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Samstag, Januar 28, 2023

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Basketball Wissen Teil 15 – Die NBA Development League

Basketball-Wissen

In der heutigen Ausgabe von Basketball Wissen und Fakten möchten wir einen Blick nach Nordamerika und dabei genauer auf die NBA Development League werfen. Die D-League gewinnt speziell in den USA an Gewicht, wenngleich viele Vereine aus Europa inzwischen ebenfalls bei ihrem Scouting die jeweils agierenden Spieler im Blick haben.

Informationen rund um die NBA Development League

Die NBA Development League wird im Sprachgebrauch der Macher und Fans längst zumeist nur als D-League bezeichnet. Gegründet wurde diese Liga im Jahr 2001 als Unterbau der NBA, um aufstrebenden Talenten bzw. verletzten Spielern eine Möglichkeit der Praxiserfahrung im Wettkampf zu geben. In ihrer Organisation bzw. unter den Teambesitzern finden sich deshalb sehr viele NBA Teams wieder, welche ihr eigenes D-League Team unterhalten. Die Liga ist inzwischen auf 22 Teams angewachsen. Interessant ist ein Blick auf die Medienpräsenz, denn neben bekannten TV Sendern wie ESPN übertragt die NBA Development League beispielsweise auch eigene Partien über die Online Plattform YouTube.

Die Aufteilung der D-League

Die NBA Development League ist mit ihren 22 Teams in vier Divisons eingeteilt. Hierbei treten Teams der Atlantic und der Central Divison in der Eastern Conference an. Die Teams aus der Southwest und der Pacific Division finden sich in der Western Conference wieder. Die Pacific, wie auch die Central Divison, ist mit 5 Teams besetzt, während die übrigen zwei Divisons jeweils sechs Teams beinhalten.

Der Sprung in die NBA

Die NBA D-League wurde mit dem Hintergedanken ins Leben gerufen, Spielern unter professionellen Bedingungen Wettkampfpraxis zu verschaffen. Einerseits handelt es sich hierbei um Europäer, die sich an den US Basketball gewöhnen sollen, doch auch Talente aus dem Draft werden oftmals in diese Liga gegeben, um an ihrem Spiel und an ihrem Durchsetzungsvermögen unter größerer Spielzeit als in der NBA zu arbeiten. Durch diese Herangehensweise sind bereits einige ehemalige D-League Spieler später in der NBA zum Champion geworden. Insgesamt, so der Stand am heutigen Tag, sind bereits 32 Spieler, welche in der NBA Development League tätig waren, später einmal NBA Champion geworden.

Noch viel höher ist die Anzahl an Spielern, welche sich durch die D-League ein Engagement in der NBA verdient haben. Hier gilt es speziell Profis wie Hassan Whiteside oder aber auch Chris Anderson zu nennen, welche über die Development League den Sprung schafften. Spieler wie Avery Bradley, Jeremy Lin oder Danny Green waren ebenfalls bereits in der D-League aktiv, um sich als Talent für die NBA zu wappnen.

Das All-Star Game

Ähnlich der NBA gibt es auch im Unterbau der Development League ein All-Star Game für die Profis. Die erste Partie dieses Formats wurde im Jahr 2007 abgehalten und war ab diesem Zeitpunkt fester Bestandteil des Angebots. Neben dem Spiel der besten D-League Profis gibt es zudem einen Three-Point Shootout und einen Slam Dunk Contest, um die Fans bestmöglich unterhalten zu können. Erster MVP des NBA Development All-Star Games war übrigens im Jahr 2007 Pops Mensah-Bonsu.

Der D-League Draft

Auch in der Development League können sich die einzelnen Teams in einem Draft verbessern bzw. mit neuen Spielern versorgen. Hierbei gilt es besonders das Format zu beachten. Hierbei dreht sich nämlich im Verlauf des Drafts die Reihenfolge um, so dass eine größere Chancengleichheit erreicht werden kann. Wer beispielsweise in der ersten Draft Runde an letzter Stelle an der Reihe war, kommt in der zweiten Draft Runde an erster Position.

Auszeichnungen in der D-League

In der NBA Development League werden über den Saisonverlauf diverse Auszeichnungen vergeben. Dabei wird nicht nur der beste Spieler oder Verteidiger gesucht, denn beispielsweise erhält auch der beste Neuling einen Award. Folgende Awards werden in der D-League vergeben:

    • Most Valuable Player
    • Finals MVP
    • All-Star Game MVP
    • Defensive Player of the Year
    • Impact Player of the Year
    • Most Improved Player
    • Rookie of the Year
    • Coach of the Year
    • Sportsmanship Award
    • Team Executive of the Year
    • Basketball Executive of the Year
    • All-D-League Team
    • All-Defensive Team
    • All-Rookie Team
    • Development Champion
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Tobias Forsterhttps://www.bblprofis.de
Tobias Forster ist seit vielen Jahren glühender Basketballfan. In der Basketball Bundesliga hält er dem FC Bayern München die Treue, während in der NBA die Dallas Mavericks und die Chicago Bulls seine Favoriten sind. Tobias berichtet über Neuigkeiten, ist jedoch zugleich im Bereich Interviews und Portraits aktiv.

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