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Sonntag, September 26, 2021

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Sport und Politik – kann das gutgehen?

Gibt wie immer zwei Lager: die einen, die sagen, dass Sport und Politik immer getrennt behandelt werden müssen. Und die anderen, die die Meinung vertreten, dass Sport und Politik Hand in Hand gehen. Es gibt gute Argumente für beide, aber häufig werden die lediglich in der Theorie behandelt. Anhand der aktuellsten Entwicklungen rund um die NBA in den USA kann man erkennen, wie verflochten die Dinge mittlerweile sind. Ein Für und Wider.

Sportler sollten nur spielen

Die Athleten sind auf dem Platz, auf dem Basketballfeld, auf dem Eis, um ein Spiel zu spielen und es so hart und gut wie möglich zu spielen. Es steht ihnen frei, politische Ansichten zu haben und diese in Interviews, in sozialen Medien und in ihren eigenen Empfehlungen mit den Fans zu teilen. Sie können ihre Meinung gegenüber ihren Kollegen äußern, so wie es viele Menschen am Arbeitsplatz tun. Es gibt jedoch keinen Grund, während des Spiels flache Aussagen zu machen. Diese Aussagen – die Hymne meiden oder Slogans auf Trikots prägen – werden nicht erklärt. Sie sind sogar weniger als das sichtbare Äquivalent von Schallbissen. Die Zuschauer können über die Ansichten der Spieler spekulieren, basierend auf dem, was die Athleten signalisieren. Oftmals sind die Meinungen nach dem Spielende kryptisch, orientieren sich dabei an der aktuellen Weltlage. Im Wettanbieter Vergleich ist die heimische BBL zwar auch schon auf den Trichter gekommen, auch wenn es noch lange keine solchen Ausmaße angenommen hat wie in den USA.

Keine Bühne ist so groß wie die des Sports

Auf der anderen Seite aber gibt es viele guten Gründe, warum die Sportstars vielleicht genau ihre medienwirksamen Momenten nutzen sollten, um sich in der Politik zu versuchen. Denn es ist bekannt, dass keine Bühne größer ist als die beim Sport. Die deutsche Basketballbundesliga zieht jedes Wochenende wieder Millionen an Fans an, vermehrt auch über die sozialen Medien und andere Kanäle. Das Publikum ist also gegeben, um nicht nur guten Sport zu zeigen, sondern sich auch zu anderen Themen zu äußern. Wie und in welcher Form das von den Basketballfans akzeptiert wird, ist zwar eine andere Sache – aber im Allgemeinen ist die die Gelegenheit ideal, um sich zu äußern.

Will man Sportler reden hören?

Die Frage aber stellt sich immer wieder: werden die Sportler dafür (fürstlich) entlohnt, sich zur Weltlage zu äußern oder um Ball zu spielen? Oder darf man beides erwarten? Es sind spannende Zeiten, die auf die Sportfans warten. Denn die kommende Saison steht bereits in den Startlöchern und ein schneller Blick auf die Welt zeigt, dass es sicherlich jede Menge faszinierender und relevanter Themen gibt, die auch beim Basketball von Bedeutung sein können. Und am Ende des Tages sind auch die Spieler von Alba und Co nur Menschen, die wahrscheinlich ein reges Interesse daran haben, ihren Blick auf die Welt preiszugeben. Ob Fans gewillt sind, hier hinzuhören, steht auf einem anderen Stern.

So oder so aber kann man sich jetzt schon darauf freuen und einstellen, dass die anstehende Saison eine ganz Besondere werden wird.

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Chrissy Pipina
Unsere Autorin Chrissy ist für ihr Hobby Basketball neben ihrem Studium aktiv. Chrissy spielt selbst in einer Basketball Mannschaft und interessiert sich für das Geschehen in den Ligen Deutschlands.

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