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Mittwoch, September 22, 2021

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Das sind die Top-Favoriten der Basketball EM 2017

Cheerleader Fiba1

Die 40. Basketball EM der Herren rückt näher, am 31. August geht es los: 24 Nationen werden in vier verschiedenen Ländern um die heißbegehrte Trophäe kämpfen. Die deutsche Nationalmannschaft gehört dazu, obwohl bei der Qualifikation noch nicht alles so lief, wie gewünscht. In diesem Jahr hat sich um Nationaltrainer Chris Fleming eine junge Mannschaft geschart, die mit einigem Temperament bei der Sache sein dürfte. Doch es gibt einige zähe Konkurrenten auf den Titel, daher stellt der Artikel einige der Top-Favoriten vor.

In der letzten EM ging das deutsche Team leer aus, bereits in der Gruppenphase hieß es Endstation für den kurzen Traum des Titelgewinns; derzeit liegt die Mannschaft auf dem 18. Platz der FIBA-Weltrangliste. Damit gehört das deutsche Team zwar nicht zu den heißen Favoriten, doch ein Hoffnungsschimmer bleibt. Mit seinen 32 Jahren wird Alex King der älteste deutsche Spieler sein, er hat es sich zum Ziel gesetzt, diesmal weiterzukommen als im Jahr 2015 und jedes Spiel ganz fokussiert anzugehen. »Danach ist alles offen«, äußerte sich der Wahl-Bayer jüngst in einem Interview. Der jüngste Basketballer in der Truppe wird wohl der zur EM 22-jährige Makai Mason sein, der aktuell für die renommierte Yale University auf dem Platz steht. Das Team kann darüber hinaus auf zwei NBA-Profis in den eigenen Reihen zählen: Tibor Pleiß und Dennis Schröder. Letzterer absolvierte sein Auftaktspiel bereits im Sommer 2014 im Rahmen eines Freundschaftsspiels, 2015 avancierte er zu Deutschlands EM-Power-Player: damals erzielte Schröder pro Spiel durchschnittlich 21 Punkte und präsentierte sich so mit Abstand als bester Schützen seiner Mannschaft. Auch diesmal dürfen die Zuschauer Bestleistungen von diesem agilen Point Guard erwarten. Die aktuellen Statistiken und Quoten beim Online-Anbieter BetStars geben deutliche Auskunft darüber, wie die aktuellen Chancen der Nationalmannschaft auf den Titelgewinn stehen. Hier ist auf jeden Fall die Möglichkeit zu einem Überraschungs-Coup gegeben, auch wenn NBA-Ligist Paul Zipser wahrscheinlich nicht mit von der Partie sein wird und auch die Nowitzki-Ära leider ein Ende gefunden hat. Von 1997 bis 2015 nahm das Ausnahmetalent an ganzen 153 Spielen der deutschen Nationalmannschaft teil. Dass er nun nicht mehr dabei ist, dürfte die Wettquoten und damit wohl ebenfalls die Chancen auf den Titel wohl ebenfalls deutlich drücken.

Dennis Schröder vs. Washington Wizzards

Spanien lieferte bei der letzten EM ein traumhaftes Spektakel ab und durfte sich im Anschluss ganz verdient Europameister nennen. In diesem Jahr gilt das südeuropäische Team ebenfalls als Hauptfavorit, zahlreiche Fans und Experten setzen auf eine Wiederholung des souveränen Durchmarsches. Damals landete Litauen auf dem zweiten und Frankreich auf dem dritten Platz – und für September dieses Jahres wird wieder ein ähnliches Ergebnis erwartet. Bleibt also alles beim Alten? Erfahrungsgemäß nicht! Vielleicht wird sich die Türkei noch nach vorn arbeiten, ihr werden als einziger Gastgeber recht gute Chancen zugerechnet. Die anderen drei austragenden Länder sind Rumänien, Finnland und Israel: sollte eine dieser Mannschaften siegen, würde es sich um einen echten Überraschungserfolg handeln. Die Rumänen blieben seit 1987 bei den internationalen Großturnieren außen vor, davor verzeichneten sie ein paar wenige Achtungserfolge auf dem EM-Parkett. Auch die Finnen verschlug es 2015 unter »ferner liefen«, ebenso wie die israelische Nationalmannschaft, die aus politischen Gründen an den Wettbewerben der europäischen FIBA teilnimmt. Bei der letzten EM reichte es gerade über die Qualifikation hinaus und zwei Jahre davor belegte das Basketballteam aus dem Nahen Osten einen berauschenden 21. Platz. Doch das Leben lehrt, das kein noch so unwahrscheinliches Ereignis wirklich ausgeschlossen ist, daraus beziehen sportliche Wettbewerbe schließlich den Großteil ihrer Spannung!

Das Auftaktspiel der diesjährigen EM findet in Helsinki statt, dort tritt dann sogleich die finnische Mannschaft an. Gleichzeitig starten die Gruppenspiele in Istanbul, Cluj und Tel Aviv, ebenfalls mit den Gastgebern am Start. Bis zum 6. September zieht sich dann die Gruppenphase, drei Tage später startet eine hoffentlich spannende Finalrunde, vielleicht mit einigen Überraschungsteilnehmern – oder prall gefüllt mit den aktuellen Favoriten. Am 17. September steht schlussendlich dann die Krönung des neuen Europameisters an, im Istanbuler Sinan Erdem Dome, wo auch sämtliche Finalspiele stattfinden werden.

Wird die deutsche Nationalmannschaft aus vergangenen Fehlern lernen und mit ihrer neuen, jugendlichen Besetzung die Körbe ihrer Gegner erstürmen? Das wissen wir nicht, nur eines steht fest: die Jungs werden mal wieder alles auf eine Karte setzen und ihr Bestes geben. Nicht nur in Europa, sondern weltweit sitzt unterdessen ein gespanntes Publikum vor den Bildschirmen – zitternd, jubelnd und voller Spannung. So wird die EM 2017 auf jeden Fall zum Erfolg, wer auch immer am Ende siegen mag!

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