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Donnerstag, Oktober 6, 2022

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Talente des Jahrgangs 2003 in Deutschland – Solide oder doch mehr?

Den männlichen Talenten des Jahrgangs 2003 steht ein spannender Übergang aus dem Nachwuchs- in den Profibereich bevor, wenn auch viele Spieler bereits ihr Debüt in einer der hochklassigen Ligen gefeiert haben. Außerdem haben viele von ihnen zu diesem Zeitpunkt ihre schulische Laufbahn abgeschlossen, sodass nun der nächste Schritt in der beruflichen Karriere ansteht oder der volle Fokus auf eine Karriere als Basketballprofi gesetzt wird. In diesem Artikel werden fünf der spannendsten Talente des Jahrgangs 2003 vorgestellt sowie eine Prognose abgegeben, in welche Richtung ihre Karriere verlaufen wird. Werden sie fester Bestandteil einer Mannschaft in der deutschen Basketballbundesliga, der easyCredit BBL? Kann einer von ihnen später dauerhaft in der Turkish Airlines EuroLeague spielen? Oder schafft sogar einer den Sprung in die NBA?

Den Anfang macht der diesjährige MVP der U-19 Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL), Benjamin Schröder, der für den Münchener Verein KICKZ IBAM auflief. Offiziell als Shooting Guard gelistet, misst Benjamin Schröder ordentliche 2 Meter für seine Position. Durchschnittlich erzielte der 18-Jährige 26,75 Punkte, 7,50 Rebounds und 3,75 Assists pro Partie in der NBBL. Trotz dieser Leistungen verlor KICKZ IBAM im stadtinternen Derby gegen den FC Bayern München im Viertelfinale. Schon eine Spielzeit zuvor, war Benjamin Schröder im Herren-Bereich in der BARMER ProB für den TSV Oberhaching Tropics aktiv gewesen und dabei unter anderem eine Bestleistung von 19 Punkten erzielt. Bereits im letzten Herbst gab der 18-Jährige seine Entscheidung bekannt, ans College zu wechseln. Dort wird Benjamin Schröder, mit einem Stipendium ausgestattet, für die University of Oklahoma spielen, die in der BIG 12 Conference antreten. Von der Internationalen Basketball Akademie München waren zuvor bereits die Brüder Oscar und Tristan da Silva an ein US-College gegangen. In seiner neuen Mannschaft, den Oklahoma Sooners, wie das Basketballteam von der University of Oklahoma genannt wird, erwartet Schröder ein größerer Umbruch. Als Seniors scheiden die vier besten Scorer der Mannschaft aus der letzten Saison aus. Dies ist gleichzeitig eine große Chance für den 18-Jährigen sich bereits in seiner ersten Spielzeit, als sogenannter Freshman, Spielanteile zu erarbeiten. In der vergangenen Spielzeit konnten die Oklahoma Sooners das NCAA-Tournament, besser bekannt als March Madness, an dem die besten 64 US-Colleges teilnehmen, nicht erreichen. Als ehemalige Basketballspieler der Universität sind unter anderem die NBA-Spieler Blake Griffin und Buddy Hield bekannt. Unter den gleichaltrigen Kontrahenten in Deutschland stach Benjamin Schröder vor allem aufgrund seiner Athletik heraus. Krachende Dunks und kraftvolle And-Ones sind in vielen seiner Highlight-Videos zu finden. Dieser Vorteil wird am College nicht mehr so ausgeprägt sein, da die Athletik der meisten Spieler in den USA sehr gut entwickelt ist. Spannend wird sein, wie Schröder mit der amerikanischen Spielweise, die mehr auf das Eins gegen Eins ausgelegt ist, umgehen wird. In dieser Hinsicht darf die Vorfreude bei deutschen Fans überwiegen, da Benjamin Schröder viel aus dem Eins gegen Eins kreieren kann. Vorteilhaft für ihn ist, dass der Shooting Guard auch ansonsten ein großes offensives Repertoire zu bieten hat. Dabei nimmt Schröder neben Dreiern auch gerne Würfe aus der Mitteldistanz, wobei seine größte Stärke der Zug zum Korb bleibt. Außerdem besitzt der 18-Jährige die Möglichkeit mit seiner Größe von 2 Metern kleinere Gegenspieler aufzuposten. Diesen Skill wird Schröder am College weiter verbessern müssen, um sein Spiel auf das nächste Level zu bringen. Defensiv gelingt es Schröder dank seiner Athletik häufig vor seinem Gegenspieler zu bleiben. Zusätzlich spekuliert der 18-Jährige gerne auf den Steal, um anschließend vorne im Fastbreak abzuschließen. Als einer der jüngsten in seiner College-Mannschaft wird es wichtig für Schröder sein, sich erstmal defensiv zu beweisen und zu zeigen, dass die fehlende Erfahrung kein großes Problem ist. Im letzten Sommer etablierte sich Benjamin Schröder als Leistungsträger in der deutschen U-18 Nationalmannschaft. Seine 16,6 Punkte pro Partie machten ihn zum teaminternen Topscorer der deutschen Mannschaft bei dem FIBA U-18 Challenger. In diesem Sommer wurde der Shooting Guard in den vorläufigen Kader der U-20 Nationalmannschaft eingeladen. Auf jeden Fall dürfen deutschen Basketballfans gespannt aus der Ferne verfolgen, wie die Entwicklung von Benjamin Schröder bei den Oklahoma Sooners verläuft. Sicherlich wird der Shooting Guard im Laufe seiner Karriere auch einmal nach Deutschland zurückkehren. Unter den fünf hier vorgestellten Spielern bietet Benjamin Schröder mit am meisten Potential.

