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Montag, November 28, 2022

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Das ist die Geschichte von Basketball

Die Erfindung des Basketballs wird heute dem kanadischen Arzt und Pädagogen James Naismith zugeschrieben. Er erfand die Sportart ursprünglich für die Studenten des Christlichen Vereins junger Menschen. Dieser ist bei uns auch unter seine Abkürzung YMCA bekannt.

Diese Organisation sorgte aufgrund seiner zahlreichen Niederlassungen in alle Welt schnell für die Verbreitung der neuen Sportart. 1936 wurde Basketball für Männer olympisch, 1976 folgten dann die Frauen. Heute ist Basketball eine globale Sportart, die vor allem in den USA, in China, Litauen, Südeuropa und auf den Philippinen von den Massen bewundert und gespielt wird.

Die amerikanische Liga trägt den Sport in alle Welt

Verantwortlich für die große Popularität von Basketball ist vor allem die National Basketball Association in den USA. Sie und ihre Superstars sorgen für hohe Einschaltquoten rund um den Planeten. Kein Wunder also, dass der Sport auch bei Buchmachern hoch angeschrieben ist. Die umfangreichen Basketballwetten gehören zum Fixprogramm jedes Anbieters, die mit ihrer Berichterstattung den Hype weiter anheizen.

Die populärste und professionellste Liga der Welt, die NBA, zieht die besten Basketballer an und macht sie zu globalen Stars. Bestes Beispiel war Deutschlands Aushängeschild Dirk Nowitzki, der bei den Dallas Mavericks zur Legende aufstieg. Laut dem Internationalen Basketball-Verband spielen derzeit rund 450 Millionen weltweit Basketball, doch bevor es so weit kam, durchlebte der Sport erst noch eine wechselvolle Geschichte.

Die Erfindung war eine Auftragsarbeit

Die offizielle Geschichte von Basketball begann zwar erst im Jahr 1891 durch Dr. James Naismith, doch bereits vor 1.000 Jahren existierten ähnliche Spiele bei den Azteken, den Inkas und den Mayas. Dabei wurde ebenfalls ein Ball durch einen Ring geworfen. Naismith leitete auch Kurse für Körperertüchtigung. Sein Rektor an der YMCA in Springfield, Massachusetts, erteilte ihm den Auftrag eine Alternative zu Fußball, Football und Baseball zu kreieren.

Gesagt, getan, innerhalb von nur zwei Wochen standen die Grundregeln fest. Diese umfassten 13 Vorgaben, darunter, dass das Laufen mit dem Ball verboten war. Naismith wollte eine weniger körperbetonte Sportart erschaffen, bei der Geschicklichkeit und Wurfgenauigkeit mit Kraft, Tempo und Durchsetzungsvermögen kombiniert werden.

Von neun auf fünf Spieler

Die ersten Teams spielten mit neun Mitgliedern. Basketball war zunächst sehr körperbetont, daher griffen die Teilnehmer zu Arm-, Bein- und Brustschutz. Schnell entschied man sich, die Zahl der Spieler auf fünf je Team zu reduzieren, um es zu entschärfen. Zunächst war es ein reines Pass- und Wurfspiel, erst 1910 wurde das Dribbeln eingeführt. Die Rangeleien vor dem Tor wurden dadurch vermieden, indem man das Tor einfach vom Boden in die Höhe beförderte. Zunächst verwendete man Pfirsichkörbe, diese wurden später abgelöst. Auf diese Körbe geht auch die Bezeichnung Basketball zurück.

Pfirsichkörbe gaben dem Spiel den Namen

Zunächst verdrängten Körbe mit Draht die Pfirsichkörbe, später wurde das Basketballbrett hinzugefügt. Das Netz war 20 Jahre später eine logische Weiterentwicklung, denn zuvor musste man den Ball per Leiter aus dem Korb wieder herausholen. Während man zunächst noch mit einem Lederfußball Basketball spielte, ersetzten ab 1894 die ersten Basketbälle den Fußball. Das Spielkonzept von Basketball hat auch die Erben von James Naismith reich gemacht. Sie verdienen an dem Patent noch heute rund 14 Millionen Dollar pro Jahr.

In Deutschland kam der neue Sport offenbar gut an, denn schon fünf Jahre nach seiner Erfindung wurde er zum ersten Mal in Braunschweig gespielt. Zwei Jahre später entstand in den USA die National Basketball League, 1902 folgte bereits die erste College-Liga. Die NBA wurde 1946 von der National Basketball Association abgelöst, nur drei Jahre später gründete sich in Deutschland der Deutsche Basketball Bund. 1984 führte der Internationale Basketball-Verband die Drei-Punkte-Linie ein, die in einer Entfernung von 6,25 Metern zum Korb platziert wurde.

Larry Bird, Magic Johnson und Michael Jordan wuchsen zu Superstars heran

In den 1980er und 1990er Jahren erlangte das Spiel neue Popularität. Verantwortlich dafür waren nicht nur die jahrelange Rivalität zwischen Larry Bird und Magic Johnson, sondern auch der beste Basketballer aller Zeiten. Michael Jordan führte seine Chicago Bulls zu insgesamt sechs Titeln und fachte so die Begeisterung für Basketball neu an. Jordan zählt bis heute zu den Großverdienern und ist zum Vorbild für ganze Generationen an Nachwuchsspielern geworden. Heute zählt Basketball zu den bekanntesten und beliebtesten Sportarten der Welt.

Drei Teams der NBA bestehen seit Beginn an

Die NBA besteht seit dem Jahr 2004 aus insgesamt 30 Teams. 29 der Mannschaften kommen aus den USA, lediglich die Toronto Raptors sind in Kanada beheimatet. Die ältesten Teams der Liga sind die New York Knicks, die Golden State Warriors und die Boston Celtics. Sie sind seit der erstmaligen Austragung der Liga in der Saison 1946/47 mit dabei. Die Golden State Warriors holten zuletzt 2018 die Meisterschaft, die Boston Celtics 2008, während der letzte Titel der New York Knicks 1973 stattfand.

Basketball bleibt dank Superstars wie LeBron James weiterhin im Gespräch und wird auch nachfolgende Generation mit seinem Tempo und seiner Athletik begeistern. Die Globalisierung hat dafür gesorgt, dass der Sport so divers wie nie zuvor geworden ist. Die besten Basketballspieler der Welt haben jetzt die Chance, sich und ihr Können vor einem weltweiten Publikum zu beweisen.

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