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Mittwoch, August 4, 2021

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Basketball Wissen Teil 6 – die ProA in Deutschland

Basketball-Wissen

Das Interesse im deutschen Basketball ist bei den Fans nicht nur auf die Basketball Bundesliga gerichtet. Auch der Unterbau in Form der Zweiten Basketball Bundesliga findet immer mehr Anklang. In unserer Reihe „Basketball Wissen und Fakten“ möchten wir deshalb auf die ProA eingehen und einige interessante Fakten rund um diese Liga vorstellen.

Die kurze Historie der ProA

Wird heutzutage von der Zweiten Basketball Bundesliga gesprochen, so denken einige Basketballfans über Jahrzehnte zurück. Dies ist jedoch nicht richtig, denn die heutige ProA, welche den direkten Unterbau zur Basketball Bundesliga darstellt, wurde erst im Jahr 2007 gegründet und löste dabei die 2. Basketball Bundesliga ab, welche im Zeitraum von von 1975 bis 2007 in einer Nord- und Südstaffel ausgespielt wurde. Die heutige ProA ist zum Einen dem Deutschen Basketball Bund unterstellt, jedoch auch der Arbeitsgemeinschaft 2. BBL.

Der Rekordmeister der ProA

Seit ihrem Bestehen wurden bereits neun Meister in der ProA gesucht. Der Rekordmeister der Zweiten Basketball Bundesliga ist der Mitteldeutsche BC mit zwei ProA Meisterschaften. Doch auch die Giants Nördlingen, der BBC Bayreuth, der FC Bayern München, der SC RASTA Vechta, die BG Göttingen, die GIESSEN 46ers und Science City Jena konnten sich bereits ein Mal zum Meister dieser Liga küren.

Modus und Zusammensetzung

In der ProA treten 16 Teams gegeneinander an, welche zwei Aufsteiger in die Basketball Bundesliga, sowie zwei Absteiger in die ProB ermitteln. Die beiden letzten Teams in der Tabelle nach Beendigung der Hauptrunde steigen in die ProB ab. Um die Aufsteiger in die Bundesliga zu ermitteln, folgen in der ProA nach 30 Spieltagen der regulären Saison Playoffs, welche im Best of Five Modus bestritten werden. Die Ausnahme bildet dabei das Finale. Beide Finalteilnehmer stehen als sportliche Aufsteiger in die Basketball Bundesliga fest, doch wird der Meister der ProA mit einem Hin- und Rückspiel ermittelt.

Die Rahmenbedingungen für eine Teilnahme an der ProA Meisterschaft

Um an der ProA Meisterschaft teilnehmen zu können, sind verschiedene Standards einzuhalten bzw. nachzuweisen. Hierbei gilt es besonders die Halle zu beachten, denn diese muss mindestens 1500 Zuschauer fassen können und zugleich über Tribünen an drei unterschiedlichen Spielfeldseiten verfügen. Ebenfalls gibt es in Bezug auf den Hallenboden zu erkennen, dass ein Holzparkettfußboden verbindlich ist.

In Sachen Organisation gilt es drei Auflagen zu erfüllen. Ein VIP Raum muss ebenso wie ein separater Medienraum in der jeweiligen Spielstätte geboten sein. Zugleich muss eine 24-Sekunden-Anzeige oberhalb des Spielbrettes angebracht sein.

Im Ligabetrieb hat die ProA zudem festgelegt, dass ein Team immer mindestens zwei deutsche Spieler auf dem Parkett aktiv im Einsatz haben muss.

Der Zuspruch der Zuschauer

Das die Gründung der ProA aus heutiger Sicht als Erfolg bewertet werden muss, ist auch an den Zuschauerzahlen abzulesen. In der ersten Spielzeit lag der Zuschauerschnitt bei 1048 Personen pro Partie. In der letzten Spielzeit 2015/2016 stieg dieser Wert auf 1472 im Schnitt, was eine Steigerung von 40,46% darstellt. Den höchsten Zuschauerschnitt konnte die ProA in der Saison 2014/2015 mit 1661 Zuschauern pro Partie feiern.

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Tobias Forsterhttps://www.bblprofis.de
Tobias Forster ist seit vielen Jahren glühender Basketballfan. In der Basketball Bundesliga hält er dem FC Bayern München die Treue, während in der NBA die Dallas Mavericks und die Chicago Bulls seine Favoriten sind. Tobias berichtet über Neuigkeiten, ist jedoch zugleich im Bereich Interviews und Portraits aktiv.

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