensive mehr Rhythmus zu verleihen.

Hoffnung keimt auf

Mittlerweile hatte die ausverkaufte Halle angefangen zu kochen. Zwischenzeitlich können die Baskets immer wieder ihre offensive Klasse aufblitzen lassen. Prepelic und Machado treffen jeweils einen schweren Dreier und verkürzen das Ergebnis auf 31:39 – Die Fans der Oldenburger schöpfen in dieser Phase Hoffnung, doch die Franzosen ziehen das Tempo sofort wieder an und setzen sich, nachdem Brian Qvale sein drittes Foul kassiert, wieder deutlicher ab. Bis zur Halbzeit wieder auf eine deutliche 13-Punkte-Führung. Mit einem 48:35 wären die Oldenburger aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Strasbourg zieht Zügel immer wieder an

Auch nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild. Immer wenn die Oldenburger versuchten einen kleinen Lauf zu starten, reagierten die Franzosen mit guter Defense und ansehnlichen Spielzügen in der Offense. Vor allem die gute Trefferquote von Strasbourg brach den Baskets in einer frühen Phase des dritten Viertels bereits das Genick. Am Ende sollte die Franzosen 58% Trefferquote aus dem Zweier-Bereich und starke 47% aus dem Drei-Punkte-Bereich vorweisen. Auch bei den Rebounds zeigte sich eine klare Überlegenheit der gut eingestellten Strasbourger, die dieses Duell mit 36:20 für sich entschieden. Mit einem Ergebnis von 49:73 war die Partie bereits vor dem Schlussviertel entschieden.

Drijencic zufrieden mit dem Erreichten

Die Huntestädter glaubten im letzten Viertel nicht mehr wirklich daran, dass es noch zu einer Wende kommen kann. Die blau gekleideten EWE Baskets versuchten stets mit erhobenen Haupt verlieren zu können und hielten mit allem dagegen, aber SIG Strasbourg war in allen Belangen eine Nummer besser. Fünf Minuten vor dem Ende ließ Mladen Drijencic seine zweite Garde auf das Feld. Lockhart, Wimberg und Dennis Kramer bekamen noch ein paar Eurocup-Minuten. Die Franzosen durften nach dem deutlichen 93:64-Erfolg zu Recht die nächste Runde feiern.

Beste Akteure bei den Oldenburgern waren noch Brian Qvale (8 Punkte, 5 Rebounds) und Klemen Prepelic (13 Punkte). Bei den starken Franzosen überragte vor allem Mardy Collins mit 16 Punkten und 7 Assists. Dem Ex-Ulmer Matt Howard gelang sogar ein Double-Double mit 11 Punkten und 11 Rebounds.

Trainer Mladen Drijencic betonte auf der Pressekonferenz: „Keiner hätte am Saisonbeginn darauf gewettet, dass wir soweit kommen können. Wir sind stolz auf das Erreichte und faire Sportsmänner um anzuerkennen, dass Strasbourg besser war“.

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