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Freitag, September 24, 2021

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EuroBasket 2021 – Qualifikationsspiele schüren die Vorfreude

Bis zum Eurobasket 2021 ist es noch einige Zeit hin – die Spiele werden in insgesamt vier Gastgeberländern zwischen dem 9. und 21. September 2021 ausgetragen. Basketball-Fans müssen sich demnach noch etwas in Geduld üben, zumal das wichtige europäische Sportereignis, organisiert von FIBA Europe, nur alle vier Jahre abgehalten wird. Hinsichtlich des Qualifikationssystems folgt der Eurobasket einem ähnlichen System wie der FIBA Basketball Worldcup – wobei die Qualifikationsrunden bereits begonnen haben und derzeit mächtig die Vorfreude schüren.
Der Eurobasket 2021 geht in die Qualifiaktionsrunde

Im Februar 2020 starteten die ersten Qualifikationsrunden für das Turnier 2021, wobei die vier Gasteberländer zwar an den Spielen teilnehmen, jedoch bereits qualifiziert sind. Die Gruppenrunden werden in Tschechien, Georgien, Italien und Deutschland abgehalten, die Ausschlussrunden werden dann in Berlin gespielt. Die Vorqualifizierung lief allerdings bereits seit November 2017 und erfolgte über drei Runden, aus der 32 Nationen hervorgingen, die nun in der Qualifizierungsrunde gegeneinander antreten, die per Losverfahren in 8 Gruppen mit jeweils 4 Teams unterteilt werden. Im Zeitraum vom 17. bis 25. Februar fanden die ersten vier Qualifikationsspiele statt, mit von der Partie war dabei der amtierende Weltmeister Slowenien. Die nächsten Qualifikationsspiele werden vom 23. November bis 1. Dezember 2020 sowie von 15. bis 23. Februar 2021 abgehalten.

Europäischer Basketball – bald offiziell im TV?

Kein Wunder also, dass nun bereits kräftig mit- und auf die Endrunden hingefiebert wird. Wenngleich Basketball in Europa weniger beachtet ist als in den USA und hier noch immer Fußball als beliebtester Sport dominiert, sorgen große Ereignisse wie der Eurobasket für größere Popularität und Medienbeachtung. Bisher konzentrierte sich die Berichterstattung auf Live-Streaming Anbieter wie Twitch, während die österreichischen Sender ORF Sport, SkySport Austria die Qualifikationsspiele der österreichischen Mannschaft übertrugen. Der Pay-TV Sender MagentaSport, ein Service der Telekom, übertrug bereits den Basketball World-Cup 2019 in China und wird sicherlich auch die wichtigen Spiele des Eurobasket live übertragen. Das EM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Frankreich am 21. Februar – aus dem Deutschland siegreich mit einem Spielstand von 83:69 hervorging – kann auf der Website derzeit ebenso gestreamt werden wie Deutschland gegen Großbritannien am 24. Februar, wobei das deutsche Team mit 73:81 unterlag. Die nächsten Spiele werden vom Sender laut Spielplan im November ausgestrahlt. Mit zunehmender Beliebtheit des europäischen Basketballs werden sich hoffentlich alsbald auch öffentlich-rechtliche und private Sender dem Trend anschließen und Übertragungsrechte erwerben.

Sportwetten im Basketball sind spannend!

Weiter wird die Werbetrommel für den Sport durch die Anbieter von Sportwetten und Glücksspielen gerührt, die oftmals Gratiswetten und besondere Boni anbieten, um Spielbegeisterte zum Tippen auf Ranglisten und Siegermannschaften zusätzlichen Anreiz zu bieten. Dies wiederum motiviert zum Verfolgen von Live-Tickern und Studieren von Spielergebnissen und bietet somit sogar denen Unterhaltungswert, die keinen Zugang zu Pay-per-View Diensten haben und die Matches nicht live verfolgen können. Basketballwetten sind dabei besonders spannend, da sich Spielergebnisse dank Regeln wie dem 3-Punkte-Wurf nur schwer einschätzen lassen und häufig in allerletzter Sekunde entscheiden. Generell profitieren diese Wetten auch davon, dass der Sport weltweit beliebt ist – was wiederum eine große Auswahl an Turnieren bringt, in denen getippt werden kann.

NBA-Stars machen Basketball beim jungen Publikum beliebt

Interessant ist hinsichtlich der Entwicklung des Eurobasket natürlich auch die Demografik. Internationale Basketball-Stars wie Kevin Durant, LeBron James und deren Werbeverträge und begehrten Schuhmodelle machen den Sport immer beliebter und bekannter – was wiederum auch neues Licht auf die europäischen Teams wirft. Das Leben und der tragische Unfalltod von Basketball-Legende und L.A. Lakers-Star Kobe Bryant inspirierte laut NRZ ganze Generationen und brachte den Teamsport in aller Munde, weshalb auch mit größerer Beachtung des Eurobasket 2021 gerechnet werden kann.

COVID-19: die EuroLeague wurde abgesagt

Vom 26. bis 30. November stehen die Qualifikationsspiele zwischen den 32 Teams am offiziellen 3. und 4. Spieltag an, der 5. und 6. Spieltag ist für Februar 2021 anberaumt, bevor es von den Qualifikationsrunden in die Knock-Out-Runden geht. Fraglich bleibt derzeit jedoch, welche Auswirkungen der Coronavirus auf das Stattfinden der Turniere haben wird – die EuroLeague setzte den Wettbewerb nach dem Epidemie bedingten Abbruch der NBA-Saison ebenfalls aus. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Lage bis November allgemein beruhigt hat und keine negativen Folgen auf den Verlauf des Eurobasket haben wird.

Wer sind die Favoriten für 2021?

Zuletzt fand die Meisterschaft im September 2017 statt, damals gewann Slowenien, während Silber an Serbien und die Bronzemedaille an Spanien ging, Russland landete auf Platz 4. Natürlich werden deshalb gerade die osteuropäischen Teams mit großer Spannung erwartet und als Favoriten für 2021 gehandelt. Deutschland flog damals im Viertelfinale gegen Spanien aus dem Turnier, als Gastgeberland mögen die Chancen für das Team 2021 etwas besser stehen, zumal es sich aus diesem Grund nicht qualifizieren musste, beziehungsweise automatisch mit der Bestätigung als offizieller Austragungsort, zusammen mit Tschechien, Georgien und Italien, qualifiziert wurde.

Da der Sport eines weitgehend jungen Publikums anlockt – wie auch das hippe, offizielle Turnier-Logo des FIBA Eurobasket 2021 widerspiegelt – wird sicherlich die Forderung nach kostenfreier Berichterstattung immer lauter werden und Sender wären gut beraten, die Spiele auszustrahlen, zumal Live-Streaming Services auf YouTube zu erwarten sind, wenn nicht schnell gehandelt wird. Zusätzlich ergibt sich natürlich gerade für deutsche Fans die Chance an den Matches auf heimischem Boden live teilzuhaben, ohne teure Reisekosten hinnehmen zu müssen. Es ist demnach zu erwarten, dass das Turnier in Deutschland weitaus größere Beachtung finden wird als der Vorgänger 2017.

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