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Sonntag, Juli 14, 2024

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Basketball Wissen Teil 14 – Interessantes rund um Shaquille O’Neal

Basketball-Wissen

In unserer heutigen Ausgabe von Basketball Wissen und Fakten möchten wir uns Center Shaquille O’Neal. Der US-Amerikaner wurde in dieser Woche in die Hall of Fame aufgenommen und wir möchten diesen Ball aufnehmen und euch etwas mehr rund um diesen schillernden Giganten unter den Körben zeigen.

Das ist Shaquille O’Neal

Rund um den Erdball kennen die Basketballfans Center Shaquille O’Neal. Der in Newark im Jahr 1972 geborene Gigant unter den Körben war zu seiner Zeit der dominierende BigMan unter den Körben der NBA und ist auch heute noch rund um diese Liga tätig. Der Center war von 1992 bis 2011 als Profi in der NBA aktiv und kam durch den NBA Draft 1992 zu den Orlando Magic, welche Shaq als Nummer Eins in diesem Draft-Jahrgang ausgewählt hatten. Während seiner Karriere trug der 216cm große Centerspieler die Trikotnummern 32, 33, 34 und 36.

Der Sprung zu den Profis

Seine Zeit am College absolvierte Shaquille O’Neal bei der LSU, für welche der Center von 1989 bis 1992 tätig war. Bereits früh war hierbei sein außergewöhnliches Talent zu erkennen, denn bereits im Jahr 1989 konnte Shaq den Titel als McDonald’s All-American MVP gewinnen. In seiner College Zeit wurde der Center zudem in den Jahren 1991 und 1002 nicht nur in das All-American First Team gewählt, sondern zugleich zwei Mal in Folge als SEC Player of the Year ausgezeichnet. O’Neal war deshalb vor dem NBA Draft 1992 für viele Experten das Juwel unter den Talenten, welches deshalb folgerichtig als Nummer 1 im NBA Draft ausgewählt wurde.

Seine NBA Karriere

Seine Karriere begann Shaquille O’Neal bei den Orlando Magic. Die damals noch junge Franchise erhielt mit Shaq ein Gesicht, welches nicht nur mediale Aufmerksamkeit mit sich brachte, sondern für Erfolge sorgte. Die Magic konnten O’Neal jedoch kein Meister-Team bieten, weshalb im Jahr 1996 der Wechsel zu den Los Angeles Lakers bevorstand. Für die Lakers, welche O’Neals Rückennummer 34 inzwischen retired haben, lief der Center bis 2004 auf und konnte dabei insgesamt 3 NBA Titel hintereinander gewinnen. 2004 erfolgte der Wechsel zu den Miami Heat, welche O’Neal ebenfalls zu einer NBA Meisterschaft führte. Ab der Saison 2008/2009 entwickelte sich Shaquille O’Neal zu einem kleinen Wandervogel in der NBA, denn er blieb bei seinen folgenden Teams nur noch jeweils ein Jahr. Zunächst zog es den Center zu den Phoenix Suns, anschließend zu den Cleveland Cavaliers und zum Ende seiner Karriere in der Saison 2010/2011 noch zu den Boston Celtics. In seiner Karriere brachte 1 x College National Player of the Year es auf 28596 Punkte, 13099 Rebounds und 2732 Blocks. Dies entspricht einem Schnitt von 23,7 Punkten, 10,9 Rebounds und 2,3 Blocks pro Partie.

Die Erfolge des Shaquille O’Neal

  • 4 x NBA Champion
  • 3 x NBA Finals MVP
  • 1 x NBA Regular Season MVP
  • 15 x NBA All-Star
  • 3 x NBA All-Star Game MVP
  • 8 x NBA First Team
  • 2 x NBA Second Team
  • 4 x NBA Third Team
  • 2 x NBA Scoring Champion
  • 1 x NBA Rookie of the Year
  • 1 x College National Player of the Year

Das Spiel des Shaquille O’Neal

Power und Dominanz – beim Beschreiben des Spiels von Shaquille O’Neal müssen diese beiden Ausdrücke unbedingt gebraucht werden. Der Center war vor allen Dingen unter den Körben nicht zu stoppen, denn mit seiner Power konnten selbst Gegenspieler wie David Robinson oder Patrick Ewing im Eins gegen Eins sehr wenig gegen Shaq ausrichten. O’Neal ging bei seinen Einsätzen ohne Kompromisse zum Korb und sorgte oft mit krachenden Dunkings für viel Freude bei den Fans und seinen Mitspielern. Eine Schwäche muss jedoch erwähnt werden, denn bei den Freiwürfen gehörte der heutige Hall of Famer zu den schlechtesten Spielern seiner Generation. Nur knapp über 50 Prozent seiner Freiwürfe konnte Shaquille O’Neal verwandeln, was Gegner dazu brachte, ihn absichtlich zu foulen, ehe Shaq krachend abschließen konnte.

Shaquille O’Neal war in seiner Phase so dominant, dass für das absichtliche Foulen der Begriff „Hack a Shaq“ eingeführt wurde in den Medien. Obgleich O’Neal an der Freiwurflinie viele Punkte liegen ließ, sorgte diese Taktik auf der anderen Seite auch zumeist für große Foulprobleme bei der gegnerischen Mannschaft, weshalb nicht alle Teams konsequent auf „Hack a Shaq“ setzten.

Shaquille O’Neal abseits des Courts

Shaq war bei den jungen Fans vor allen Dingen wegen seiner lustigen Art sehr beliebt. Das O’Neal das Talent eines Entertainers hatte zeigte sich jedoch nicht nur rund um den Basketball, denn auch abseits des Courts machte Shaq von sich reden. So spielte Shaquille O’Neal in einigen Hollywoodfilmen mit, wenngleich Titel wie „Kazaam“ oder „Steel“ sicherlich keine Vorstellungen für einen Oscar waren. Auch als Musiker bzw. Rapper versuchte sich Shaquille O’Neal immer wieder. Dabei ging es dem Hünen immer darum Spaß zu haben und Spaß zu verbreiten.

Auch heute noch ist Shaquille O’Neal als Spaßvogel bekannt. Unter den Basketballfans ist sein Magazin „Shaqtin’ a Fool“ überaus beliebt, in denen er die lustigsten Szenen der NBA zeigt und zugleich kommentiert.

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Tobias Forster
Tobias Forsterhttp://www.bblprofis.de
Tobias Forster ist seit vielen Jahren glühender Basketballfan. In der Basketball Bundesliga hält er dem FC Bayern München die Treue, während in der NBA die Dallas Mavericks und die Chicago Bulls seine Favoriten sind. Tobias berichtet über Neuigkeiten, ist jedoch zugleich im Bereich Interviews und Portraits aktiv.

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