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Montag, Juli 4, 2022

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So haben sich die deutschen Profis in der NBA geschlagen

Die NBA Saison 2021/22 befindet sich derzeit in ihrer heißen Phase. Die besten Teams kämpfen in den Playoffs um den Einzug in die NBA-Finals. Mit Maxi Kleber und Daniel Theis sind sogar noch zwei Deutsche im Rennen um den Titel vertreten. Doch auch die anderen deutschen Spieler haben in dieser Saison aufhorchen lassen. Wir schauen, wie sich die DBB-Athleten in der Spielzeit 2021/22 geschlagen haben und geben eine Prognose für die Zukunft ab.

Ein Rookie für die Geschichtsbücher

Schon vor dem Draft 2021 zeichnete sich ab, dass Franz Wagner ein Lottery-Pick werde könnte. Tatsächlich zogen ihn die Orlando Magic an achter Stelle. Dass der Bruder von Moritz Wagner allerdings so einschlagen würde, hätten wohl die wenigsten erwartet. Am Ende steht die beste Debüt-Saison in der NBA eines deutschen Spielers. Ob Defense, Offense oder Playmaking – von Beginn zeigte Wagner sein Allround-Talent und lieferte von allem etwas. Neben seiner Defense überzeugt der Forward schon in jungen Jahren mit Ruhe und Übersicht. Auch wenn die Magic eines der schlechtesten Teams der Liga waren, ist Wagner auf jeden Fall einer der Hoffnungsträger in Orlando.

Hat Wagner seine Rolle gefunden?

Nicht ganz so rosig sieht es hingegen beim älteren Bruder Moritz Wagner aus. Der Center wurde 2018 in der ersten Runde von den Los Angeles Lakers gedraftet. Im Rahmen des großen Anthony-Davis-Trades ging es für ihn zu den Washington Wizards. Zwischenzeitlich landete er bei den Boston Celtics, ehe ihn die Magic ebenfalls im vergangenen Sommer unter Vertrag nahmen. Hier scheint er seinen Platz als Energizer von Bank gefunden zu haben. Wie schon bei den Wizards kommt er auf durchschnittlich 15 Minuten pro Spiel. Sein Vertrag gilt übrigens noch für die kommende Saison.

Kleber sorgt für Stabilität

Schon lange seine Rolle gefunden hingegen hat Maxi Kleber bei den Dallas Mavericks. Nach dem Auslaufen seines Rookie-Contracts unterschrieb er 2019 einen 4-Jahres-Vetrag über 36 Millionen Dollar. Bei den Mavs sorgt Kleber mit seiner Defense für Stabilität. Auch wenn Treffsicherheit von außen in dieser Saison etwas nachgelassen hat, macht sich der Würzburger im Spiel der Mavs unverzichtbar. Das hat er in dieser Saison auch in den Playoffs bewiesen. Maxi Kleber wird voraussichtlich auch in der kommenden Saison fester Bestandteil der Mavs-Rotation sein.

Wie geht es für Bonga weiter?

Isaac Bonga kam zusammen mit Moe Wagner in die NBA und verbrachte seine erste Saison bei den Lakers. Nach zwei Spielzeiten bei den Wizards, bei denen er zwischen Bank und G-League pendelte versuchte er sich in der aktuellen Saison bei den Toronto Raptors. Doch auch hier machte er die meiste Zeit in der Ausbildungsliga der NBA auf sich aufmerksam. Man darf gespannt sein, ob er in der anstehenden Free Agency einen neuen Vertrag bekommt.

Theis ist zurück bei den Celtics

Daniel Theis begann seine NBA-Karriere vor einigen Jahren bei den Boston Celtics. Nach einem kurzen Abstecher bei den Chicago Bulls unterzeichnete er im Sommer einen 4-Jahres-Vertrag bei den Houston Rockets. Zur Trade-Deadline im Februar kam es dann allerdings zwischen den Rockets und Celtics zum Tausch mit seinem DBB-Kollegen Dennis Schröder. Nun ist Publikumsliebling Theis zurück bei den Kelten und darf sich sogar Hoffnungen auf einen Ring machen. Immerhin werden die Celtics am 10. Mai bei Betway mit Quoten von 5,00 zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel gelistet. Als Defensiv-Anker auf der Center-Position hat Theis auf jeden Fall wesentlichen Anteil am Erfolg Bostons.

Contender-Hilfe oder Tank-Commander?

Für Dennis Schröder verlief das vergangene Jahr alles andere als rund. Erst verzockte er sich im Sommer bei seiner Vertragsverlängerung, sodass er letztlich nur mit einem Ein-Jahres-Vertrag in Boston ausgestattet wurde. Dann verschifften ihn die Celtics nach Houston, zu einem Team, dass sich gerade im Tanking-Modus befindet. Schröder muss sich nun entscheiden, ob er als Tank-Commander bei den Rockets bleiben oder aber eine kleinere Rolle (mit kleinerem Vertrag) bei einem Contender annehmen will. Im Sommer wird er sicher seinen Marktwert testen.

Hartenstein setzt sich durch

Auch der sechste Deutsche im Bunde, Isaiah Hartenstein, hat sich in seiner sechsten NBA-Saison endlich durchgesetzt. Nachdem der Center in seinen ersten Jahren bei verschiedenen Teams vorspielte, scheint er nun seinen Platz bei den LA Clippers gefunden zu haben. In jeder relevanten Kategorie konnte er seine Stats nach oben schrauben. In Los Angeles ist er der lang gesuchte, mobile Backup-Center.

Mit Justus Hollatz hat sich auch für den kommenden Draft wieder ein deutscher Spieler angemeldet. Vielleicht spielt in der nächsten Saison wieder ein DBB-Legionär in der NBA.

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