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Dienstag, August 3, 2021

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Euroleague – Bayerns Gegner im Portrait – Blick auf Khimki Moscow Region

Ein Drittel der Saison ist in der Turkish Airlines Euroleague gespielt und der FC Bayern Basketball steht bei einer Bilanz von 4 Siegen bei 6 Niederlagen. Am 11. Spieltag ist nach CSKA Moscow das nächste Team aus Moskau im Audi Dome zu Gast, wenn am 6. Dezember Khimki Moscow Region die Münchner herausfordert. Das Rückspiel bestreitet die Mannschaft von Headcoach Dejan Radonjic am 20. Spieltag (25. Januar) in der russischen Hauptstadt.

Historie des Teams

Khimki Moscow Region ist noch ein sehr junger Verein in Europas Basketballgeschichte. Das Team von Präsident Dmitry Golubkov wurde erst 1997 gegründet. In den nationalen Wettbewerben stehen die Gelb-Blauen im Schatten des Stadtrivalen CSKA Moscow. Dennoch gelang es Khimki bisher einen russischen Pokalsieg (2008) und einmal die VTB United League zu gewinnen (2011). In der russischen Meisterschaft gelang dem Team zehnmal der Einzug ins Finale, aber jeder Anlauf endete mit der Vizemeisterschaft. 

Den EuroCup konnte die Mannschaft aus Russlands Hauptstadt bereits zwei mal erringen. In den Jahren 2012 und 2015 gewannen die Moskauer den zweithöchsten europäischen Wettbewerb und gehören damit zu den erfolgreichsten Vereinen in der Geschichte dieses Wettbewerbs.

Blick auf den Headcoach

Georgios Bartzokas ist seit der vergangenen Saison Cheftrainer bei Khimki Moscow Region. Der 53-Jährige gehört zu den großen Namen im europäischen Basketball. Bartzokas wurde der erste Grieche, welcher die Euroleague als Trainer gewinnen konnte. In der Saison 2012-13 führte der gebürtige Athener Olympiacos Piraeus zum Titel in Europas höchster Spielklasse. In jener Saison wurde Bartzokas zugleich zum Euroleague Coach of the Year gewählt. Der Headcoach von Khimki Moscow Region trainierte zudem bereits andere große Vereine des europäischen Basketballs. So war der 53-Jährige unter anderem beim FC Barcelona Lassa und bei Lokomotiv Kuban Krasnodar Cheftrainer.

Der Kader im Überblick 

Guards: Alexey Shved (RUS), Dee Bost (USA), Garlon Green (USA), Vyacheslav Zaytsev (RUS), Stefan Markovic (SER), Timofey Yakushin (RUS), Charles Jenkins (USA)

Forwards: Tony Crocker (USA), Egor Vialtsev (RUS), Sergey Monia (RUS), Anthony Gill (USA), Petr Gubanov (RUS), Andrey Zubkov (RUS), Dmitrii Kadoshnikov 

Center: Malcolm Thomas (USA), Jordan Mickey (USA)

Players-to-watch 

An dieser Stelle wäre sicherlich Alexey Shved zu erwähnen. Doch der 29-Jährige fällt mit einem gebrochenen Finger aus und steht seinem Team nicht zur Verfügung. Der Russe war am 8. und 9. Spieltag der Euroleague Round MVP. 

Seit dieser Saison läuft Garlon Green im Trikot von Khimki Moscow Region auf. Der US-Amerikaner ist den Fans noch aus der BBL bekannt. Der 27-Jährige stand in der Saison 2015-16 in Tübingen unter Vertrag und konnte den BBL All-Star Game Dunking Contest gewinnen. Nach einem Jahr in Belgien kam der Small Forward nun nach Russland und darf sich in der Euroleague beweisen. 

Sergey Monia ist das Urgestein in der Mannschaft von Trainer Georgios Bartzokas. Der 35-Jährige ist seit 2010 in Russlands Hauptstadt aktiv. Dabei ist der gebürtige Russe mittlerweile ebenfalls Kapitän seiner Mannschaft. Der Power Forward wurde von 2003-2005 russischer Meister, als Monia noch bei Lokalrivalen CSKA Moscow spielte. Nach einem Intermezzo in der NBA kehrte der 2,02m große Athlet in seine Heimat zurück und ging vor seiner Zeit bei Khimki für Dynamo Moscow auf Punktejagd. Während seiner Zeit bei seinem aktuellen Team wurde Sergey Monia einmal VTB League Champion und wurde im gleichen Jahr All-Star in der Russian League. Bei diesem All-Star Game wurde der Kapitän auch MVP des All-Star Games.

Letztjähriges Abschneiden 

In der Euroleague konnte das Team aus der Hauptstadt Russlands die Playoffs erreichen. Mit einer Bilanz von 16 Siegen und 14 Niederlagen ging das Team rund um Sergey Monia als Achter in die Viertelfinalserie. Dort trafen die Gelb-Blauen auf ihren Stadtrivalen CSKA Moscow. In der engen Serie (kein Spiel wurde mit mehr als 6 Punkten entschieden) musste sich der zweimalige Eurocupsieger am Ende mit 1:3 geschlagen geben und schied aus dem Wettbewerb aus. 

National verzeichnete Khimki Moscow Region eine durchaus erfolgreiche Saison, als die Mannschaft erst im Finale der VTB United League gegen CSKA Moscow unterlag.

Der bisherige Saisonverlauf 

Der Saisonstart in der Euroleague verlief für den letztjährigen Playoff-Teilnehmer holprig. Doch mittlerweile gehören die Russen zu den heißesten Teams der Liga. Die letzen drei Partien konnte die Mannschaft aus Moskau gewinnen und steht nun bei einer Bilanz von 4 Siegen und 6 Niederlagen (identisch zum FC Bayern Basketball). Das Ziel im Osten Europas ist klar. Die Verantwortlichen wollen ihre Mannschaft wieder in den Playoffs sehen. Mit den Leistungen der vergangenen Wochen scheint dies möglich, als unter anderem direkte Konkurrenten mit Panathinaikos OPAP Athens und Zalgiris Kaunas bezwungen wurden und wichtige Siege im Kampf um die Playoffs eingefahren werden konnten. 

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Roman Benker
Unser Autor Roman ist seit nun mehr als 5 Jahren bekennender Fan der einzig, wahren Hallensportart Basketball. Er stammt aus München und fiebert dementsprechend mit den Korbjägern des FC Bayern Basketballs mit. Die NBA und europäischer Basketball (außerhalb der BBL) fesseln ihn in gewisser Regelmäßigkeit vor dem Bildschirm

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