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Montag, Januar 17, 2022

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NBA-Spieler, die Glücksspiel und Casinos liebten

Nein, Basketball ist kein Glücksspiel. Hier geht es um Disziplin, um harte Arbeit und Hingabe. Spieler von Weltklasse sind nicht in der NBA gelandet, weil sie Glück hatten, sondern weil sie sich Jahre ihres Lebens dem Sport untergeordnet haben. Kein Wunder also, dass viele von ihnen ab und an nach Entspannung in einem Feld suchen, dass zwar Spannung und Unterhaltung bringt, aber ihnen die Last des selbst leisten Müssens von den Schultern nimmt. Interessanterweise gibt es zahlreiche (ehemalige) Spieler, die absolute Glücksspiel-Fans sind und daraus auch kein Geheimnis gemacht haben. 

Der König der Lüfte ein Fan von Fortuna

Es ist einfach eine Unmöglichkeit über Basketball zu schreiben, ohne dabei Michael “Air” Jordan zu erwähnen, selbst wenn es nicht direkt um das Spiel geht. Dass Basketball und Las Vegas eng verbunden sind, ist kein Geheimnis und dass viele Superstars in die funkelnde Glücksspielstadt reisen, um zu feiern, setzen und in der Menge unterzutauchen, ist bekannt. Der König der Lüfte ist dabei keine Ausnahme. Dabei hat er von Poker bis Sportwetten auf Golf wirklich alles probiert und überall gesetzt. Neben Las Vegas hat Michael Jordan aber auch in Atlantic City, der zweiten Hauptstadt des US-amerikanischen Glücksspiels, seine Einsätze gemacht. Dabei hat er mit einem geschätzten Vermögen von 1,6 Milliarden Dollar vermutlich nicht allzu große Angst vor eventuellen Verlusten. Wohl nicht zufällig steht er deswegen auch im Ruf, ein absoluter High Roller zu sein. 

Aus Cleveland an den Kartentisch

Ein weiterer bekennender Glücksspiel-Fan unter NBA-Stars ist J.R. Smith. Dabei ist der Cleveland-Star im Spiel scheinbar ebenso diszipliniert wie im Sport. Denn nach einem Einbruch in seine Villa erschien auf der Liste der entwendeten Wertgegenstände unter anderem eine Box mit 15.000 USD Inhalt. Solche Summen in Bargeld lagert wohl außer Drogendealern kaum jemand daheim, erst Recht nicht ein millionenschwerer NBA-Star. Doch seine Erklärung war absolut einleuchtend. Denn J.R. Smith lagerte in dieser Box sein “Spielgeld”, sprich Geld, dass er in seinen Lieblingsspielen Blackjack und Poker setzen konnte und wollte. Außerdem liebt er Slots und ist angeblich so selbstbewusst an diesen Maschinen, dass er nie Freispiele nutzt. 

Glück im Spiel nur auf dem Basketballfeld

Charles Barkley ist bekannt für zwei Dinge: Die Glasplanken hinter den Körben zu demolieren, weil er am Korb hing und Unsummen im Glücksspiel verloren zu haben. Ja, tatsächlich. Der Ausnahmespieler liebt das Glücksspiel, doch Fortuna scheint seine Liebe nicht zu erwidern. Ganze 15 Millionen Dollar soll der NBA-Star verzockt haben. Eine Summe, die Otto Normalverbraucher sicher Tränen in die Augen treiben würde, den millionenschweren Sportler und Werbeträger aber wohl nur ein müdes Lächeln kostet. Einmal soll er sogar 2,5 Millionen Dollar in einem einzigen Spiel Blackjack verloren haben und Schulden in Höhe von 400.000 USD nicht beglichen haben. Ob er in diesem Casino heute noch erlaubt ist, wissen wir nicht. Aber in einem Casino ohne Anmeldung könnte er jederzeit sein Glück versuchen. Diese Website zeigt Casinos, für die keine Anmeldung erforderlich ist.

Einer, der keinen Spaß versteht

Disziplin ist ein Kernelement für den Erfolg als Profisportler. Einer, der dies auch außerhalb des Feldes und beim Glücksspiel stets beherzte, war und ist Charles Oakley. Er versteht keinen Spaß und behält stets einen kühlen Kopf. Was ihm auf dem Spielfeld eine bemerkenswerte Karriere einbrachte, half ihm im Glücksspiel dabei, seine Verluste zu minimieren. Außerdem steht er im Ruf, ausgesprochen penibel zu sein, wenn es um die Begleichung von Schulden geht – besonders wenn ihm andere Spieler Geld schulden. Nicht, dass er es nötig hätte, aber ein Mann mit Prinzipien ist Oakley allemal. Deswegen machte es ihm auch sicher nicht viel aus 10.000 USD Strafe an die NBA zu zahlen, als er über nicht gezahlte Wettschulden in einen Streit mit einem Mitspieler geriet.

Zwei erschreckende Beispiele

eider haben nicht alle Stars ihr Spielverhalten so fest im Griff wie J.R.Smith. Einer, bei dem die Spielsucht sogar zum Ende seiner Profikarriere führte, war Antoine Walker. Der Star der Celtics war häufiger Gast in Casinos. So häufig, dass er oft ganze Nächte in Casinos verbrachte und so viel setzte und verlor, dass selbst sein NBA-Gehalt und ein Vermögen von geschätzten 100 Millionen USD nicht ausreichten, um die Schulden zu begleichen. 

Ein anderer Spieler, dessen Spielsucht seine Karriere massiv gefährdete, ist Alan Iverson. Der Star der Sixers verfiel neben der Spielsucht auch dem Alkohol und gelangte an einen Punkt, an dem er von der Hand in den Mund lebte. Leider konnte auch er der Sucht nicht genug entgegensetzen. Obwohl er als absolutes Ausnahmetalent galt, gewann die Sucht. 

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Marco Jung
Marco Jung ist seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten Basketballfan. Eine Reise in die USA brachte den damaligen Jugendlichen auf den Geschmack. Bis heute hält bei Marco das Fieber an. Neben der NBA sind es vor allen Dingen die ProA und ProB, die das Interesse unseres Autors auf sich ziehen.

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