Karriere-Prognose: Europäischer Basketball, evtl. Turkish Airlines EuroLeague

In der vorletzten Saison sein Debüt gegeben und nun am Ende der Spielzeit bereits fester Bestandteil der Rotation bei den Basketball Löwen Braunschweig in der easyCredit BBL – damit hat Sananda Fru fast allen Spielern aus seinem Jahrgang etwas voraus. Zur vorletzten Saison wechselte der 18-Jährige Power Forward aus Berlin nach Braunschweig. Nach überragenden Leistungen in der U-19 Nachwuchs-Basketball-Bundesliga konnte Sananda Fru in der easyCredit BBL immer mehr Spielanteile verzeichnen. Unter den Gleichaltrigen sorgte die Präsenz von 2,05 Metern und 100 Kilogramm in Verbindung mit einer guten Athletik für eine Maschine beim Rebound und für einen Punktegarant. Im Durchschnitt kam Sananda Fru in der NBBL auf 30,7 Punkte, 15,6 Rebounds sowie 3,6 Blocks in der letzten Spielzeit. Hätte seine Mannschaft die Playoffs erreicht, wäre die MVP-Auszeichnung voraussichtlich nach Braunschweig gegangen. Dank des Konzepts der Basketball Löwen Braunschweig, junge deutsche Spieler zu fördern und ihnen Verantwortung zu geben, sieht der Weg für Sananda Fru rosig aus. Bereits in der nächsten Saison dürfte der 18-Jährige Teil der festen Rotation sein und den Kaderplatz Nummer 10 in der Bundesliga-Mannschaft einnehmen. Vor allem ist wichtig, dass der Power Forward nicht auf das Spielfeld geschickt wird, wenn das Spiel bereits entschieden ist. Stattdessen erhält Fru „wertvolle“ Minuten, in denen er auf das Spiel einwirken soll. Damit steht einer weiteren Entwicklung nichts im Wege. Trotz der Größe von 2,05 Metern wird Fru zukünftig im Profibereich auf der Power Forward Position beheimatet sein. Für die Center Position fehlt dem 18-Jährigen noch einiges an Masse, um beispielsweise gegen einen Owen Klassen im Post-Up zu bestehen. Auf den ersten Blick sticht körperlich die lange Armspannweite hervor, mit der Sananda Fru insbesondere defensiv wertvoll für seine Mannschaft ist. Denn dem jungen Berliner gelingt es damit, viele Würfe des Gegners zu erschweren. Einzig an seiner lateralen und vertikalen Geschwindigkeit muss der Power Forward noch arbeiten, um seinen großen defensiven Einfluss aus dem Jugendbereich in den Profibereich zu übertragen. Offensiv ist Fru im Profibereich als Rollenspieler noch nicht stark in Erscheinung getreten. Dennoch zeichnet ihn aus, dass er einige Male in der Saison trotz Kontakt mit Dunk abschließen konnte. Außerdem hat der 18-Jährige angedeutet, dass mit ihm als Werfer zu rechnen ist und er dadurch das Spielfeld breit machen kann. Mit einem Sommer voller Training im Rücken und voller Förderung durch Liviu Calin, der unter anderem als Mentor von Dennis Schröder und Daniel Theis gilt, ist in der nächsten Spielzeit einiges zu erwarten von Sananda Fru.

