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Samstag, Juli 2, 2022

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Basketball Wissen Teil 10 – Das US Dream Team

Basketball-Wissen

Basketball ist bei den Olympischen Sommerspielen längst fester Bestandteil und für viele Zuschauer und Beobachter ein Highlight. Ein Team wird dabei immer in Erinnerung bleiben in Verbindung mit diesem Wettbewerb, denn das US Dream Team der Olympiade 1992 in Barcelona hat den Level in Sachen Basketball auf ein unfassbares Niveau gehoben.

Eine Regeländerung macht das Dream Team möglich

Lange Zeit konnten die Profis der NBA aufgrund der geltenden Regularien nicht an den Olympischen Sommerspielen teilnehmen. Ändern sollte sich dies im Jahr 1989, denn der Weltverband FIBA entschied sich für eine Regeländerung. Bis dahin war es nur Profis aus Europa und Südamerika erlaubt in Sachen Basketball bei Olympia teilzunehmen, doch machte diese Änderung den Weg für Profis aus der NBA frei. Die USA konnten somit für die Olympischen Sommerspielen 1992 zum ersten Mal aus den vollen Schöpfen und somit ein beeindruckendes Team zusammenstellen – das US Dream Team.

Das Roster des US Dream Team von 92

  • Christian Laettner
  • David Robinson
  • Patrick Ewing
  • Larry Bird
  • Scottie Pippen
  • Michael Jordan
  • Clyde Drexler
  • Karl Malone
  • John Stockton
  • Chris Mullin
  • Charles Barkley
  • Magic Johnson

Trainiert wurde das Team von Headcoach Chuck Daly und den Assistant Coaches Lenny Wilkens und PJ Carlesimo. Ebenfalls an der Seitenlinie befand sich der heutige US Trainer Mike Krzyzewski, welcher ebenfalls Assistant Coach dieses außergewöhnlichen Teams war. Die Tatsache, dass 10 der 12 ausgewählten Profis für das US Dream Team später unter die „50 Greatest Players in NBA History“ gewählt wurden, zeigt zudem das Leistungsvermögen dieses Teams.

Jungprofi Christian Laettner im Fokus

Für das Dream Team von 92 wurde auch Christian Laettner ausgewählt. Team US entschied sich neben den aktuellen Superstars ebenfalls ein großes Talent zu nominieren, welches in Zukunft ein Gesicht der NBA sein würde. Es standen mit Christian Laettner, Harold Miner, Jimmy Jackson, Alonzo Mourning und Shaquille O’Neal fünf Spieler zur Auswahl, woraus der Power Forward am Ende ausgewählt wurde. Am Ende fiel die Entscheidung pro Christian Laettner aufgrund der Tatsache, dass dieser der mit mehr Ansehen ausgestattete College Spieler war. Neben der Auszeichnung zum Naismith College Player of the Year konnte der Power Forward 1991 und 1992 die Nationale Meisterschaft gewinnen. Aus heutiger Sicht ist diese Auswahl nur schwer zu verstehen, denn die Karriere von Laettner lief weitaus weniger spektakulär als die von O’Neal oder beispielsweise Mourning, welche zu echten Superstars der NBA ihrer Zeit wurden.

Die Resultate bei Olympia für das Dream Team

  • Team USA vs Angola 116:48
  • Team USA vs Kroatien 103:70
  • Team USA vs Deutschland 111:68
  • Team USA vs Brasilien 127:83
  • Team USA vs Spanien 122:81
  • Team USA vs Puerto Rico 115:77
  • Team USA vs Litauen 127:76
  • Team USA vs Kroatien 117:85 (Finale)

Die Ergebnisse können dabei die Überlegenheit des US Dream Team nur in Ansätzen zeigen. Gegnerische Spieler sprachen oft von einer Ehre gegen dieses Team gespielt zu haben, so dass viele Beobachter oftmals den Eindruck hatten, dass noch weitaus deutlichere Resultate möglich gewesen wären, sofern die US-Boys ihr komplettes Können über die jeweils komplette Spielzeit konsequent gezeigt hätten. Der beste Werfer des Dream Team war übrigens nicht Michael Jordan. „Air“ Jordan konnte pro Partie 14,9 Punkte erzielen und lag damit hinter Charles Barkley auf Rang 2 dieser Wertung, da der Power Forward durchschnittlich 18 Punkte pro Partie erzielen konnte.

Die Veränderungen durch das US Dream Team

Das Highlight der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona waren sicherlich die US-Boys des Dream Teams. Der Fokus der Weltöffentlichkeit richtete sich auf dieses Basketball Team und den Wettbewerb, denn die NBA Stars umgab eine sehr magische Aura. Dies bedeutete nicht nur ausverkaufte Hallen und große Vorfreude, sondern beispielsweise auch, dass Basketball die Medien dominierte. Das Dream Team wurde bei ihrer Fahrt zum Training oder zu einem Spiel mit Hubschraubern begleitet, denn auch diese Dinge wurden live im TV gezeigt. Die Trainings waren stets begehrt und der Welt wurde gezeigt, dass Basketball ein so leicht aussehendes Spiel mit magischen Momenten sein kann.

Die Spielweise des US Dream Teams von 92 tat sein Übriges. Schnelle Fastbreaks, beeindruckende Dunks und lässig aussehendes Passspiel waren der Grund, weshalb Basketball enorm an Ansehen, Fans und Anziehungskraft auf der ganzen Welt gewinnen konnte.

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Tobias Forsterhttps://www.bblprofis.de
Tobias Forster ist seit vielen Jahren glühender Basketballfan. In der Basketball Bundesliga hält er dem FC Bayern München die Treue, während in der NBA die Dallas Mavericks und die Chicago Bulls seine Favoriten sind. Tobias berichtet über Neuigkeiten, ist jedoch zugleich im Bereich Interviews und Portraits aktiv.

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