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Samstag, Oktober 23, 2021

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Das Meisterstück des Aito Garcia Reneses

Mit dem Sieg im deutschen Pokal und der nationalen Meisterschaft hat ALBA BERLIN eine der erfolgreichsten Saisons der Clubgeschichte hinter sich gebracht. Maßgeblichen Anteil daran hat der spanische Trainer Aito Garcia Reneses. Seit 2017 ist der mittlerweile 74-jährige der Coach des Bundesligisten. Wegen seiner Klasse, aber auch aufgrund seines Auftretens genießt der Spanier in seinem Sport höchsten Respekt. Auch in der kommenden Saison will ALBA dort weitermachen, wo es zuletzt aufgehört hat.

ALBA dominierte die Saison

Fünfmal hatte ALBA in der Vergangenheit das Endspiel um die deutsche Meisterschaft verloren. Im sechsten Anlauf gegen Oldenburg schnappten sich die Berliner dann den Pokal. Das Endspiel verlief zunächst recht ausgeglichen, doch im letzten Drittel zogen die Berliner davon und siegten am Ende hochverdient mit 89:67. Auf den Pokalsieg folgte dann auch noch die Meisterschaft. Hier war der Sieg noch beeindruckender, in beiden Endspielen setzte man sich gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg durch. Damit löste man den früh gescheiterten Titelverteidiger FC Bayern ab, und die Berliner beendeten eine sehr erfolgreiche Spielzeit mit zwei Titeln. Zudem verloren sie im Abschlussturnier der Liga kein einziges Spiel.

Kein gewöhnlicher Trainer

Gewissermaßen der Vater des Erfolgs ist Trainer Aito Garcia Reneses. Der Spanier war einst selbst ein erfolgreicher Basketballprofi, ehe er seine Karriere als Trainer begann. Seine gesamte Karriere als Spieler absolvierte Reneses in Spanien, auch als Trainer arbeitete er zunächst nur in seinem Heimatland. Als er 2017 ALBA BERLIN übernahm, war es für den damals 70-Jährigen sein erstes Engagement außerhalb seiner Heimat. Reneses ist ein besonderer Trainer. Anders als viele Kollegen, nimmt er eher selten Auszeiten um seinen Spielern neue taktische Anweisungen mit auf den Weg zu geben. Stattdessen möchte er seine Spieler dazu bringen, selbst das Spiel zu leiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Den studierten Physiker reizte es auch nie, in der amerikanischen Profiliga NBA zu trainieren. Da letztere Liga die wohl bekannteste im Basketball ist, kommt Reneses Entscheidung für viele als Überraschung. Teams wie die Milwaukee Bucks und Los Angeles Clippers gehören nicht umsonst zu den Favoriten in den Sportwetten mit Betfair. Mit Quoten von 3,0 und 3,75 erwarten sich Fans bereits jetzt spannende Kämpfe um den Titel. Reneses konzentriere sich jedoch lieber auf die Arbeit in seiner spanischen Heimat. Schon der Wechsel zu ALBA als 70-Jähriger war insofern eine Überraschung.

Reneses macht weiter

Lange war fraglich, ob Aito Garcia Reneses auch in der kommenden Saison noch an der Seitenlinie bei ALBA stehen würde. Mittlerweile ist es sicher, dass die Hauptstädter mit Reneses in die kommende Saison gehen werden. Allerdings soll der Spanier dafür die Bedingung gestellt haben, nicht mehr zu allen Auswärtsspielen seines Clubs reisen zu müssen. Eine Bitte, die dem Spanier nach der erfolgreichen vergangenen Saison wohl nicht abzuschlagen ist. So wird ALBA kommende Saison mit dem Spanier auf Titeljagd gehen. Auch ein Neuzugang wurde bereits bekannt: Nationalspieler Maodo Lo wird die Berliner kommende Saison unterstützen.

Die kommende Saison verspricht mehr Spannung

ALBA BERLIN drückte in der vergangenen Saison dem deutschen Basketball ganz deutlich seinen Stempel auf. Der FC Bayern erlaubte sich nach den vergangenen Jahren der Dominanz zum ersten Mal eine Schwächephase. Doch wer die Bayern kennt weiß, dass die Clubführung nicht gerne verliert. Und somit ist in der kommenden Saison mit einem Comeback der Münchner zu rechnen, was wiederum Liga und Pokal umso spannender machen dürfte.

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