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Dienstag, Juli 27, 2021

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Die Rituale der Basketballspieler

Rituale und Aberglauben sind feste Bestandteile des Profisports. Zwar kommt es auf dem Spielfeld auf hartes Training, Leistung und Können an, allerdings wird kaum ein Spieler verleugnen, dass nicht auch etwas Glück im Spiel ist. Während das regelmäßige Training in der Vorbereitung auf das große Turnier nicht zu kurz kommen darf, setzen Sportler zudem auch auf das ein oder andere Ritual, um dem Glück etwas auf die Sprünge zu helfen. Wir haben uns das Phänomen der Rituale im Sport angesehen und einige Spieler aus dem Basketball gefunden, die sich mithilfe von Aberglauben vor einem Spiel motivieren.

Der Sinn von Ritualen und Aberglauben

Trotz der Aufgeklärtheit der heutigen Zeit ist der Aberglaube noch immer ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft, der sich in verschiedenen Lebenssituationen zeigen. Steht am Wegrand eine Leiter, werden nur die wenigsten darunter hindurchgehen, denn dies soll Unglück bringen. Am Freitag den 13. erwarten viele Menschen jede Menge Unheil, sogar eine Phobie vor dem schwarzen Tag hat sich bereits unter dem Namen Triskaidekaphobie herausgestellt. Glückszahlen sollen beim Lotto dem Glück auf die Sprünge helfen, auch im Casino spielen diese eine wichtige Rolle. Wer beispielsweise im Online Casino von Betfair am virtuellen Roulettetisch spielt, ist nicht selten dazu verleitet, als Teil der eigenen Strategie auf die Glückszahl, wie beispielsweise den Hochzeitstag, zu setzen. Wer zur Prüfung oder zu einem wichtigen Meeting muss, nimmt sich zudem gerne einen Glücksbringer mit. Mit diesem in der Tasche fühlt man sich gleich besser.

Gleiches gilt im Profisport. Mithilfe von Ritualen und Glücksbringern versuchen Spieler, ihrem Glück ein wenig unter die Arme zu greifen und die beste Ausgangslage zu schaffen. In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung gab der Experte aus der Sportpsychologie Hanspeter Gubelmann bekannt, dass Rituale der Sportler eine Form der Selbstkontrolle sind. Mithilfe diverser Vorbereitungshandlungen bringen sich die Profis in einen leistungsfördernden Zustand, der sie motiviert und vorbereitet. Einige NBA-Stars machen sich dies zunutze.

Stephen Curry – Golden State Warriors

Der amerikanische NBA-Star Stephen Curry ist für seine vielen Rituale, denen er vor jedem Spiel nachgeht, bekannt. Zuschauer treffen extra früh im Stadion ein, um dem Spieler bei seinen Vorbereitungen zuzusehen. Er rennt vor jedem Spiel von der Kabine durch den Tunnel auf das Spielfeld – ohne seine Schuhe gebunden zu haben. Zudem ist er für seinen „Tunnel Shot“ bekannt, bei dem er vom Tunnel aus auf den Korb wirft. Zudem teilt er ein Ritual mit seiner Frau. Sitzt sie im Publikum, berührt zunächst er sein Tattoo, dann sie ihres. Auch während des Spiels baut er auf Rituale. Nach jedem Dreierwurf klopft er sich auf die Brust und zeigt anschließend in Richtung Himmel.

Dwyane Wade – Miami Heat

Der ehemalige Basketballstar Dwyane Wade nutzt die Zahl drei – seine Trikotnummer – als Glückszahl. Dies zeigt sich in seinen diversen Vorbereitungsritualen. Er war dafür bekannt drei Klimmzüge am Basketballkorb zu vollziehen, bevor das Spiel losging. Außerdem soll er stets drei Kaugummis über das Spiel verteilt gekaut haben: Eines beim Aufwärmen, eines zu Beginn des Spiels und eines während der Halbzeit. Außerdem trank er stets drei Flaschen Gatorade während eines Matchs, nicht mehr, nicht weniger.

Michael Jordan – Chicago Bulls

Dass auch die Basketballlegende Michael Jordan in Sachen Rituale mit von der Partie ist, sollte nicht überraschen. Wie im Online Sportmagazin Sport1 berichtet, ist Michael Jordan mit seiner einmaligen Karriere aktuell der beste Basketballspieler der Geschichte. Ob sein Ritual hier wohl etwas zu beigetragen hat? „His Airness“ war nämlich dafür bekannt, dass er während der Spiele mit den Chicago Bulls immer die Shorts seines früheren Universitäts-Teams trug. Diese sollten sein Können auf dem Feld zusätzlich beflügeln.

Rituale lassen sich aus der Welt des Profisports kaum wegdenken. Hartes Training, gute Leistung und reichlich Können werden sicherlich nicht ersetzt, dennoch bauen die Profis sehr häufig auf das ein oder andere Ritual. Mit derartigen Vorbereitungshandlungen versuchen sie, ihrem Glück auf die Sprünge zu helfen und ihre Chancen auf den Sieg ein wenig zu verbessern. Ob es funktioniert oder nicht, lässt sich kaum sagen, schaden tun die Rituale jedoch sicherlich nicht – wie man unschwer an der Erfolgslegende Michael Jordan erkennen kann.

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