Karriere-Prognose: Europäischer Basketball

Am meisten Erfahrung im Profibereich kann jedoch Peter Hemschemeier vorzuweisen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga erhielt der 18-Jährige knapp 23 Minuten Spielzeit pro Partie bei seinem Jugendverein, den Uni Baskets Paderborn. Dabei half Hemschemeier mit durchschnittlich 6,2 Punkten und 3,3 Assists die Playoffs zu erreichen. Wenn auch im Viertelfinale gegen Medipolis SC Jena Schluss war, kann die Saison sowohl aus individueller als auch aus mannschaftlicher Sicht als voller Erfolg gewertet werden. Aufgrund seiner großen Rolle im Team des Zweitligisten, kam Peter Hemschemeier in der letzten Spielzeit nicht mehr in der U-19 Nachwuchs-Basketball-Bundesliga zum Einsatz. Im Nachwuchsbereich hatte der Guard jahrelang mit sehr starken Statistiken für Aufsehen gesorgt, die ihm unter anderem die Auszeichnung als MVP in der U-16 Jugend-Basketball-Bundesliga einbrachten. Die Position des 18-Jährigen ist im Profibereich noch nicht vollständig geklärt. Mal agiert Hemschemeier als führender Ballhandler, zumeist stand er aber mit einem anderen Guard auf dem Feld. Mit einer Größe von 1,91 Metern ist der 18-Jährige auch in der Lage die Position des Shooting Guards zu spielen. Derzeit fehlt Hemschemeier jedoch noch einiges an Muskelkraft, um sich auch gegen Profis offensiv dauerhaft durchzusetzen und kräftige Gegenspieler vor sich zu halten. Die körperliche Entwicklung wird in den nächsten Jahren ganz oben auf dem Trainingsplan stehen. Zusätzlich wird es für Hemschemeier wichtig sein, seinen Wurf zu stabilisieren. Insbesondere den Dreipunktewurf traf der 18-Jährige in dieser Saison nur mit einer Quote von 30 Prozent. Um als Guard von der Verteidigung respektiert zu werden, ist es auf easyCredit BBL Niveau essentiell seine Würfe konstant zu treffen. Bisher zeichnet Hemschemeier vor allem seine Finesse im Angriff aus, mit der es ihm gelingt, Punkte zu erzielen oder freie Mitspieler zu finden. Allgemein hatte der 18-Jährige keinerlei Probleme sich auf diesem Level zu etablieren und nicht aus dem Spiel genommen zu werden. In diesem Sommer steht für Peter Hemschemeier ein Tapetenwechsel bevor, denn das Talent hat sich der BG Göttingen angeschlossen.

