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Montag, November 29, 2021

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Entwicklung des Basketballs in Deutschland

1891 war das Geburtsjahr des Basketballs. Als Erfinder dieser Sportart gilt James Naismith, natürlich lebte dieser Mann in den USA. Es dauerte nur fünf Jahre, bis die neue Errungenschaft in Deutschland ankam, und zwar in Braunschweig, wo ein Turninspektor namens August Hermann mit seinen Sportlern das Körbewerfen übte. Hermanns Sohn lebte in Amerika und hatte seinen Vater vom neuesten Trend berichtet. Zu Anfang galten hauptsächlich die Handballregeln, nur allmählich setzte sich ein eigenes Regelwerk im „Korbball“ durch. In den 30ern verebbte das Interesse in Deutschland fast völlig, und es sollte Jahre dauern bis zum Revival.

Von Olympia 1936 bis zur Wiedervereinigung 1990

1936 verlor die äußerst kurzfristig aufgestellte deutsche Olympiamannschaft alle ihre drei Spiele, es hatte nur rudimentäre Vorbereitungen gegeben. 1939 existierten insgesamt 206 Vereine mit ungefähr 5.000 aktiven Basketballern, unter ihnen 500 Frauen. 1944 endete der Spielbetrieb fast komplett. Im Zuge des Wiederaufbaus kam neues Leben in den Sport, der durch die amerikanische Verwaltung Unterstützung erhielt. 1947 gab es erste Landesverbände und eine Meisterschaft, 1949 gründete sich der Deutsche Basketball Bund DBB im Westen Deutschlands.

Ab 1953 traten die Teams beider deutscher Staaten gegeneinander an, vorher hatte völlige Funkstille geherrscht. Im selben Jahr gab es sogar ganz kurz eine gesamtdeutsche Mannschaft mit acht Westdeutschen und vier Ostdeutschen, die in Moskau die Herren-EM absolvierte. Insgesamt schnitt die Nationalmannschaft der DDR bis 1969 regelmäßig besser ab als die der BRD. Trafen beide deutsche Teams aufeinander, gewann üblicherweise der Osten. 1990 kam es nicht nur zur Vereinigung Deutschlands, sondern auch des deutschen Basketballs: Der ostdeutsche DBV löste sich auf und die ehemaligen DDR-Landesverbände traten dem DBB bei.

Basketball im Vergleich zu anderen US-Sportarten

In der heutigen Zeit sind zwar über 200.000 aktive Basketballspieler in Deutschland gemeldet, an König Fußball mit 7 Millionen gemeldeten Spielern kommt dieser Sport dennoch nicht ansatzweise heran. In den USA ist das anders: Laut dem neuesten Blogbeitrag von Betway Wetten sind American Football und NBA fast gleich auf, wenn es um den Durchschnittswert der Teams geht. Der Fußball hingegen ist dort eher Nebensache, allerdings nicht so sehr wie in Deutschland der Basketball.

Der Eishockeysport, in Nordamerika ein absolutes „Muss“, macht hierzulande bislang keine so gute Figur: Derzeit verzeichnet der Dachverband nur etwa 21.000 Mitglieder, also ungefähr ein Zehntel der eifrigen Basketballfreunde. Beim American Football haben sich in Deutschland etwa 60.000 Menschen in 450 Vereinen organisiert, damit hält unser Land im Dachverband AFVD ungefähr die Hälfte aller europäischen Football-Player bereit.

Die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft

Das deutsche Nationalteam hat seit seiner Gründung vor über 80 Jahren einige Erfolge zu verzeichnen, allen voran den Sieg bei der EM 1993. Bei der EM 2002 reichte es immerhin zum dritten Platz und bei der EM 2005 winkte Silber. Aktuell sind keine großen internationalen Siege mehr zu verzeichnen, doch lange Jahre hielt Dirk Nowitzki als bekanntestes Basketballgesicht den Kampfgeist hoch. Seine Karriere beendete der Exportschlager 2019, nachdem er 21 Jahre lang der NBA gedient hatte. Dennis Schröder steht jetzt als deutsche Zukunftshoffnung auf dem Platz, die Boston Celtics haben ihn momentan für sich reserviert. Mit etwa 7000 Punkten in der NBA hat er sich ein gutes Startkapital gesammelt, doch die mehr als 31000 Punkte von Nowitzki sind kaum je zu schlagen.

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