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Mittwoch, Juli 28, 2021

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Die Geschichte des Frauen-Basketballs

Die Geschichte der Frauen im Basketball reicht inzwischen mehr als ein Jahrhundert zurück. Durch engagierte und mutige Frauen wie Senda Berenson ist es uns heute möglich, dass Ikonen wie Cynthia Cooper, Anne Donovan, Teresa Edwards und viele andere einen Sport dominieren, in dem weder das Geschlecht, noch die Herkunft, sondern einzig und allein die Leistung zählt.

In diesem Beitrag befassen wir uns mit der Geschichte der Frauen im Basketball – sie erzählt von Leidenschaft, Durchhaltevermögen und einem unbändigen Willen zu einer Zeit, in denen Frauen so gut wie keine Rechte hatten.

Die Anfänge im Frauen-Basketball

Basketball ist ein traditionsreicher Sport, der bereits im Jahre 1891 vom kanadischen Arzt und Pädagogen James Naismith für seine Studenten erfunden wurde, sich jedoch in kürzester Zeit auf der ganzen Welt verbreitet hat.

Zu dieser Zeit waren die Geschlechterrollen klar definiert und Mannschaftssport war für Frauen kaum denkbar gewesen – lediglich einzelne Sportarten, wie beispielsweise Reiten, Tennis oder Turnen kamen infrage.

Hier kommt Senda Berenson ins Spiel, eine nach Amerika ausgewanderte Sportlehrerin am Smith College in Boston. Berenson hatte festgestellt, dass ihre Schülerin reihenweise den Turnunterricht schwänzten. Das änderte sich aber, als die Berenson im Jahre 1892, grade ein Jahr nach der Erfindung des Sports, den Basketball in ihren Unterricht integrierte.

Eine Einführung in den frühen Frauen-Basketball

Im Jahre 1893 ging Berenson noch einen Schritt weiter: Sie organisierte das erste Frauen-Basketball-Spiel in der Geschichte der USA – und es waren keine Männer als Zuschauer zugelassen. Wenige Jahre darauf bildeten sich bereits Hunderte von Frauenmannschaften im ganzen Land. Sie entwickelte ebenfalls das Regelwerk „Basketball für Frauen“. Dieses Regelwerk galt sogar bis in die 60er Jahre als Standard. Der Frauen-Basketball hat sich über die Jahre neben der männlichen Variante zu einer eigenen Disziplin entwickelt

Da Frauen die Regeln des Männer-Basketballs nicht zugetraut wurden, da sie als labil galten, musste der Sport dementsprechend umgewandelt werden. Im nächsten Abschnitt besprechen wir daher die frühen Regeln des Frauen-Basketballs.

Die frühen Regeln des Frauen-Basketballs

Als eine der ersten Regeln wurde die Anzahl der Spielerinnen auf 9 erhöht. Daneben wurde das Feld in 3 Zonen aufgeteilt. Drei Spieler wurden in je in eines der Felder eingeteilt und dürften dieses nicht überschreiten. Es galt, der Ball in andere Felder durch Pässe oder durch Dribbeln zu befördern, wobei Spieler auf drei Dribbler beschränkt wurden und den Ball auch nicht länger als 3 Sekunden halten dürften. Es war zudem nicht erlaubt, sich gegenseitig den Ball aus der Hand zu schlagen.

Frauen-Basketball heute

Im Laufe der Zeit hat sich der Frauen-Basketball immer weiter verändert – heutzutage unterscheiden sich die Regeln nicht mehr großartig vom Männersport, wobei einige Unterschiede immer noch bestehen.

Der Ball ist im Frauen-Basketball beispielsweise ein wenig kleiner, während die Linie zum Dreier-Wurf auch näher am Korb liegt. Frauen-Basketball ist im Jahre 2020 so populär wie noch nie. Es gibt ein eigener Hall of Fame und der Sport wurde im Jahre 1976 sogar olympisch.

Frauen-Basketball auf der ganzen Welt

Die Siegesserie des Frauen-Basketballs hat auf der ganzen Welt seine Spuren hinterlassen. In den USA zum Beispiel ist vor allem der College-Frauen-Basketball populär und hat eine größere Zuschauerschaft als die WNBA – die weibliche Version der NBA.

Aber natürlich ist Basketball auch in anderen Ländern populär. Zu den Basketball-Nationen zählen unter anderem Spanien, Griechenland, die baltischen Staaten sowie südamerikanische Länder, wie Brasilien oder Argentinien.

Die Top 5 der besten weiblichen Basketball-Spielerinnen

Natürlich lässt sich vornehmlich darüber streiten, wer zu den besten Basketball-Spielerinnen der Welt zählt. Im Folgenden haben wir eine Liste mit potenziellen Kandidatinnen zusammengestellt:

Cynthia Cooper: Die Amerikanerin Cynthia Cooper-Dyke ist ein Basketball-Coach, die bereits Meisterschaften im College, die Olympiade sowie auch Championships der WNBA für sich bestreiten konnte. Für viele gilt sie daher als eine der besten Spielerinnen aller Zeiten.

Anne Donovan: Anne Theresa Donovan ist eine ehemalige Basketball-Spielerin und Coach der Connecticut Sun. In ihrer aktiven Karriere konnte sie sowohl eine Landesmeisterschaft für sich bestreiten, wie auch zwei olympische Goldmedaillien und viele weitere Turniere gewinnen. Sie wurde im Jahre 1995 in die Basketball Hame of Fame aufgenommen.

Teresa Edwards: Im Jahre 2000 hat Sports Illustrated Teresa Edwards als Nummer 22 der 100 besten Athletinnen des 21. Jahrhunderts gekürt. Sie kann auf unzählige Erfolge und auf eine erfolgreiche nationale und internationale Karriere zurückblicken. Sie wurde in vier verschiedene Hall of Fames von unterschiedlichen Organisationen aufgenommen, hierzu zählen unter anderem die WNBA sowie Naismith Memorial.

Chamique Holdsclaw: Chamique Holdsclaw ist eine ehemalige Spielerin der WNBA und zog sich im Jahre 2007 aus ihrer aktiven Laufbahn zurück. Auch sie wurde im Jahre 2018 in die WNBA Hall of Fame aufgenommen. Die Anzahl der verschiedenen Auszeichnungen reicht wahrscheinlich für einen separaten Artikel.

Rebecca Lobo: Rebecca Lobo ist heute Basketball-Analystin und gehört ebenfalls zu den besten Spielerinnen, die die WNBA jemals hervorgebracht hat. Ihre aktive Karriere ging über den Zeitraum von 1997 bis 2003. Neben ihrer sportlichen Karriere setzt sich die Athletin auch für karitative Zwecke ein.

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