Karriere-Prognose: easyCredit BBL

Die größte Wildcard in diesem Quintett ist Christoph Tilly. Dieser kam aufgrund des tiefen Kaders von ALBA BERLIN zu keinem Einsatz in der easyCredit BBL. Dafür wusste der 19-Jährige in der U-19 Nachwuchs-Basketball-Bundesliga und in der BARMER ProB beim Kooperationspartner LOK BERNAU zu überzeugen. Als Belohnung wurde Tilly beim Titelgewinn der Nachwuchsmannschaft von ALBA BERLIN zum wertvollsten Spieler des NBBL-TOP4 ausgezeichnet. Gleichzeitig bewies der 2,11 Meter große Power Forward in der BARMER ProB, dass er sein Spiel auch gegen Profis durchsetzen kann. Durchschnittlich erzielte Tilly 10,9 Punkte und 5,3 Rebounds pro Partie für LOK BERNAU. Trotz seiner Größe von 2,11 Meter bewegt sich Tilly sehr agil. Dadurch kann er seine Gegenspieler im Eins gegen Eins auch mit dem Blick Richtung Korb schlagen. Ansonsten konnte man viele Elemente der neuen ALBA-Kultur in seinem Spiel beobachten. Neben vielen klugen Cuts zum Korb, hatte Tilly auch immer ein Auge für die Mitspieler. Im Jugendbereich war der 19-Jährige vor allem im Post-Up erfolgreich, da die meisten Spieler seiner Größe nichts entgegenzusetzen hatten. Der Wurf von der Dreipunkte-Linie spielte bisher keine große Rolle im Spiel von Christoph Tilly. Wenn der Berliner auch auf dem College auf der Power Forward Position spielen möchte, bedarf es mehr Gefahr durch den Wurf. Trotz der Perspektive in der nächsten Saison weiter in den Profikader von ALBA BERLIN integriert zu werden, entschied sich Tilly seinen Weg an der Santa Clara University fortzusetzen. Dort trifft Tilly auf eine Mannschaft, welche sich durch einige Seniors-Abgängen, die nun ihren Abschluss gemacht haben, neu sortieren wird. Daher besteht eine Chance, dass Tilly direkt Minuten erhalten könnte. Seine Erfahrung aus der BARMER ProB sollte ihm nun zugute kommen. Dabei haben die Santa Clara Broncos seit 1996 nicht mehr am NCAA-Tournament teilgenommen. Das möchte Christoph Tilly in seiner Zeit am College ändern.

Karriere-Prognose: Europäischer Basketball

Der jüngere Sohn von John Patrick, dem langjährigen Erfolgstrainer der MHP RIESEN Ludwigsburg, Jacob Patrick schafft es auch in diese Liste. Sein Durchbruch auf dem Profiniveau hatte der 18-Jährige 2020, als die easyCredit BBL Saison coronabedingt abgebrochen wurde und dann in einer Bubble zu Ende gespielt wurde. Ähnlich zu Hemschemeier lief Patrick aufgrund der hohen Belastung, die MHP RIESEN Ludwigsburg nahmen auch in der Basketball Champions League teil, nicht mehr in der U-19 Nachwuchs-Basketball-Bundesliga auf. In der letztjährigen Spielzeit verlief die Entwicklung jedoch nicht weiter steil nach oben. Auch aufgrund von Verletzungsproblemen machte Jacob Patrick keinen großen Schritt nach vorne. Dies belegt ein Blick in die Statistiken. In 31 Spielen in der easyCredit BBL erzielte Patrick 3,9 Punkte und 1,1 Rebounds im Schnitt. Vor allem seine Feldwurfquote von 26,9 Prozent war für einen Guard schwach. Offensiv fällt es ihm schwer, seine Gegenspieler im Profibereich im Eins gegen Eins zu schlagen. Dafür fehlt dem Guard die Geschwindigkeit und das Ballhandling. Daran muss Patrick auf jeden Fall arbeiten. Seine große Stärke ist eigentlich der Wurf, den der Guard von überall loswird. Daher ist es wahrscheinlicher, dass Patrick auf Dauer auf der Position des Shooting Guards beheimatet sein wird. Mit einer Größe von 1,93 Meter sollte dies kein Problem sein, solange er nicht in der NBA spielt. Spielzeit verdient sich jeder Spieler im Kader von John Patrick nur, wenn er sich in der Verteidigung aufopfert und seine Gegenspieler vor sich hält. Dies gelang dem 18-Jährigen weitestgehend, womit der Trainersohn für seine weitere Karriere und weitere Trainer gut vorbereitet sein sollte. Allgemein konnte sich Jacob Patrick in den letzten 2 ½ Jahren viel Wettkampfhärte aneignen durch das tägliche Training mit Profis, die auch die easyCredit BBL bestimmten. Nun ist es an der Zeit, dass Patrick in der nächsten Saison in einer Mannschaft wieder eine größere Rolle spielt, offensiv Verantwortung übernimmt und vor allem verletzungsfrei bleibt.

