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Mittwoch, September 22, 2021

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Metropol-Pläne sollen Bambergs Zukunft sichern

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Die Vorstöße Michael Stoscheks, Aufsichtsratvorsitzender und Brose-Geschäftsführer, den Bamberger Basketball auf die Metropolregion Nürnberg auszuweiten, wurden in den vergangenen Wochen stark diskutiert. In einem Interview mit „inFranken.de“ erläutert der Geschäftsmann nun die genaueren Vorhaben des Projektes.

Basketball in Bamberg zukunftsfähig machen

Entgegen der Gerüchte strebt Michael Stoschek nicht die Auslagerung des Bamberger Basketballs nach Nürnberg an, sondern würde die Nürnberger nach Bamberg holen wollen. Der 69-Jährige betonte dabei, dass er den Basketball nicht für sein Ego benötigen würde und auch das Unternehmen Brose den Sport im Grunde genommen nicht für sein Geschäft bräuchte. Mit dem Projekt würde es um die Zukunft des Basketballs in der oberfränkischen Universitätsstadt, der dort die Attraktion sei, gehen. Die Sportart solle zukunftsfähig gemacht werden, auch für den Fall dass Stoschek das Amt als Aufsichtsratsvorsitzender abgeben würde oder Brose nicht mehr die Hauptlast der Finanzierung tragen sollte.

Um weiter in der Euroleague mitspielen zu können, muss Bamberg ohne Lizenz und neuer Halle weiterhin die deutsche Meisterschaft gewinnen. Da dies auf Dauer nicht machbar ist, müssen überregionale Sponsoren für die Basketballer gefunden werden. Aufgrund der Kritik und der fränkischen Rivalitäten sei sich Stoschek jedoch nicht sicher über die Realisierbarkeit des Projektes.

Förderung durch Bayern möglich

Mit den Plänen der Metropolregion Nürnberg geht auch das Ziel einer Multifunktionshalle in Bamberg einher. Eine Förderung durch das Land Bayern sei hierbei denkbar. Die Halle könnte auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Markus Söder, Finanzminister des Freistaates, hätte bereits die Zusage einer finanziellen Unterstützung durch das Bundesland gegeben. Doch ohne die Unterstützung der Stadt Bamberg, wie es zunächst das Ziel war, wird das Projekt wohl nicht auskommen. Auch ein neuer Standort muss gefunden werden, da eine Machbarkeitsstudie ergab, dass denkmalgeschützte Häuser den Blick auf das Gelände auf dem früheren Postgelände an der Memmelsdorfer Straße verdecken würden. Dabei sollte für die neue Halle auch die entsprechende Infrastruktur und ausreichend Platz für Parkplätze gegeben sein.

Nach Stoschek soll das Projekt auf vier Jahre angelegt werden, weshalb bis 2019 der neue Standort sowie die Investoren und der Betreiber feststehen sollten. Die Stadt Bamberg, so sei es bereits abgesprochen, soll für die Metropolregion eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, die die Planungen mit voran treiben.

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Franka Schulmann
Franka ist glühende Anhängerin der Basketball Löwen Braunschweig. Ob Unterstützung oder an der Trommel - unsere Autorin geht voran. Für uns ist Franka im Bereich News, Spielberichte und Interviews aktiv. Vorrangig bearbeitet sie die Themen aus Braunschweig, doch hat unsere Autorin auch das übrige Geschehen in der Bundesliga im Blick.

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