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Mittwoch, Juli 6, 2022

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Basketball. Meets. Italy. – Eine Auswärtsreise nach Mailand

Vorbereitung. Flug. Ankunft. 

Dienstagabend war es soweit. Der Koffer wurde gepackt und alles war für die Auswärtsreise vorbereitet. Am Mittwochvormittag ging es bepackt mit Koffer, Rucksack und Fanschal Richtung Münchner Flughafen, um den Flug gen Mailand anzutreten. Gegen 13 Uhr landete die Maschine von AirDolomiti in Mailand Malpensa und somit wurde das Ziel ohne Komplikationen erreicht.

Transfer. Sightseeing. Hotel. 

Kaum am Flughafen angekommen ging die Reise auch schon weiter. Da der Flughafen in Malpensa etwas außerhalb der Stadt liegt, musste noch eine 30-minütige Zugfahrt absolviert werden. Der Weg führte einen nach dem Erreichen Mailands, wie so viele Besucher der wunderschönen Stadt, direkt zum Wahrzeichen der Hauptstadt der Lombardei: dem Mailänder Dom. Durch das verregnete Wetter am Mittwoch wurden so auch gleichzeitig die berühmten Passagen am Domplatz mitbesichtigt. Nach drei kalten, aber auch interessanten, Stunden im Umfeld des Mailänder Doms war es an der Zeit, sich auf den Weg Richtung Hotel zu machen. Im Hilton Garden Inn Milan North eingecheckt, steuerte die Reise auf ihr Highlight zu. Das Spiel von AX Armani Exchange Olimpia Milan gegen den FC Bayern Basketball im Rahmen der Turkish Airlines Euroleague. Deswegen wurde nach kurzen Vorbereitungen und etwas Ausruhen der Weg zur Halle eingeschlagen.

Halle. Spiel. Zuschauer. 

Die Partie wurde im Mediolanum Forum im Süden der Stadt ausgetragen. Doch war die Halle für den deutschen Basketballfan ein kurzer Kulturschock. In der Spielstätte ist ein Sportcenter, eine Schwimmhalle, ein Restaurant und ein Bowlingcenter integriert. Es herrschte also nicht dieser gewisse Charme der kleinen und gelegentlich etwas engeren Basketballhallen, wie aus Deutschland gewöhnt. Als Fan verbrachte man den Abend in einer Art anderen „Welt“. Die Spielstätte war wie eine eigene kleine Stadt.

Das Spiel am Abend entschuldigte das schlechte Wetter den Tag über. In den 40 Minuten entwickelte sich ein Schlagabtausch der beiden Teams, wobei sich weder die Mailänder noch die Münchner entscheidend absetzen konnten. Kurz vor Ende sah es so aus, als hätte die Heimmannschaft den Gästen den Zahn gezogen, aber angeführt von einem bärenstarken Derrick Williams (21 Punkte und 6 Rebounds) kam der deutsche Meister nochmals zurück und ging kurz vor Spielende mit zwei Punkten in Führung. Die Entscheidung fiel damit im letzten Ballbesitz der Partie. Mike James zog zum Korb und und wollte die Overtime erzwingen. Doch der Spielmacher legte den Ball daneben und stieß dabei böse mit Stefan Jovic zusammen. Trotz Offensivrebound gelang es den Italienern nicht, den Ball im Korb unterzubringen. Am Schluss jubelten die Münchner über den dritten Sieg in Folge in Europas Königsklasse. 

Überraschend und bemerkenswert war die Atmosphäre in der Halle. Das Spiel war gut besucht, jedoch kam nie ein richtiges Feuer der Zuschauer auf dem Feld an. Die Fans (ausgenommen der Ultras) klatschten selten, beziehungsweise machten nur gelegentlich Stimmung bei erfolgreichen Offensiv- oder Defensiv-Aktionen ihrer Mannschaft. Das war einer der gravierendsten Unterschiede zum deutschen Basketball, wo das Fan-Utensil „Klatschpappe“, welches mittlerweile weit verbreitet ist, hier gänzlich vermisst wurde. Auch eine Animation der Zuschauer seitens des Hallensprechers fehlte.

Interviews. Stadtbummel. Rückflug. 

Nach dem Spiel ergab sich noch die Möglichkeit mit Amedeo Della Valle (AX Armani Exchange Olimpia Milan) und Derrick Williams (FC Bayern Basketball) ein kurzes Interview zu führen. Die Erfahrung war außergewöhnlich und nochmals einen großen Dank an die beiden Spieler, die sich die Zeit genommen haben. 

Am nächsten Tag hellte der Himmel über Mailand auf und so war es möglich, die Reise mit einem kleinen Stadtbummel durch die Altstadt abzuschließen, denn der Rückflug war für den späten Nachmittag terminiert. 

Die Stadt besichtigt und mit dem ein oder anderem Souvenir in der Tasche kam die Zeit, sich auf den Rückweg zum Flughafen zu machen. Die Maschine landete um 19 Uhr in München und die Auswärtsfahrt konnte ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden.

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Roman Benker
Unser Autor Roman ist seit nun mehr als 5 Jahren bekennender Fan der einzig, wahren Hallensportart Basketball. Er stammt aus München und fiebert dementsprechend mit den Korbjägern des FC Bayern Basketballs mit. Die NBA und europäischer Basketball (außerhalb der BBL) fesseln ihn in gewisser Regelmäßigkeit vor dem Bildschirm

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