Karriere-Prognose: Europäischer Basketball, evtl. Turkish Airlines EuroLeague

Es ist interessant zu verfolgen, dass wahrscheinlich drei von diesen fünf Spielern an ein College in den USA wechseln werden und dort ihre Karriere zunächst fortsetzen. Neben der sportlichen Perspektive bietet das Leben auf dem College, ohne direkt in den Profibereich einzusteigen, einen großen Anreiz. Das Quintett eint, dass sie interessante körperliche Anlagen mitbringen und ihre Position auf dem nächsten Level noch nicht feststeht. Abgesehen davon bringen alle fünf Spieler sehr unterschiedliche Stärken mit. Außerdem zeigt sich, dass kein herausragendes Talent im 2003er Jahrgang zu finden ist, welches voraussichtlich in der NBA landet. Dafür gibt der Jahrgang aber einige Spieler her, die auf jeden Fall in Europa eine Karriere hinlegen können. Insgesamt ist besonders der 2005er Jahrgang um Martin Kalu und Joshua Bonga als stärker einzuschätzen, was die Zukunft des deutschen Basketballs betrifft. Dennoch bleibt festzuhalten, dass in der Entwicklung in diesem Alter viel passieren kann – die richtige Situation im Verein, viel Vertrauen, ein gutes Umfeld sowie der Fokus auf Basketball sind entscheidend – sodass eine abschließende Bewertung erst in einigen Jahren vorgenommen möglich ist. Wer diese fünf Talente genauer unter die Lupe nehmen möchte, hat dazu in diesem Sommer die Möglichkeit. Alle fünf Spieler stehen derzeit als jüngerer Jahrgang im vorläufigen Kader der deutschen U-20 Nationalmannschaft, die vom 16. bis 24. Juli 2022 bei der U-20 Europameisterschaft in Podgorica, Montenegro antritt.

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2 KOMMENTARE

  1. Gut recherchierter spannender Artikel. Bei den Colleges gibt es gewaltige Unterschiede: Oklahoma spielt zB BIG12 was eine Big5 Conference ist, dh. anerkannt eine der besten Ligen der NCAA. Es waren noch gar keine Deutschen da und es ist ein mega Achievement überhaupt an so ein College zu kommen. Ansicht zu 2005 teile ich nicht und es gibt auch keine Anhaltspunkte dafür. Bei den Prognosen würde ich mal in 2 Jahren den Artikel lesen und schauen

    • Hey Stefan,
      schön, dass es hier mal wieder einen Beitrag gibt!
      Da gebe ich dir recht, dass ein Stipendium an der University of Oklahoma eine Riesensache ist. Fast schon auf einer Stufe mit den Wagner-Brüdern an der University of Michigan. Ich bin sehr gespannt, ob sich Schröder dort bereits im ersten Jahr durchsetzen kann.

      Im 2005er Jahrgang stechen vor allem Martin Kalu, Joshua Bonga und Esli Edigin heraus. Leider haben die beiden erstgenannten aus Verletzungsgründen stagniert. Ansonsten sollte man die beiden im Auge behalten. Einer von beiden könnte es in die NBA schaffen meiner Meinung nach. Bonga hatte ja bereits mehrere Spiele in der easyCredit BBL absolviert im Alter von 16 Jahren bei den Fraport Skyliners. Als Supertalent momentan gilt Declan Duru aus dem Jahrgang 2007, der bereits in der Jugend von Real Madrid spielt.

      Fast hätte sich die U16, angeführt vom 2005er Jahrgang für die U17 WM qualifiziert. (auch wenn es nur der U16-Challenger war) Allein das ist bereits ein erster Anhaltspunkt. Der 2003er Jahrgang ist damals in der U16 sogar aus der A-Europameisterschaft abgestiegen. Zu diesem Zeitpunkt sind Prognosen zu den Spielern natürlich schwierig, machen das Ganze aber auch interessant.

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