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Freitag, Mai 27, 2022

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Ein Rückblick auf Wilt Chamberlains legendäres 100-Punkte-Spiel

Anlässlich des 60. Jahrestages des Spiels lassen wir noch einmal die Nacht Revue passieren, die ein Meilenstein für einen überragenden Sportler und die gesamte NBA war.

Abgesehen von der Tatsache, dass Chamberlain eine dreistellige Punktezahl erzielte, was wisst ihr wirklich über dieses Spiel? Dafür gehen wir zusammen noch mal 60 Jahre zurück, um mehr über Chamberlains legendäre Leistung zu erfahren.

Was genau war passiert?

Wilt Chamberlain erzielte 100 Punkte in 48 Minuten Spielzeit, als die Philadelphia Warriors die New York Knicks besiegten. Indem er die Warriors zu einem 169:147-Sieg führte, brach Chamberlain seinen eigenen Punkterekord von 78 Punkten, den er zuvor am 8. Dezember 1961 gegen die Los Angeles Lakers aufgestellt hatte – ein Spiel, das mehrere Verlängerungen beinhaltete. Nur ein einziger Spieler hat seit Chamberlains historischem Abend die 80-Punkte-Grenze überschritten – der verstorbene Kobe Bryant erzielte am 22. Januar 2006 gegen die Raptors 81 Punkte.

Wilts Statistiken in dem Spiel waren der Wahnsinn

Chamberlain erzielte 100 Punkte bei 36 von 63 Würfen aus dem Feld (57,1 Prozent) und 28 von 32 Würfen von der Freiwurflinie (87,5 Prozent). Man muss bedenken, dass Chamberlain in seiner gesamten Karriere lediglich 51,1 Prozent von der Linie getroffen hat, sodass es schon an ein Wunder grenzt, wenn er in einem einzigen Spiel fast 90 Prozent seiner Freiwürfe trifft. Verpasst er nur einen einzigen zusätzlichen Freiwurf, wäre er bei 99 Punkten hängen geblieben (etwas weniger beeindruckend).

Neben all seinen Würfen schnappte sich Chamberlain auch 25 Rebounds und fand Zeit, zwei Assists zu verteilen. In der NBA wurden bis zur Saison 1973-74 keine Blocks aufgezeichnet, daher ist es wahrscheinlich, dass er auch davon ein paar hatte. Vielleicht hat Chamberlain nach heutiger Zählweise sogar ein 100-Punkte-Triple-Double erzielt. Aber nicht nur im Basketball kann man Punkte und Siege erzielen, sondern auch im Casino777 – versuche einfach mal dein Glück.

Es war das perfekte Spiel für Wilt, um 100 Punkte zu erzielen

Alles passte perfekt zusammen. Die New York Knicks beendeten das Jahr als schlechtestes Team in der Eastern Division, und sie hatten nicht ihren kompletten Frontcourt, um gegen Chamberlain effizient verteidigen zu können. New Yorks Center Phil Jordon fiel mit einer Grippe aus, vielleicht war es aber auch etwas anderes, das ihn an der Seitenlinie hielt.

„Insider vermuteten damals, dass er verkatert war“, sagte Darrall Imhoff (via Los Angeles Times), der Jordons Platz in der Startaufstellung einnahm. Imhoff hatte während des gesamten Spiels mit Foulproblemen zu kämpfen, sodass der Rookie Cleveland Buckner schließlich gegen Chamberlain antreten musste. Wie wir heute wissen, lief das überhaupt nicht gut für ihn. Aber wir sollten Buckner wenigstens zugutehalten, dass er selbst 33 Punkte erzielt hatte.

Die Warriors fingen an, Wilt mit Zuspielen zu füttern

Chamberlain erzielte in der ersten Halbzeit bereits 41 Punkte, was nicht sonderlich überraschend ist, wenn man bedenkt, dass er in der gesamten Saison durchschnittlich 50,4 Punkte pro Spiel erzielte. Chamberlain punktete im Laufe seiner Karriere regelmäßig mit 50 oder 60 Treffern, aber dieses Mal war es anders, vor allem, weil das Publikum die Jagd nach noch mehr Punkten mitmachte und die Warriors weiter anheizte.

Nachdem die Warriors dann schließlich merkten, dass Wilt Chamberlain sage und schreibe 100 Punkte erreichen könnten, fingen sie an, ihn mit extra Zuspielen zu füttern. Das ganze Team stellte sich hinter den Center und verzichtete auf eigene Abschlüsse, um Wilt mehr Würfe zu überlassen. Am Ende ging diese Strategie auf, denn man gewann nicht nur das Spiel, sondern verhalf auch dem Teamkollegen Wilt Chamberlain zum historischen Rekord für die Ewigkeit.

Wie lange wird der Rekord halten?

Wahrscheinlich wird der Rekord für die Ewigkeit halten, denn das Defensivspiel in der NBA ist im Laufe der Dekaden immer besser geworden. Abgesehen von Kobe Bryants 81 Punkten in 2006 liegen alle Spiele, in denen mehr als 70 Punkte von einem Spieler erzielt wurden, bereits 30 oder mehr Jahre zurück.

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Marco Jung
Marco Jung ist seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten Basketballfan. Eine Reise in die USA brachte den damaligen Jugendlichen auf den Geschmack. Bis heute hält bei Marco das Fieber an. Neben der NBA sind es vor allen Dingen die ProA und ProB, die das Interesse unseres Autors auf sich ziehen.

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