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Donnerstag, Juni 30, 2022

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Rasismus-Debatte in NBA geht weiter: Warriors Coach mit Kritik an NFL

Golden State Warriors - Steve Kerr - Kevin Durant

Quaterback Colin Kaepernick gilt als Leitfigur des stillen Protestes gegen den Rassismus in den USA. Der Footballer fand bis zum Ablauf der Trade-Deadline keinen Verein, der ihn verpflichten wollte, was Warriors-Headoch Steven Kerr nun stark kritisierte.

Kaepernick gilt als erster Spieler, der aus Protest gegen den Rassismus in der USA während der Hymne auf die Knie ging. Damit erweckte der 29-Jährige eine Bewegung in den amerikanischen Sportligen sowie in anderen nationalen Ligen weltweit. Der Kniefall während der Hymne wurde von den amerikanischen Ligen NBA und NFL verboten. Die Leitfigur des Protestes, Colin Kaepernick, kämpft nun allerdings gegen seine Verbannung aus der NFL

Im Interview mit Dan Pfeiffer, dem früheren Berater von Ex-US-Präsident Barack Obama, fand Golden State Warriors Coach Steven Kerr nun kritische Worte über die Vorgehensweise der NFL-Teams und kritisierte im Rahmen des Monday’s Pod Save America-Podcasts auch US-Präsident Donald Trump. Kaepernick würde ausgeschlossen werden, was ein Kinderspiel sei, so Kerr über den 1,93 m großen Spieler. Man müsste einfach nur jeden Tag schauen welche Quarterbacks einen neuen Verein gefunden hätten. Kaepernick sei so viel besser als alle diese Spieler, so der 52-jährige Trainer.

Eine Rolle hierfür würde auch der Unterschied zwischen den Fans der beiden amerikanischen Profi-Ligen spielen. Stadtmenschen würden sich seiner Meinung nach eher für die NBA interessieren, während die NFL eher konservative Fans hätte. Kerr denke daher, dass die Football-Fans daher auf den Quaterback wirklich sauer sein. Wenn du General Manager seist, dann müsstest du dir Gedanken machen über den Zirkus den du verursachen würdest, wenn du Kaepernick verpflichten würdest. Trotzdem würde das eine Nicht-Verpflichtung nicht rechtfertigen.

Weiterhin kam der ehemalige Point-Guard auf die Ausladung vom Empfang im Weißen Haus zu sprechen. So denke Kerr nicht, dass das Team der Golden State Warriors hingegangen wäre. Er denke, dass Trump das gewusst hätte. Laut dem Meister-Trainer seien einige vom Team dem Präsidenten gegenüber sehr kritisch und der Empfang wäre sicherlich sehr peinlich gewesen.

Der 52-jährige Coach hatte den Protest immer unterstützt weshalb solch kritische Worte nicht schockierend waren. Colin Kaepernick legte bereits Beschwerde gegen die Vorgehensweise der NFL ein.

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Franka Schulmann
Franka ist glühende Anhängerin der Basketball Löwen Braunschweig. Ob Unterstützung oder an der Trommel - unsere Autorin geht voran. Für uns ist Franka im Bereich News, Spielberichte und Interviews aktiv. Vorrangig bearbeitet sie die Themen aus Braunschweig, doch hat unsere Autorin auch das übrige Geschehen in der Bundesliga im Blick.

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