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Donnerstag, Dezember 8, 2022

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RASTA Vechta – Geschäftsführer spricht über den Trainerwechsel

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In einem Interview mit der „NWZ online“ sprach der Geschäftsführer von RASTA Vechta, Stefan Niemeyer, über den in dieser Woche erfolgten Trainerwechsel der Niedersachsen.

Mit Doug Spradley fand man schnell einen Nachfolger für Andreas Wagner, der RASTA Vechta noch in die easyCredit BBL geführt hatte. Jedoch konnte das Team unter ihm nur einen Sieg in 20 Spielen verzeichnen und steht derzeit auf dem Abstiegsplatz. Stefan Niemeyer sieht auch eher eine sehr kleine Chance, die Klasse noch halten zu können. Der Rückstand zu den vor Vechta liegenden Mannschaften, Braunschweig und Tübingen, gegen die WALTER Tigers hat man auch den direkten Vergleich bereits verloren, sei kaum noch aufzuholen. Nach Aussagen Niemeyers hatte man lange Zeit gehofft, auch mit Andreas Wagner wieder aus der Krise herauskommen zu können. Mit der Beurlaubung von Wagner wollte er diesen aus der Schusslinie holen und wieder Ruhe in den Club bringen. Weiterhin sei ein hundertprozentiges Vertrauen nicht mehr gegeben gewesen.

Auf die Frage, welche Fehler Wagner begangen hätte, äußerte sich der Geschäftsführer entsprechend, dass die sportliche Kompetenz von Andreas Wagner außer Zweifel stehe. Jedoch hätte er Pech bei der Auswahl der Spieler gehabt, weshalb man keine Mannschaft, sondern Einzelkämpfer habe. Auch vom deutschen Center Philipp Neumann, der zu Oldenburger Zeiten als junges Talent galt und in Vechta fast nur noch als Bankspieler in Erscheinung tritt, zeigte sich der 56-jährige eher enttäuscht. Man hatte sich mehr von ihm erhofft.

Die Trennung von Spielmacher Scott Machado, der bis dato Vechtas bester Punktesammler und Assistgeber gewesen war, und der in der Pressemitteilung vorgeworfene Egoismus des Spielers, bereut der RASTA-Geschäftsführer nicht. Es hatte damals reichlich Kritik an der Stellungnahme Vechtas gegeben. Stefan Niemeyer meint rückblickend, dass der Basketballclub sogar zu lange an Machado festgehalten hätte und sich hat, von seinen individuellen Fähigkeiten, blenden lassen.

Im Sommer wurde noch das Ziel ausgegeben, sich in der Liga etablieren zu wollen. Stefan Niemeyer zeigte sich frustriert, dass trotz eines höheren Etats und besserer Rahmenbedingungen, auch manch anderer Clubs, die Saison einen solchen Verlauf nimmt. Er ist der Ansicht, dass es nie leichter war, die Liga zu halten.

Der RASTA Vechta – Geschäftsführer ist sich sicher, dass die seit Jahren wachsende, Basketball-Begeisterung in Vechta, auch im Falle eines Abstieges, anhalten wird. So würden Fans und Sponsoren weiterhin hinter Rasta stehen, auch wenn das derzeitige Team viel Kredit verspielt habe. Daher sei das Auftreten in den weiteren Saisonspielen wichtig. Man wolle nicht sang- und klanglos gehen. Die Anhänger von RASTA Vechta hätten dies nicht verdient.

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Franka Schulmann
Franka ist glühende Anhängerin der Basketball Löwen Braunschweig. Ob Unterstützung oder an der Trommel - unsere Autorin geht voran. Für uns ist Franka im Bereich News, Spielberichte und Interviews aktiv. Vorrangig bearbeitet sie die Themen aus Braunschweig, doch hat unsere Autorin auch das übrige Geschehen in der Bundesliga im Blick.

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